Statistisches Bundesamt - Motorradfahrer meistens schuld?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das mag ja so vielleicht stimmen, aber bei Kollisionen mit Moped und PKW sieht die Sache garantiert anders aus, ca in 2/3 aller Fälle sind die Autofahrer schuld.

Im übrigen traue ich keiner Statistik die ich nicht selber gefälscht habe.

Hi Kai, danke für`s Sternchen. :-)

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Motorrad Nr. 12 Seite 20: immer weniger Tote bei immer mehr Motorrädern.

Seite 21: in einer Minute zweimal geblitzt. Erst mit 182 km/h, dann mit 213 Km/h. Wenn ich immer auf mein „Recht“ bestehen würde, läge ich schon längst unter der Erde.

Ich bin überzeugt, dass der Anteil asozialer Fahrer zu gleichen Teilen bei Auto- und Motorradfahrer verteilt ist. Auch der Geschwindigkeitsrausch dürfte prozentual gleich verteilt sein, nur ist er bei Motorradfahrern ungleich preiswerter zu haben. Dazu kommt, dass Bagatellunfälle mit dem Auto nicht den Weg in die Öffentlichkeit finden, beim Motorrad schon, da halt kein Blech um uns rum ist und wir schneller verletzt werden.

Täglich sehe ich Rotsünder, Nichtabstandhalter, Raser usw. Fahrkultur sieht für mich anders aus, wir sind halt schneller Matsch.

Grüßle

Wenn man dann den Anteil Motorrad zu Auto noch drauf rechnet, dann kann das alles Eh nicht stimmen.....

Statistiken :-/

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Najâ - im Ernst: Ist doch logisch. So wie ich das verstehe beziehen die 50% auch die Unfälle mit ein, wo sich der Motorradfahrer alleine zerlegt. Dann ist kein anderer beteiligt - also kann es kaum einen anderen Schuldigen geben.

Die Zahl sagt also relativ wenig aus. Bei genau 50% ergäbe sich dabei z.B. zwingend, dass bei vorhandenem Unfallgegner der häufiger Sculd tragt.

Da steht aber mehr als... also sat das sehr wenig aus....

ein altes Sprichwort sagt: Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Als Beispiel möchte ich die "Geschwindigkeitsunfälle" anführen. Da werden die meisten, häufig Auffahrunfälle, der überhöhten Geschwindigkeit zugeschrieben. Tatsache ist aber meistens, dass kein entsprechneder Sicherheitsabstand gehalten wurde. Daher: Vorsicht bei Statistiken ! ! !

Hehe, genau das wollte ich auch gerade schreiben!!

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Wird schon so sein, sowenig mir (oder dir silverbullet) das gefällt.

Es wird finde ich oft aus purem Aktionismus gerast, Leute sind hoffnungslos eitel und da knallt es dann schon mal.
Die Anzahl der Unfälle ist proportional zur Anzahl der sonnigen Tage, das war schon immer so und wird sich auch nicht ändern, wenn man es dauernd thematisiert. Wenn viele Regentage waren (also weniger Unfälle) rühmt sich die Polizei, dass ihre Kontrollen Wirkung gezeigt haben, wenn viele Sonnentage waren wird über die Toten und Verletzten sinniert und neue Kontrollaktionen werden angekündigt. Und warum: weil nicht sein kann was nicht sein darf, nämlich dass man dagegen absolut nichts tun kann ausser Fahrer zu sensibilisieren.... mein Überlebensgeheimnis: ein richtig deftiger Unfall mit 18, bei dem es richtig knapp war... das erhöht den Wachheitsgrad und auch die Nachdenklichkeit.

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