Sind Klapphelme bei einen Unfall besser?

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Man kann eigentlich nur hoffen, daß man einen Ersthelfer hat, der sich bei der Vielzahl von Verschlüssen und Klapphelm-Drucktasten nicht nur etwas mit den äußerst unterschiedlichen Mechaniken auskennt, sondern sich auch traut, diese zu betätigen.

Ich erlebe sehr häufig, daß Kunden und Neueinsteiger sich damit sehr schwer tun, einen Helm bei einer Anprobe zu öffnen und zu schließen.

Bei Klapphelmen sehe ich da auch nicht unbedingt einen großen Vorteil; bei manchem Klapphelm ist das zeitgleiche Betätigen von zwei Drucktasten erforderlich, um das Kinnteil nach oben zu schieben. Wohl dem, der sich damit auskennt...

Auch bei einem Klapphelm ist die Beatmung sehr schwierig. Lediglich das Abnehmen ist meist einfacher als bei einem Integralhelm. Musste leider schon 2x Helme bei Bewusstlosen Motorradfahrern abnehmen. Einmal ein Jet-Helm, war recht einfach. Einmal ein Integralhelm. Obwohl ich wusste, wie der auf und abzunehmen ist, gab es große Schwierigkeiten. Bei dem Jet-Helm lief Blut aus dem Helm. Mit einem sehr mulmigen Gefühl nahm ich den Helm trotzdem ab. Es war aber nur eine Platzwunde, die ich verband. Kaum einer traut sich, den Helm abzunehmen. Das ist falsch. Den Helm immer mit einem Helfer, der das Genick stützt, abnehmen. Gruß Bonny2

Gut daß dies als Wiederholung zu lesen ist. Danke. Gelernt hat man das z.T. vor vielen Jahren ...

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Zur Einleitung lebensrettender Maßnahmen, wie z. B. Mund-zu-Nase-Beatmung, ist mir ein klapphelm tausend Mal lieber als ein Integralhelm, an dem ich erst mal herumrappeln muss, um ihn abzunehmen und dabei noch Schäden an der HWS zu riskieren.

Anfänger - großes Krad?

Hallo Leute, nun melde ich mich auch mal wieder. Habe letzten Do. endlich den Führerschein gemacht (hat auf Anhieb geklappt!!!!). Habe bereits im letzten Jahr angefangen, den Schein zu machen, hatte im August dann einen kleinen Unfall (enge Kurve- gegen ein entgegenkommendes Auto) und habe da erst mal 3 Wochen pausiert , um dann im Oktober (nach 2 Wochen Urlaub...) erst mal ganz aufzuhören. Bin dann jetzt im März 3 x gefahren und hatte also letzte Woche Prüfung. Und meine Maschine (ach, was gefällt die mir so gut) steht schon vor der Tür. Habe mich dann gestern auch mutig auf meine Yamaha Drag Star gesetzt und bin mal um die 4 Ecken damit. Und nun kommts: ich (Frau, 1,63 m, 60kg, über 40 Jahre) war doch extrem unsicher und dann ist das doch eine ganz andere Maschine als in der Fahrschule - allein schon Kupplung so weit vorn... und den Kupplungszug kann ich auch grad so greifen. Möp ist 2 mal mit einem Satz nach vorne, weil ich dachte, dass das doch gar nicht sein kann...so weit auf... hm. und nachdem ich nun gelesen habe, dass man doch besser (wenn schon Chopper) mit einer kleinen Virago anfangen sollte... da habe ich doch etwas schiss bekommen, ob ich das alles in den Griff bekomme. Mein Männe meint zwar "klar, fang langsam an. dauert zwar etwas länger aber hast auch mehr spass und musst nicht nächstes Jahr wieder eine neue Maschine kaufen" - ich bin aber jetzt doch sehr verunsichert, obwohl ich meinen Kopf durchgesetzt habe und die DragStar unbedingt haben musste und die mir ja nach wie vor soooo gut gefällt. Aber unsicher bin ich doch.... Also im Berufsverkehr trau ich es mir dann doch nicht zu. Ist das normal oder bin ich einfach zu ängstlich oder habe ich es doch noch nicht richtig gelernt, zu fahren????

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