Erinnert ihr euch noch an eure erste Tour. Wie war das?

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11 Antworten

Sorry Liborio.... aber ich muss echt lachen :-))))

Nein. Mir hat mein Hintern noch nie weh getan, auch habe ich keine Probleme mit der Kupplungshand. Auch nicht bei 500+ km an mehreren Tagen in Folge.

An meine ersten Ausfahrten erinnere ich mich noch dunkel, an meine erste Tour auch :-) die war "erlebnisreich" ;-)))

Einzig nach meinen ersten beiden Fahrstunden konnte ich meine linke Hand "wegwerfen", die Muskulatur war eindeutig noch nicht dafür ausgebildet. Habe mir dann so "Handtrainer" gekauft und feste geübt, seit dem hatte ich nie wieder Probleme.

Gruß - Mankalita

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Kommentar von Mankalita2
19.09.2016, 17:37

Danke für den Stern Liborio :-)))

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Also meine erste Tour habe ich mit der Intruder nach Hermannstadt/Rumänien gemacht. 2 Tage hin, 2 zurück - insgesamt 3200 km. Der Hintern tat weh, und dauernd schliefen mir die Finger ein von den Vibrationen, aber ich war nie glücklicher! Daraufhin folgten noch diverse 14tägige Touren nach Spanien, ans Schwarze Meer, Schweiz, Österreich, Frankreich. Ich mag es, den ganzen Tag im Sattel zu sitzen. Meine längste nonstop Tour ging über 1600km in 19h. Hätte ich die Tankbeläge eingereicht, hätte ich den Ironbutt gekriegt... :-)

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(Jetzt geht es schon wieder los und mf schluckt die Textformatierung beim ersten Versuch....)


Ehrlich?

bin auf meiner ersten Fahrt (genauer: erste Allein-Fahrt) ziemlich planlos in der Gegend rum gefahren. Habe manche Stellen bewusst gemieden, weil ich vor der Straßenführung schiss hatte (kein Spaß!).

Hab mich einmal verfahren und hatte zwischendurch etwas die Schnautze voll, weil ich dann unter Zeitdruck geriet (hatte noch einen Termin). Der Hintern und die rechte Hand taten mir weh und so optimal war die erste Tour nicht.

Und nun? Kann ich stundenlang in der Gegend rum fahren. Keine Strecke schreckt mich mehr und heim gefunden hab ich mich bis jetzt auch immer.

Einzig der Pöppes tut mir nach einiger Zeit trotzdem weh; der Seriensitz meiner Maschine wird aber von vielen Fahrern bemängelt.

Oh und vor Kurzem hab ich wg. Zeitmangel eine eigentlich schöne, lange Tour auf dem Rückweg per Autobahn und vierspuriger Schnellstraße beschleunigt. Das war schlimm; Nacken und Rücken taten mir drei Tage danach noch weh.

So rosig ist bei mir pers. also nicht immer alles. Fahre aber auch keine rollende Sänfte und bis jetzt beiß ich die Zähne zusammen ;-)))

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Bin mal in meiner Jugend (70er) mit der 500four nach Narbonne Plage gefahren (von Frankfurt), habe von der Fahrerei (hin und zurück) eigentlich keine schlechten Erinnerungen, auf dem Hinweg haben wir (eine Gruppe von trinkfesten Deutschen und Amerikanern) einmal übernachtet, den Rückweg haben wir auf einen Rutsch erledigt.

Aber irgendwie muss mein Hintern inzwischen empfindlicher geworden sein, vor einem Jahr bin ich mal an einem Tag 2 Etappen  à 450 km gefahren (das sind 900 km als Erklärung für die Leser unter 35) , danach hätte ich am liebsten zum Sterben in ein Hospiz eingecheckt ;) .  

Vielleicht lag der Unterschied von damals zu heute an dem Schmerztöter, den wir immer getrunken haben (hiess "vin rouge", half wirklich gegen alles, auch  1-2 Päckchen Gauloises haben immer sehr zur seelischen Stabilität beigetragen... macht man ja heute alles nicht  mehr ).

Soviel zu meiner völlig sinnfreien kleinen Geschichte :)

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Die erste Tour, hmm. Eigentlich kann ich mich mehr so daran erinnern.

So bin ich wohl so lange kreuz und quer gefahren, bis der Tank leer war und dann nochmals hoch und runter in meiner Heimat bis wieder der Tank leer war. Es war also keine geplante Tour im eigentlichen Sinne.

