Heute in Fahrstd Sturz (Grundübung Bremsen + Ausweichen)

4 Antworten

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Es ist richtig, wie dir Alpen schon gesagt hast, dass genau für solche Fragen dein Fahrlehrer die richtige Ansprechperson ist.

Du kannst dir das folgende Video anschauen, so siehst du in der Theorie mal, wie das funktioniert.

http://www.gaskrank.tv/tv/motorrad-schule/bremsen-und-ausweichen-tipps-f-10035.htm

Nicht alles klappt auf Anhieb, also: üben, üben und nochmals üben.

Danke, hab mir das Video mal angeschaut ;)

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@91flo

So - und jetzt mach ich dein halbleeres Glas wieder halbvoll (ich hoffe, du weißt, was ich damit meine):

Dir ist nichts passiert, du hast die Fahrschulmaschine umgeschmissen, also braucht es dich auch nicht sonderlich kümmern. Und - wichtig - du hast erkannt, dass man bei diesen Ausweichmanövern auch was falsch machen kann. Es ist meiner Ansicht nach eine der wichtigsten - weil möglicher Weise auch lebensrettende - Übungen.

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@moppedden125

hehe ja ich weis was du meinst ^^

Ja da hast du wirklich recht, nach einem Sturz sieht man die Sache ganz anders und man geht eventuell auch vorsichtiger an die Sache ran. Zumindest hab ich auch kein Bock mich nächstes mal wieder hinzulegen.

Danke für deine Hilfe ! Die Seite ist auch echt cool, kannte ich garnicht :)

mfg

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@91flo

Schön, wenn dir die Seite gefällt ;-) - sei herzlich willkommen.

Aja - und weil ich gelesen habe, du möchtest ein Naked-Bike fahren: Warum machst du dann den Führerschein mit einer Chopper? Hat deine Fahrschule keine anderen Fahrzeuge, die deinem zukünftigen Wunschmotorrad eher entsprechen?

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@moppedden125

Doch, die haben auch Naked Bikes. Ich frag mal nach ob ich auch mal so eins fahren kann. Nächste Fahrstunde hab ich erst am Donnerstag.

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@91flo

Ich würd versuchen, dass du immer mit demselben Bike fahren und auch zur Prüfung antreten kannst, in deinem Fall eben mit einem "nackigen".

Danke für's Sternderl ;-)

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Habe gerade die Fahrschule hinter mir. Ich denke du hast zu spät gebremst. Mein Fahrlehrer hat es mir so gesagt: Auf 50 Km/h beschleunigen, Kupplung ziehen,kurz bremsen ( auf ca. 30Km/h) und dann muss noch ein kurzer Moment Zeit sein, bevor das Ausweichen beginnt!

Lass dich vom Sturz nicht unterkriegen. Danach fühlt sich jeder anders. Aber morgen schaut die Welt wieder anders aus. Dir ist nichts passiert und jetzt hast du auch schon gesehen, wie schnell man am Boden liegt. Viele Motorradfahrer hatten schon einen Sturz oder mehrere Stürze und leider kann das nicht immer gut ausgehen. Am Übungsplatz hält sich der Schaden meist begrenzt, aber wäre das eine echte Situation gewesen...

Wichtig ist nur, dass du jetzt keine Angst entwickelst.


Ich würde sagen, dass es einfachere Motorräder zum Üben gibt. Gerade solche Bikes sind wirklich heikel. Letzte Saison hab ich da einen Unfall hautnah erlebt. Vermutlich hätte jedes andere Nakedbike, jede Reiseenduro, Supermoto oder Sportmaschine den Fehler weggesteckt.

Ohne das ganze gesehen zu haben ist es schwer, dir zu helfen. Aber sehr oft passiert der Sturz beim Ausweichhaken weil man mit stark gezogener Bremse ausweichen will. Bezogen auf das verwendete Bike könntest du auch einfach das Vorderrad überbremst haben. Zu schnell gibt es IMHO nicht. Erfahrungsgemäß macht man in den meisten Fahrschulen und (bei uns in AUT vorgeschriebenen ÖAMTC Fahrsicherheitstrainings) die Übungen wo es ums Bremsen geht mit 50-60kmh. Beim reinen Bremsen evt. max. 80. In einer echten Situation auf zb. einer Landstraße wo man mit 100kmh bis 130kmh unterwegs ist, schaut das ganz anders aus.

