Vorgas beim Runterschalten beim Bremsen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich unterscheide hier zwischen PW und Motorrad grundlegend. Während beim PW ein Zwischengas in der Praxis überflüssig ist, verhaltet sich dies beim Motorrad schon etwas anders.

Klar, beim PW schleift die Kupplung beim Herunterschalten etwas, bis sich die Motordrehzahl wieder ausgeglichen hat, in der Praxis spielt dies aber keine Rolle, da die Belastung dabei insgesamt niedrig ist.

Grand-Prix-Starts oder wiederholtes Anfahren am Berg stresst die PW-Kupplung hingegen weitaus mehr. Ungeschickt gehandhabt kann man so eine Kupplung in wenigen Tagen zerstören.

Beim Motorrad gibt man hingegen normalerweise etwas Zwischengas beim Herunterschalten, um die Haftung des Hinterrades möglichst hoch zu halten. Notwendig ist dies, wenn man zum Beispiel in Schräglage abbremst und herunterschaltet - was natürlich einen entsprechenden Fahrstil voraussetzt. Aber so rein vom Verschleiss her betrachtet ist dies dann aber ebenfalls überflüssig

Genialer Punkt, also ist der Verschleiß beim Einkuppeln trotz Drehzahlunterschied nicht so schlimm, wie ungeschicktes Anfahren? Kann man das belegen?

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@Afbian

Ja, kann ich.

Beim Anfahren, wird die gesamte Masse des Fahrzeuges in Bewegung gesetzt. Und je nach dem, wie schnell (Grand-Prix-Start) oder lange (Berg anfahren), dies der Fall ist, wird mehr oder weniger Energie durch die rutschende Kupplung geführt. Das führt dazu, dass die Kupplung sehr heiss werden kann, und dabei entweder beschädigt oder zumindest übermässig beansprucht wird. Auf jeden Fall setzt dies einer PW-Kupplung ganz schön zu, was dessen Leben stark verkürzt.

Bei Motorrädern ist dies aus verschiedenen Gründen unwichtiger. Einerseits sind Motorrad-Kupplungen in Öl gelagert, womit sie automatisch gekühlt werden, und zweitens ist das Anfahren am Berg mit Motorrädern eh kein Thema. Bleiben die schnellen Starts...aber dafür sind Motorräder schliesslich auch gebaut...

Beim Herunter schalten wird hingegen die Drehzahl der Motors angeglichen, welches weitaus weniger Energie aufnimmt als das gesamte Fahrzeug. Das Verhältnis merkt man wenn im Leerlauf Gas gegeben wird. Die Motordrehzahl schnellt augenblicklich hoch. Beim Beschleunigen geht das normalerweise länger.

Na ja, und deswegen braucht es beim Herzunterschalten - Kupplungs-technisch betrachtet - kein Zwischengas.

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Wenn du keine Slipper-Clutch hast (Anti-Hopping-Kupplung) hast läufst du Gefahr, dass das Hinterrrad beim Kupplung kommen lassen ohne Gas die Haftung verliert, wenn du gleich zwei Gänge runterschaltest erst recht, man hat darüber, wie stark das Hinterrad abgebremst wird keine richtige Kontrolle mehr, die Bremse kannst du besser dosieren, .

Ausserdem würde ich die Kupplung sowieso nicht zum Bremsen verwenden, Bremsbeläge sind billiger.

Hängt von meiner derzeitigen Fahrweise ab. Fahre ich im drehzahlangepassten Zustand, gebe ich kein "Vorgas". Meist fahre ich, wenn ich vor mich hin cruise etwas "untertourig". Dann gebe ich einen kurzen "Gasstoß" beim Kuppeln. Habe ich meine "flotten 5 Minuten", schalte ich sehr häufig. Schalte ich dann runter um stark zu beschleunigen, dann schalte ich mit "Zwischengas". Im Allgemeinen verzögere ich meist mit der Bremswirkung meines V2. "Vorgas" gebe ich dann, wenn es die Situation (Drehzahl) erfordert. Bremsen tue ich nur, wenn es nicht anders geht. Gruß Bonny

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