Mit Roller langen Slalom üben?

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Erst mal: Hallo!

Uff... mit 33 das erste motorisierte Gefährt unterm Hintern (egal ob 2 oder 4 Räder.... ).... also... grundsätzlich kannst du so ein "Fuffzgerl" (den Roller) nicht mit einem Motorrad vergleichen, das einzige was sie gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass beide nur zwei Räder haben.

Das Fahrverhalten eines Rollers mit kleinen Rädern ist ein ganz anderes als das Fahrverhalten eines Motorrads. Da deine Erfahrungen in dem Bereich ja nun wirklich mehr als gering sind, tendiere ich eher dazu, dir zu Übungen mit dem Roller abzuraten. Nicht, dass du dich selbst, durch das unterschiedliche Fahrverhalten verwirrst/durcheinander bringst.

Nun ja, a) hast du noch Zeit, b) fällt man wegen einem umgefahrenen Hütchen (wenn das der einzige Fehler ist) bestimmt nicht durch, aber es kann sein, dass du die Übung nochmal fahren musst. Du wirst das aber bis zur Prüfung noch so manches mal üben ;-) das wird schon!

Du hast die wichtigsten Tipps schon bekommen, grundsätzlich sollst du locker auf dem Motorrad sitzen, also nicht angespannt und verspannt, ist ein nicht zu unterschätzender Faktor! Übe das einfach immer wieder mit deinem Fahrlehrer.

Das mit der Kurvenlinie und dem schneidenen Gegenverkehrt... das kann man aus der Ferne nicht beurteilen, das entscheidet wirklich die jeweilige Kurve und die aktuelle Situation. Grundsätzlich solltest du aber auf deinen Fahrlehrer hören ;-) es ist sehr wichtig, dass du Kurven richtig anfährst, lernst eine saubere Linie zu fahren, das dient letztlich deiner Sicherheit (und der der anderen).

Fahrstunden... kann man wirklich nicht pauschal sagen, liegt immer am Fahrschüler und dem, wie schnell er eben lernt. Manche brauchen nur 18 Stunden, andere 30... im Schnitt würde ich schätzen 20 - 25 Fahrstunden.

Viel Erfolg für deinen Schein!

Gruß - Mankalita

Hi, vielen Dank für die tolle Antwort und die Tipps. Vor einer Woche hat mein FL spontan entschieden, dass ich Dienstag (also am 5.7. vor drei Tagen) die Prüfung machen soll, weil er den freien Platz kurz vorm Urlaub nicht vergeben wollte.

Mit dem Roller habe ich den langsamen Slalom üben können aber der schnelle ging ziemlich schlecht wegen dem Seitenständer. Ich denke es hat etwas gebracht denn die Prüfung habe ich zur Verwunderung aller bestanden. Ich hatte insgesamt 21 Fahrstunden, obwohl ich bestanden habe hätte ich mir doch ein paar mehr gewünscht, vor allem die Grundfahraufgaben. Die Nacht vor der Prüfung habe ich maximal 2 Std. schlafen können ..ich will garnicht dran denken, wieviel Angst ich hatte.

Es ist wirklich das beste, die Angst über Bord zu werfen (bis zu einem gewissen Punkt, ihr wisst bestimmt, was ich meine). Mit meiner sonst so zögerlichen und vorsichtigen Art hätte das nie geklappt. Ich hatte an dem Tag ein bisschen eine "sch.... drauf" Einstellung, da ich mir sicher war nicht zu bestehen. Wollte die Blamage schnell hinter mich bringen und endlich schlafen.

Die GFA gingen ca 20 Minuten. Ein Hütchen fiel beim schnellen Slalom. Da kein Übungsplatz in der Umgebung ist wurden die Aufgaben auf einer kleinen Strasse gemacht und ständig kamen Autos entgegen und beim ersten Slalomversuch hat einer kurz vor mir gehalten und ich konnte nicht richtig durchziehen. Beim zweiten Versuch hat es aber geklappt. Dann sind wir noch durch den kurvigen Wald gefahren. Ich hatte ein bisschen Glück, dass vor uns ein paar Autos waren, angeführt von einem Laster der die meiste Zeit 50 gefahren ist. Insgesamt ging die Prüfung ca. 65 Minuten.