Und noch etwas, was ich loswerden möchte: Es spricht für dich, dass du dich zusätzlich weiter erkundigst. Das nächste mal würde ich eiskalt mit nur 50kmh anfangen und versuchen, die Übung präzise auszuführen. Irgendwann klappt das dann super. ABER: In Natura schaut das nicht mehr so rosig aus. Keine Hütchen und Linien, die dir helfen, wann du was tun sollst. Es steht dazu noch ein echtes Hindernis im Weg. Im Gegensatz zur Übung weist du noch nicht, dass du jetzt ohne Zeitverlust sofort eine lebenswichtige Entscheidung übers weitere Handeln machen musst. Soetwas kann man im Rahmen einer Fahrschulausbildung nicht beherrschen. Das braucht Zeit. Falls es überhaupt möglich ist, dann nur nach intensivem Training.

Und das böse an den wirklichen Situationen ist, dass man sie nicht immer mit dem selben Manöver angeht. Ich war auf einer kurvigen Bergstrecke unterwegs. Die Kurven waren durch den Hang nicht komplett einsehbar. Die Straße und der Radius erlaubten aber Geschw. jenseits der 100er Grenze. Der Abstand zu dem Bike vor mir war ziemlich übertrieben groß, weil ich gerne einen Sicherheitspuffer habe. Aber so konnte ich auch nicht vor der Kurve erkennen, dass Vorsicht geboten war. Hätte ich das Bremslicht gesehen, wären mir nicht wertvolle Sekunden verloren gegangen. Genau im toten Bereich einer Links-Rechtskurvenkombination die dann in eine ca. 500m Gerade führt, ist ein Auto auf der Spur gestanden. Man konnte das Hindernis erst in der Schräglage der der Rechtskurve sehen. Bei 100kmh und der Schräglage war ein Stehenbleiben unmöglich. Ich hab mit dem Aufrichtmoment der Vorderbremse die Maschine gerade noch am Auto vorbeigebracht und als die Maschine aufgerichtet war geankert, was nur möglich war. Die Maschine wurde extrem instabil und hat eine Zeit lang nach links und rechts ausgeschlagen. Solche Situationen geben zu denken.

Danke für deine ausführliche Antwort !

Ja, entwickel keine Angst, bin danach direkt wieder aufgestiegen. Nächste mal klappt das mit der Übung, zumindest will ichs und häng mich da auch voll rein !

Wie meinst du das, die anderen Bikes wie Naked etc hätten das weggesteckt?

Mit solchen Bikes hab ich leider keine Erfahrung, aber ich hol mir zu 100% ein Naked Bike, gefallen mir extrem gut !

mfg :)

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@91flo

Wenn du beim starken Bremsen einlenkst ist das immer ein heikler Moment.

Aber ich weis nur, dass man bei einem halbwegs brauchbaren Untergrund ziemlich stark verzögern kann, ohne dass man das Vorderrad überbremst. Nakedbikes und div. Reiseenduros sind einfach angenehm zu fahren. Es gibt viele Faktoren die ein Bike beeinflussen. Dazu zählen Fahrer, Geometrie der Maschine, Masse, Schwerpunkt usw. Daraus ergibt sich (für mich zumindestens), dass manche Bikes eben gutmütiger sind.

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Allgemeine Fragen zu Sicherheitssystemen bei aktuellen Motorrädern von Honda ggü. älteren Bikes?

Hallo!

Ich interessiere mich für die aktuellen Assistenzssysteme bei Motorrädern und hätte dbzgl. ein paar Fragen:

Nehmen wir die aktuelle Fireblade her. Diese verfügt über ABS, ASR / Traktionskontrolle und Kurven-ABS / ESP. Nun zu den Fragen:

  • Seht ihr Kurven-ABS + Traktionskontrolle vom Sicherheitsplus in der Summe in etwa wie ABS oder ist letzteres immer noch das Allerwichtigste und von der Wertigkeit höher?

