Unsicherheit nach Motorradunfall?

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Ja, kenne ich. Hatte 2 Monate nachdem ich den A1 gemacht habe auch einen Hinterradrutscher auf Schotter in der Kurve, woraufhin es mich gelegt hat. Hat ein paar Monate gedauert bis ich mich wieder halbwegs sicher gefühlt habe. Dass man sich nach einem Unfall so fühlt ist normal, besonders wenn es der erste ist. Aber mit der Zeit vergeht das wieder und man lernt aus seinen Fehlern. Das geht umso schneller je mehr du fährst (auch wenn du nur ganz vorsichtig unterwegs bist und dich Stück für Stück ran tastest) und indem du deinen Unfall analysierst, dir bewusst macht was genau dich zu Fall gebracht hat (und was für Gründe es sonst für einen solchen Sturz geben könnte), um das in Zukunft zu vermeiden.

Mein Sturz ist mittlerweile 2 Jahre her, seitdem bin ich auf eine größere Maschine umgestiegen und fühle mich sicherer denn je. Lass dich von diesem blöden Gefühl nicht unterkriegen, das wird schon wieder.

Ich selbst hatte 5 Monate nachdem ich den Lappen bekommen habe auch einen Unfall. Mir ist auf der Landstraße ein Fuchs vors Rad gerannt.

Meiner Erfahrung nach ist das beste was man tuen kann sofort wieder auf zu steigen, um der Angst keine Zeit zur Entfaltung zu geben. Und man sollte darüber nachdenken was genau den Sturz verursacht hat, das kann helfen. Angst lässt sich durch wissen aushebeln.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Lass dir die Bridgestone BT45 draufziehen, auch wenn deine momentane Standartbereifung noch genug Profiltiefe hat ist der Michelin Pilot Street sowie im Regen als im trockenen ziemlich schlecht...

Auch das Fahrgefühl ändert sich deutlich durch bessere Reifen wie den BT45.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich habe über den Michelin Pilot Street eigentlich nur gutes gehört.

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@ENIGamer

Die Reifentests auf so Test Seiten sind meiner Meinung nach eh eher naja... Ich war im Mai mit 3 Freunden im Harz, ich und 2 andere hatten BT45 drauf und einer den Michelin Pilot Street. Es hatte leider ziemlich viel geregnet, in Kurven hatten wir 3 überhaupt keine Probleme aber der eine mit dem Pilot Street war nur am rutschen, in vielen Kurven hat sein Hinterrad 2-3 mal ein ordentlichen Satz zur Seite gemacht. Sehr viele yzf 125 Fahrer berichten nach einem Wechsel vom Michelin zum BT45 viel positives.

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motorradführerschein - nach crash mulmiges gefühl bei kurven, kreis, geschwindigkeit überwinden

bin 45 jahre, weiblich, und mach gerade den motorradführerschein.

erste fahrstunde auf nem 125erle, anfahren, beschleunigen, bremsen, wenden, ein gefühl bekommen. zweite fahrstunde, BMW G650X country – mit niedriger sitzbank und leistungsreduziert, im stadtverkehr.

dritte fahrstunde, CRASH, fuhr in einer linkskurve mit ca. 50 km/h geradeaus, war zwischen einem gerüst und dem bike eingeklemmt, musste befreit werden, notarzt, krankenwagen, krankenhaus. außer blauen flecken, prellungen, steifer nacken und ner aufgeschnittenen nase (starre sonnenblende) ist mir nichts passiert und ich durfte nach hause.

der mann, der hinter mir fuhr meinte, es sei ein filmreifer stunt gewesen. muss frontal auf ne stange gefahren sein und hab anscheinend mit der maschine nen salto gemacht.

6 tage nach dem unfall habe ich meine theorieprüfung bestanden. 11 tage danach saß ich wieder auf dem 125erle und fing von vorne an. 13 tage danach fuhren wir wieder die unfallmaschine, zwar langsam und mit herzrasen, war für mich aber sehr wichtig.

der unfall ist jetzt 3,5 wochen her und inzwischen haben wir 3 weitere fahrstunden hinter uns, 2 x auf dem grundübungsplatz (stopp and go, schrittslalom, vollbremsung) und kreuz und quer durch die stadt. es macht wieder spaß aber vor jeder kurve werd ich langsam, im kreis und wenn es so an die 50 km/h geht ist mir mulmig.

habt ihr tipps? grüßle

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Wie kann ich meine Eltern überzeugen das sie mir ein Motorrad versichern?

Ich hatte vor 6 Monaten einen schweren Unfall mit meiner 125ccm. Es zogen sich viele und lange Krankenhaus und Reha Aufenthalte hinterher. Bei dem Unfall bekam ich fälschlicher weise die Schuld, da der Autofahrer der mich abgedrängt hat Fahrerflucht begangen hat und die mit ihm verwandten Zeugen ihn nicht gesehen haben. Als folge habe ich natürlich keinen Cent gesehen von meinen 4000€. Das ist als damals 16 Jähriger natürlich sehr ärgerlich wenn das Ersparnis einfach mal so weg ist.

Seit dem Erlauben es mir meine Eltern nicht mehr Motorrad bzw. Moped zu fahren. Das kann ich bis zu einem gewissen Punkt auch nachvollziehen. Als Begründung sagen sie auch nicht das ich zu Unreif wäre, sondern das sie generell Angst haben das ich wieder in einem Verkehrsunfall verwickelt werde. Wenn ich demnächst 18 werde bin ich leider auch nicht in der Lage mir selbst ein Motorrad zu versichern, da ich zu diesem Zeitpunkt noch die Schule besuche und somit kein eigenes Einkommen habe. Geld werde ich also erst verdienen, sobald ich meine Ausbildung als Polizist gestartet habe.

Ich möchte also nicht erst mit 19 Jahren wieder Motorrad fahren. Als Alternative bieten mir meine Eltern Motorcross an, da sie es für weit aus sicherer halten. Obwohl das wahnsinnig teuer und in meinen Augen viel gefährlicher ist. Ein paar Freunde und Bekannte von mir sind dabei nämlich schon schwer verunglückt. Habt ihr Vorschläge für mich wie ich meine Eltern vielleicht doch noch überzeugen kann? Gerade jetzt beim schönen Wetter wenn all meine Freunde eine Tour machen, fällt es mir sehr schwer nicht dabei zu sein. Dazu kommt der Gedanke das sich das in der nächsten Zeit nicht ändern wird.

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