So würde ich heute losfahren und je nach Lust und Laune können dann auch mal 700km mehr auf der Uhr stehen, an einem Tag.

Das irgendwann der Arsch weh tut oder die Kupplungshand schmerzt, das hängt von vielen Faktoren ab.  Wenn ich alleine fahre gibt es die erste richtige Pause quasi mit dem 1. Tankstopp und dann sind 300-380km schon rum.

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Hi Liborio, mir geht's ganz ähnlich wie Mankalita2: finde deine Fragen und Beschreibungen oft einmalig, originell und grundehrlich. Der jetzige Beitrag ist reinstes Bauchmuskeltraining, klasse! ;-))

Bisher hab' ich fast jeden Meter auf 'nem Mopped genossen. Weit vor dem Schein mit geliehenen Enduros im Gelände, und später bei vielen Touren mit einer XS 400 Special. Seit eh & je habe ich wohl ein Herz für Soft-Chopper mit schön gepolsterter Sitzbank, genauso jedoch für die eher knackigen Endurobänke.

Bei der VT 500 C und der XT 600 3TB gilt dasselbe in grün. Ich liebe die Gegensätze einer Berg-Geiß, mit der man wunderbar im Dreck wühlen kann sowie kurvenreiche Strecken mit Schieflage, die mir das höhergelegte Fahrwerk des Mitteldings zwischen einem Chopper & einer Straßenmaschine (= Softchopper) bietet. Und jeder Meter auf Asphalt oder 'nem Feldweg bei meist offenem Visier bläst den Kopf frei und schafft Raum für puren Genuss :-))


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Also die Antworten hier sind teilweise echt köstlich :-). Immer wieder interessant sie alle zu lesen.  Ich fahre erst seit 3,5 Wochen und ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass längere Fahrten echt anstrengend sind. Bei mir liegt es allerdings nicht am kuppeln oder sitzen, sondern an der Konzentration. Beim Motoradfahren konzentriere ich mich wesentlich mehr auf den Verkehr und allem drumrum als beim Autofahren, was für mich das fahren sehr anstrengend macht. Deshalb fahre ich auch nur kleinere Strecken-allerdings so oft wie möglich damit ich mich steigere.

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Kommentar von Mankalita2
18.09.2016, 09:28

Dann machst du's genau richtig. Langsam steigern.

Mit 3,5 Wochen "Lappen in der Tasche" bist du auch noch sehr mit sämtlichen Abläufen "beschäftigt", dazu die Verkehrsbeobachtung (und das was du machst, den Verkehr noch mehr im Auge behalten, ist deine Lebensversicherung, sehr gut!) strengt natürlich schon an. Es muss auch nicht jeder so verrückt sein und nach 6 Wochen gleich Touren in die Alpen mit 450 + km unternehmen ;-))) gibt aber auch mehr von der Sorte ;-)))

Mach weiter so, du wirst sehen, das geht dann ganz schnell, dass dich das Fahren und die Verkehrsbeobachtung weniger anstrengen und damit werden die Kilometer mehr. Übrigens... deine genauere Verkehrsbeobachtung nimmst du mit ins Auto, das geht dir in Fleisch und Blut über und du wirst zukünftig auch wenn du mit der Dose unterwegs bist den Verkehr genauer beobachten. Ein großer Gewinn! :-)))

Viel Spaß! :-)))

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Mei Liborio

Ich muss so Zwei gewesen sein, da gab es ein Foto von mir mit Lederkappe und Lerdehandschuhe, laut weinend auf dem Tank der KS 750. Erinnerung, nichts.

Mit Motorradschein quer durch die Oberpfalz, Passau, Salzburg und zurück. Mit der 50er auch oft um die 500km.

Ne, Du fauler Bär, ab in die Muckibude und für den Mors das Pinarello Rennrad raus und trainieren, denn Muskelfleisch federt besser als Fett oder Knochen.

Sei mal nicht so ein Mädchen, wie willste denn mit uns beim Treffen 2017 mitfahren.

Appropos 2017, wo solls den hin? Osten, Norden Westen oder Süden? Ich bin für alles offen, auch für Bella Italia.

Grüßle

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Kommentar von Effigies
17.09.2016, 19:41

Núja, Fett federt auch. Aber wer auf Muskeln sitzt kann die Härte verstellen ;o)

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Kommentar von Mankalita2
18.09.2016, 10:11

Wooooolfgaaaang????