Alles in Allem .. ich habe den Lappen aber übergebe mich seit drei Tagen und kann kaum noch sprechen (keine Ahnung warum, erkältet bin ich nicht) aber ich kann es kaum erwarten mich auf die Jagd nach meinem ersten Bike zu machen :)

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@Lulah

Hallo,

erst mal: Herzlichen Glückwunsch... und gute Besserung!

Werde bitte nicht übermütig ;-))) und lass es langsam angehen. Du bist jetzt in der Lage ein Motorrad legal zu fahren, aber Motorradfahren musst noch lernen ;-)))

Allzeit gute Fahrt! :-)))

Ach und... danke für den Stern :-)))

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Ist ja witzig, das gleiche Problem hatte ich auch :-)

Die ersten Hütchen sind noch super; je weiter es geht, umso schneller wird man und vor lauter "Geschwindigkeit" erwischt man dann das letzte und haut es um! Das schlimme: man bemerkt die ganze Zeit seinen eigenen Fehler, kann ihn aber während der Übung nicht abstellen :-(

Zuerst mal: einen Fehler darfst du machen, ohne durch zu fallen. So war das zumindest bei mir. Aber der Prüfer wird dich die Aufgabe wahrscheinlich wiederholen lassen. Da wird das Bestehen schnell zur reinen Glückssache.

Den Roller kann ich nicht beurteilen, da ich nie so ein Ding gefahren bin.

Woran hat's gelegen? Arme zu steif; Gewicht lag auf den Händen.  Schultern werden steif nach oben/vorne geschoben. Das Problem bin ich erst nach etlichen Kilometern selber fahren los geworden. Und sowas darf nicht zur Angewohnheit werden.

Wenn du groß genug bist, neige dich etwas mehr nach vorne über den Tank, damit du in den Ellenbogen und Schultern mehr Spiel hast. Lass die Schultern bewusst nach unten "sacken". Eigentlich soll dein Oberkörper ruhiger bleiben, während deine Arme die Bewegung an das Motorrad schicken.
Die meiste Kraft wird eigentlich jeweils rechts und links in der Schräglage aufgebracht, wenn du dem Motorrad den Impuls zum Umlenken gibst. Dazwischen sollte es sich eigentlich leicht anfühlen und keine rohe Gewalt nötig sein.

Aber erklären kann man das echt schlecht. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich sowas auch etwas mit dem Roller üben lässt. Versuch es! Lenkimpuls funktioniert ja auch beim z.B. Fahrrad ;-)

Schöner Spruch meines Ausbilders zu dem Thema war mal "Das Material soll für dich arbeiten, nicht du für das Material" :-)))

Viel Erfolg!

Wow! Super erklärt! Das war das, was ich mit "locker bleiben" meinte :-) Ich hab das auch schon nem Fahrschüler hier irgendwo erklärt, aber heute... in der Arbeit *räusper* fehlte die Zeit dazu :-)))

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Ich denke Übung kann nie schaden, egal ob mit Motorrad oder Roller. Grundsätzlich ist ja der ungewöhnliche Bewegungsablauf beim Slalom das Problem und der sollte sich selbst mit einem Fahrrad bis zu einem gewissen Grad trainieren lassen.

Dann noch 2-3 Mal in der Fahrschule und dann sollte es klappen. :-)

Viel Glück bei der Prüfung!

Hi, danke für Deine Antwort. Da ich ziemlich kurzfristig die Prüfung machen sollte habe ich vorher leider nur noch eine Fahrstunde für die GFA gehabt. Ich habe aber nochmal mit dem Roller geübt. Der schnelle Slalom ging schlecht (bisschen über 20kmh mit schleifendem Seitenständer beim drücken) aber beim langsamen Slalom hat das gut geklappt. Vor allem konnte ich üben wo ich am besten wann hingucke. Hat also ein bisschen was gebracht. Prüfung ist bestanden ;)

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Angst vor engem Wenden macht alles kaputt, wie überwinden?

