Gibt es keine Gnade oder Kulanz bei einer roten Ampel? ....wegen Sichtbehinderung?

3 Antworten

Es ist ja schon bei einer Blitzerampel ein Unterschied, ob man innerhalb einer Sekunde nach dem Gelb noch durchfährt oder später (ohne oder mit Gefährdung), der gleiche Vorteil/Nachteil würde dir bei einer Anzeige durch einen Polizisten gewährt/zusätzlich-aufgebrummt. Ohne Gefährdung wird dich wahrscheinlich kein zufällig anwesender Polizist anzeigen.

doch, die von der VÜ schon. Die sitzen ja deshalb dort und passen auf. Zumindest in Deutschland.

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@19ht47

Na ja, wenn sie da sitzen und aufpassen sind sie ja nicht zufällig da, das widerpricht meiner Aussage ja nicht.

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Es ist schon eine Frechheit, daß der LKW einfach so dicht vor Dir her fuhr. Stell Dir mal vor der hätte wegen der Ampel eine Vollbremsung hingelegt. Dann wärst Du mit Sicherheit hinten rein gefahren. Dir gehört nicht nur der Strafzettel für die rote Ampel und das Fahrverbot, sondern auch noch ein Ticket für zu dichtes Auffahren und Dummheit, daß auch noch als Grund anzugeben. Sorry ist nicht persönlich gemeint, aber für sowas habe ich kein Verständnis.

Sei froh das die Rennleitung das nicht gesehen hat,das wäre teuer geworden und mit Sehbehinderung wärst Du nicht durchgekommen,Du bist ja ein ganz schlimmer.

Zum Nachdenken, nach meinem Unfall am Samstag?

Am Samstag war ich mit einigen Freunden auf einer Tour. Vor Potsdam mussten wir an einer Baustellenampel halten. Ein Bekannter stand neben mir bei Rot an der Ampel. Die Anderen konnten noch durchfahren. Wir beide schafften es nicht weil wir von einem "dicken BMW" massiv attackiert wurden. Ich standen schon mit beiden Beinen auf dem Boden und wollte mich umdrehen um zu sehen wo der BMW abgeblieben ist. Ich drehte mich um und schlug dabei den Lenker voll ein. Leider war die Fahrbahn etwas schräg und das Motorrad kam ins kippen. 270 kg plus mein "Übergewicht" konnte ich nicht mehr halten. Also kippte ich um und schlug mit dem Kopf auf das Pflaster.

Direkt ein Auto vor mir standen zwei Harley- Fahrer. Die hatten es voll mitbekommen (sahen es im Rückspiegel, habe ich gesehen). Drehten sich nicht mal um. Das waren keine "Rocker", sondern Sonntags-Harley-Fahrer (beziehe ich auf die Kleidung und dem gepflegten Zustand der Harleys). Dummerweise hat sich die Sonnenbrille in die Nase gedrückt und es kam zu einem tiefen Riss. Ich blutet "wie Sau" im Gesicht". Mein Kumpel und ich stellten mit viel Anstrengung das Motorrad wieder auf die Reifen. Kein Autofahrer (mindestens 20 Autos) stieg aus und half uns. Als erster hinter mir der BMW mit dem Idioten. Das ich im Gesicht stark blutete war nicht zu übersehen.

Natürlich ist das "unterlassene Hilfeleistung" aber in dem Moment denkt man nicht darüber nach um sich die Kennzeichen zu merken. Meine Sorge bezog sich ausnahmslos um mein Motorrad. Mein Bekannter sorgte sich um mich. Die Nase notdürftig "verpflastert", Motorrad fahrbereit gemacht (sprang nicht an. Defekter Schalter überbrückt und den def. Kupplungshebel "angewackelt") dann den Anderen hinterher. Die warteten schon und wollten zurückfahren um zu sehen wo wir bleiben.

Alles kein Problem. Ersatzteil ist bestellt. Der Arzt (war am Montag zum Arzt gefahren) hat festgestellt, dass ich entgegen vieler Meinungen doch noch ein Gehirn habe, das aber "erschüttert" ist (Grins). Die Narbe an der Nase behalte ich als "Kampfspuren" (falls jemand fragt) und die geprellten Rippen verheilen auch bald.

Was mich aufregt sind nicht die rücksichtlosen Autofahrer, sondern die Motorradfahrer, die nicht mal nachgefragt haben ob man helfen könnte. Die düsteren Zukunftsvisionen einiger Autoren kommen immer näher. Gruß Bonny

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Fahrt Ihr manchmal mit offenem Visier, oder ohne Augenschutz (besonders Nachts)?

Das sieht man leider immer öfter. Für mich unvorstellbar. Eher fahre ich ohne Helm und in Badehose, als ohne Augenschutz. --- Bis Gestern: Auf der Rücktour von Dobbrikow sind wir das letzte Stück auf der Autobahn gefahren. Bei ca. 170 km/h kam ich auf die "glorreiche Idee" mal nach unten auf das Ölthermometer zu sehen. Meine Schutzbrille wurde sofort aus dem Jethelm gerissen und flog über die Autobahn. Da diese stark und schnell befahren war, wollte ich natürlich nicht anhalten und auf der Fahrbahn die Brille suchen. --- Also ohne Augenschutz weiter. Da ich "etwas" langsamer wurde, haben die Anderen es bemerkt und wurden auch langsamer. Aber so um die 130-140 km/h waren es noch. ---- Das ging bis zur Spinnerbrücke.

Da es aber wieder mal etwas später wurde (1:00 Uhr) war es schon dunkel. Also mit Sonnenbrille fahren ging nicht. Ich habe auch immer eine Reservesonnen- und eine Reserveklarsichtschutzbrille dabei. Nur gestern nicht. Ich hatte die Packtaschen von allem "überflüssigen" befreit und die Schutzbrille in der Garage vergessen. --- Nun wollten wir noch etwas essen gehen und nach Hause musste ich dann natürlich auch noch. Über die Avus und Stadtautobahn zum "Restaurant" und das ohne Augenschutz. Zwischen 3:00 und 4:00 Uhr war ich dann zu Hause.

Ich hatte Glück, dass mir nichts ins Auge geflogen war. Aber Heute habe ich mich im Spiegel nicht mehr erkannt. Ich gehe locker als "Alien" durch. Die Augenfarbe passend zu meiner Chopper, -- leuchtend rot --- und Tränensäcke, die denen meiner Packtaschen gleichen. Im Gesicht mehr Falten als meine "Trude" (bin ja auch älter, grins) und Tränen, dass den "Kreuzberger Wasserfall" als Rinnsal erscheinen lässt. --- Mein Fazit aus dieser "Erfahrung": Lasst die Visiere unten beim Fahren. Beim Jethelm gehört nachts eine Schutzbrille vor den Augen. Nicht nur wegen den "Einschlägen", die sogar das Augenlicht kosten können. Gruß Bonny

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