Lehn dich nicht zu weit aus dem Fenster! Knochen federn sehr wohl!!! ICH bin der lebende Beweis! *herzhaft lach*

Mir hat mein Hintern noch nie, wirklich NIEMALS weh getan... und du kennst mich, sogar im kurzen "Nachthemd" *LOL* (ähm... zur Erklärung: Hochsommer und Krankenhaus... nicht, dass da nu falsche Sachen in der Welt der Gerüchteküche anfangen zu brodeln ;-))) )

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Also, an meine erste Tour erinnere ich mich, auch wenns gar nicht solange her ist (gut 6 Jahre) nicht mehr.

Woran ich mich erinnere ist meine erste "große Tour" mit der Shiver an den Bodensee. Ich hatte die Aprilia erst eine gute Woche, Erstinspektion schon erledigt und war etwas aufgeregt. Nach 5 Stunden im Regen hatte sich die Aufregung gelegt ;-)

Was habe ich dabei gelernt? Die Ergonomie der Shiver passt, die Hebel nicht (Neue mussten her), ich kann gut im Regen fahren und die Regenkombi hält dicht.

Was die Kombination Hintern und Sitzbank angeht, brauchen beide am Anfang der Saison immer etwas Zeit, sich wieder aneinander zu gewöhnen ;-)

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Längeres Sitzen ist echt nicht so schön. Bei einigen Marken gibt es aber bequemere Sitze die auf deine Maschine passen. Kannst die ja mal umschauen.

Zur Kupplung: Hydraulik Kupplung ist es wahrscheinlich nicht, da es sonst nicht so anstrengend für den Finger wäre. Wenn du eine mit Zug hast dann schau mal ob du sie ein bisschen Ölen kannst und ob der Zug nicht irgendwo arg geknickt ist. 

Habe selbst eine Kupplung mit Zug und meine ist sehr leichtgängig, was bei meinem Crewmitgliedern meist nicht der Fall ist.

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Kommentar von geoka
17.09.2016, 17:28

Einen Zug ölen? Ich hoffe du meinst den Tipp nicht wörtlich! Öl zerstört die innere Beschichtung und kann den ganzen Zug noch schwergängiger werden lassen.

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Kommentar von Mankalita2
17.09.2016, 19:00

Es ist mir auch *piep*egal ob das eine Hydraulikkupplung oder ne Bowdenzugkupplung ist.... wenn sie schwer geht, dann fährt man halt mehr und *schwups* hat sich die Handmuskulatur daran gewöhnt und es flutscht.... hatte schon ne Maschine bei der die Kupplung angeblich verhältnismäßig schwer gehen soll... hab nie was von gemerkt....

WENN du schon Tipps wie "Kupplung mit Zug ölen" gibst, dann betone bitte, dass man dafür ausschließlich nur Bowdenzugöl nehmen darf, normales Öl verharzt und dann ist's richtig "Essig", da hilft dann nämlich nur noch ein Tausch. Ist aber normalerweise selten nötig.

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Das mit dem sitzen ist Übungs/Gewohnheitssache. aber gerade auf ner Transalp sollte das doch kein Problem sein

Das mit dem Kuppeln ist ein Fehler. Normaler 'Weise braucht man auf solchen längeren Touren die Kupplung kaum. Du solltest mal deine Schalttechnik überprüfen.

Was die Orientierung angeht versteh ich das Problem nicht. Das liegt wahrscheinlich daran, daß ich eine Kindheit hatte die nicht von Daddelkonsolen und Smartphones bestimmt war. Meine Eltern haben mit mir am Wochenende fast immer Ausflüge gemacht und ich hab das Auto tanken dürfen und währen der Fahrt oft im Straßenatlas (so was war damals in jedem Auto)  nachgesehen wo wir gerade lang fahren.  Da entickelt man einfach nen Sinn dafür seine Umgebung zu beobachten und die Infos zu einem räumlichen Gesammtbild zusammen zu setzen.

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Kommentar von nagelpilzotto
17.09.2016, 16:16

Ich denke ich sollte die Drehzahlen mal richtig ausnutzen. Ich fahre derzeit immer konstant bei ca. 3.000 Umdrehungen. Kaum bin ich mal über 4.000 schalte ich schon wieder in den nächst höheren Gang statt es mal auf 5.000 oder 6.000 drehen zu lassen. Daher bin ich auch ständig am Kuppeln, was auf die Sehnen geht. 

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