Prüfung -Probleme mit Ausweichen ohne Bremsen. Ratschläge?

5 Antworten

Stupser ist vielleicht schon das falsche Wort. Bei der Aufgabe muss man "drücken". Ich hatte auch erst ein bisschen Bammel vorm Drücken und bin dadurch nur sehr seichte Kurven gefahren. Dann hat mich der Fahrlehrer beiseite genommen und mich ohne Pylone Slalom fahren lassen und ich sollte darauf achten, den Oberkörper senkrecht zu halten. Ohne die Pylone kann man dann auch schön ohne "Prüfdruck" ein Gefühl dafür entwickeln, wie stark man drücken muss.

Ist aber auch nichts anderes als mit dem Fahrrad enge kurven zu fahren, nur dass ein Motorrad schwerer ist und man mehr Angst hat sich auf die Nase zu legen. Kannst du also theoretisch auch mit dem Fahrrad "trocken" üben.

Interessant...ja, stupsen und drücken sind zwei verschiedene Sachen... vl liegt es zum Teil daran... Ich werde auf jeden Fall Mal ohne Pylone üben, danke!

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Guten Morgen,

an dieser Stelle erst mal ein fettes Lob für Deine vorbildliche Satzzeichensetzung und Rechtschreibung. Leider sieht man hier immer öfter das glatte Gegenteil. Das zeugt schon mal von einem so großen geistigen Intellekt, mit dem Du auf jeden Fall kein Problem haben wirst, Dein Anliegen zu bewältigen.

Mit der Übung "Ausweichen ohen Abbremsen" hatte ich auch meinen Spaß (:/) und es war auch die, die ich bis zur Prüfung nicht zu 100% beherrscht hatte. An der Prüfung hat sie dann aber geklappt.

Nachfolgend drei Ansätze, die ich Dir mitgeben möchte; vieles wurde ja schon gesagt.

Erstens: Probiere die Aufgabe etwas langsamer. Nur weil es heißt, dass Du sie mit 50 km/h fahren sollst, heißt das nicht, dass Du das auch ausreizen musst. Von außen sehen 42 km/h genauso aus wie 50. :D Damit kannst Du Dich rantasten.

Zweistens: Das ist alles eine Frage der Übung und Überwindung. Anfangs hat man immer viel Angst umzukippen. So ein Motorrad kippt eigenltich nur dann, wenn man bei zu langsamer Fahrt den Lenker zu weit einschlägt. Es ist ratsam, solche Sachen zu durchfahren, indem man das Motorrad am Lenker drückt. Das Ausweichen ist eigentlich nichts anderes als ein kleines Stück aus einem großen Slalom, oder?

Drittens: Ich wiederhole meine Vorredner: Übe das mit dem Fahrrad. Das kann dann schon Wunder bewirken.

Bei Fragen fragen.

Und jetzt noch der Senf, den ich unter fast jeden Beitrag schreibe, aber trotzdem jedes Mal ernst meine: Viel Erfolg bei der Ausbildung und stets eine sichere und knitterfreie Fahrt!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke für die Komplimente!

Irgendwie ist es gefühlt doch anders, als ein kleines Stück aus einem großen Slalom. Vl weil man eine deutlich höhere Geschwindigkeit hat...und deswegen muss die Technik besser/anders/augeprägter sein??

Ich übe es mit dem Fahrrad, danke!

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Wenn du auf der Landstraße Kurven fährst, arbeitest du unbewusst schon mit dem Lenkimpuls, das Prinzip funktioniert also doch schon ganz real ;-)

Der Lenkimpuls bzw. "Stubser" erfolgt auf der Seite, auf die du abwinkeln möchtest. Irritierender weise bewegst du den Lenker durch das Drücken quasi nach links, dennoch kippt die Maschine nach rechts ab, du "lenkst" also nach links und fährst nach rechts.

Sprich mit deinem Fahrlehrer über die Fahrfehler und deine Denkweise. Er ist deine eigentlich Ansprechperson, die dir dieses Wissen vermitteln soll. Vielleicht hast du auch nur zu großen Respekt vor Schräglage bei langsamer Fahrt.

Auch wenn es sich vielleicht merkwürdig anhört, versuche mal diese Übungen in kleinerem Maßstab einfach mal mit dem Fahrrad für Dich. Ob Fahrrad oder Motorrad, das Prinzip ist identisch. Mit dem Fahrrad ist es leichter und billiger als eine Fahrstunde.

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