Hallo Leute,

Ich habe jetzt ca. ~17 Fahrstunden hinter mir und in ca. 2.5 Wochen steht die praktische an.

Überland und Autobahn sind gar kein Problem, auch die Verkehrsregeln und fahren in der City nicht. Sobald die Maschine 30km/h+ hat habe ich auch kein Problem damit mich bis zu 40° schräg zu legen. Aber was massive Probleme macht sind das um-die-Kurve-rum-Anfahren an Ampelkreuzungen, Schrittslalom und v.a. enges Wenden.

Leider haben wir eine Straße für die Grundfahraufgaben, und keinen Platz. Und am Ende der Straße muss man echt eng linksrum wenden, und da ist es mir leider passiert: Angst bekommen dass ich nicht mehr rum komme und über die Bordsteinberandung direkt in den (leichten) Grasabhang komme; dämlicherweise zur Vorderbremse gegriffen -> Motorrad umgefallen. Blauer Fleck auf der Hüfte und Kratzer am unteren Teil der Maschine.

Seitdem habe ich eine total Blockade an dieser Stelle und komme nicht mehr rum! Das macht mich psychisch so fertig, dass ich die GFA gar nicht mehr richtig hinbekomme. Die Übungsstraße wird unterbewusst nur noch mit Fehlschlägen assoziiert.

Dass der Fahrlehrer mir dann ständig sagt, dass er praktisch noch nie jemanden gesehen hat, der das mit meiner Stundenanzahl nicht kann, und immer betont dass das der Chef ja nicht erfahren darf dass ich seine Maschine umgeschmissen habe weil er "mich sonst killt" hilft auch mal überhaupt nicht.

Ich habe jetzt noch 3 oder 4 Sonderfahrstunden und 1-2 normale Stunden vor der Prüfung, und mega Angst dass ich es nicht schaffe und mein 10-jähriger Traum so kurz vor dem Ziel platzt. Im jetzigen Zustand lässt mich der Prüfer nicht mal in den Verkehr wo ich mich beweisen könnte.

Ich habe schon unzählige Tipps online gelesen wie "dahin schauen wo man hin will" und "schleifende Kupplung + leicht Hinterradbremse zum Stabilisieren" und das letztes Mal versucht, aber es hat überhaupt nichts gebracht. Ich komme einfach nicht um die Wende herum. Und wenn das dann nicht klappt löst es eine Kettenreaktion in meinem Kopf aus der mich total fertig macht und beschimpft und dann geht gar nichts mehr.

Hilfe! :(

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Nabend,

Ich habe mich hier angemeldet um eine Frage zu stellen die man eig. nicht pauschal beantworten kann. Ich mache gerade den Motorrad Führerschein und habe die Theorie (nächste Woche) fertig! Bis zu meinem Geburtsag sind es dann nurnoch 3 Monate. An meinen Geburstag muss ich dann auch fertig sein, weil das Motorrad steht schon in der Garage. Mein Plan ist es genau einen Monat vor meinem Geburstag die praktische Prüfung abzulegen. (Das wäre Anfang-Mitte August) ! Nun zu meiner Frage. Wielang dauert die Motorrad Praxisausbildung für gewöhnlich ? Fahren kann ich (bin schon die ein oder andere Runde gedreht), auch wenn ich selbstverständlich noch ein bisschen üben muss! Also wann würde es Sinn machen mit der Praxisausbildung zu beginnen. Ich möchte eig. genau einen Motonat vor meinem Geburstag fertig sein (also in so ziemlich genau zwei Monaten), um den Druck los zu werden. Aber ich möchte auch nicht zuviele extra Fahrstunden machen müssen (und damit das knapp bemessene Geld aus dem Fenster schmeißen) damit ich das Prüfungsgerechte fahren nicht verlerne.

Bitte um Hilfe, danke im Vorraus :) Die Linke zum Gruß

(Bei Rechtschreibfehlern bitte ich um Nachsicht, habe eine neue Tastatur)

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