  • Ich vermute, die aktuelle Fireblade hat auch Combined-ABS. Ist es da so, dass beim Betätigen egal welcher Bremse auch immer die andere Bremse mitgebremst wird oder nur so, dass hinten mitgebremst wird, wenn man vorne bremst oder ev. so, dass vorne mitgebremst wird, wenn man hinten bremst?

Ich habe gelesen, bei der älteren Hornet / CB1000R ist letzteres der Fall. Wäre es nicht viel besser, wenn das umgekehrt wäre, also dass hinten mitgebremst wird beim Betätigen der Vorderradbremse? So hat man ja bspw. in Kurven den Nachteil, dass es gefährlicher ist, wenn man die Hinterradbremse nutzt, um zügiger um die Kurve zu kommen, weil ja auch vorne mitgebremst wird, was leichter zum Sturz führt, als wenn man nur hinten bremst. Sehe ich das richtig? D.h. beim Roller wie dem SH300i ist das eig. besser, weil da eben hinten mitgebremst wird?

  • Die alten CBF500/600 hat ja nur das gewöhnliche ABS mit einem Bremskolben. Welche Nachteile hat das ggü. den aktuellen ABS-Systemen? Sind die einfach nicht so feinfühlig bzw. ruppiger oder ist vielleicht sogar der Bremsweg deutlich länger oder ist das vernachlässigbar und das ABS damals erfüllte auch schon seinen Zweck und ist relativ gut?

Ich weiß, viele Fragen, aber ich hoffe es gibt hier einen Fachmann hinsichtlich Assistenzssystemen im Allgemeinen resp. über Honda-Motorräder.

Sg

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Frage zum richtigen runterschalten!

Hallo alle mit einander!

Seit meiner letzten Frage,

http://www.motorradfrage.net/frage/welches-125ccm-motorrad-a1

ist jetzt schon einige Zeit vergangen, ich bin in einer Fahrschule und schon kräftig am fahren :). Nun zu meiner Frage, ich bin heute das erste mal wirklich im Straßenverkehr gefahren, alles lief gut (bis auf einmal abwürgen an der Ampel aber nunja). Allerdings ergibt sich mir aus der ersten Fahrerfahrung jetzt doch eine Frage. Ich gebe mal 2 Beispiele (das erste ist mir auch passiert) wo mein Problem liegt.

Beispiel1: Ich fahre im 6. Gang (letzter gang) 100km/h, nun sagt mir mein Fahrlehrer, dass wir gleich Links abbiegen werden. ich mache in etwa das hier:

Gas wegnehmen --> Bremsen --> Blinker setzen --> Kupplung ziehen und in den 3. Gang schalten. Genau da liegt mein Problem, das Motorrad macht einen Ruck (schwer zu beschreiben), dann ist alles wieder normal. Dieser 'Ruck' ist allerdings so kräftig, das irgendetwas nicht richtig sein kann. Wie mache ich das denn nun mit dem runterschalten genau? Ich bin ja vom 6. Gang direkt in den 3. Gang runter gewechselt.

Beispiel2: 6 Gang 100km/h, ich fahre ganz normal und sehe vor mir, das die Autos sehr langsam fahren sagen wir 30km/h fahren. Nun muss ich ja auch bremsen und runterschalten, aber wie genau? Soll ich Gänge überspringen (und diesen harten Ruck in Kauf nehmen)?

Eine letzte Frage noch: Wenn ich mit 70 km/h im 5 Gang auf eine Ampel zufahre, wie mache ich am besten das ich stehen bleibe? Ich habe das hier gemacht: Gas wegnehmen --> Bremsen --> Blinker gesetzt --> Kupplung ziehen (und gezogen halten) --> in den ersten Gang schalten --> einordnen und stehen bleiben. Kann man das so machen?

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LG euch allen :)

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