Du wirst es nicht glauben, aber wenn man Vollgas gibt und dabei die Kupplung zu schnell kommen lässt, machen sie nicht nur einen Wheelie, sondern sogar einen Salto rückwärts. Und Du gleich mit. Lerne/Versuche also am besten erst einmal, ganz zivilisiert anzufahren. Meinen ersten Wheelie habe ich sogar mit einer 2,5 PS-Mofa geschafft.

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unkomplizierte Maschine für alle Lagen gesucht

Hallo Leute,

fahre zur Zeit eine VFR 750 RC36/II. Seit 1 Jahr bin ich nur noch ausschließlich mit Sozia unterwegs und habe meinen Fahrstil ganz unbemerkt von rasant zu bummelig bis sportlich verändert. Die Gänge fahre ich kaum noch ganz aus, bewege mich hauptsächlich in der ersten Hälfte des Drehzahlbandes und max. 140-150kmh. Das ist ja kein Problem, weswegen man das Mopped wechseln müsste.

Hinzu kommt aber, dass mir durch den (körperlich) ruhigeren Fahrstil nach den ersten 120km die Haxen und Handgelenke anfangen zu schmerzen. Die Sitzposition ist auf Dauer ohne viel aktive Bewegung also eher nichts mehr für mich. Meine Sozia klagt nach etwa gleicher Zeit dann auch über Rückenschmerzen und findet den Kniewinkel alles andere als angenehm auf Dauer. Ich bin übrigens 1,83m und sie 1,8m groß, zusammen ca. 155 kg in Montur.

Ich bin jetzt auf der Suche nach einem unkomplizierten Ersatz für alle Lebenslagen ohne aber vor allem auch mit Sozia: - Powercruising auf kurvigen Bundesstraßen - Landstraßen aller Güte - Waldwege und leichten Schotter fänd' ich ab und an spannend - flotte Runde um's Eck (Vmax 160 kmh reicht) - gemütliche Tagestouren - Urlaubsreise mit Gepäck (auch BAB), aber eher Ausnahme und wohl als Transit zum Zielort - Heimat-Jagdgebiet: Weserbergland / Teutoburger Wald

Ich möchte unkomplizierte Technik, bei der ich auch selber Hand anlegen kann, es aber nicht am Laufenden Band tun muss. Die VFR ist mir zu verbaut - zu viel Plastik. Weniger Elektrik ist mir symphatischer, wobei ABS ein Argument für ein Mopped sein kann.

Auf meiner "Mal angucken und Probe fahren"-Liste stehen zur Zeit schon 4, 5 Maschinen, die ich aber gerne (erstmal) nicht nennen möchte, da mich eure Tipps und Vorschläge interessieren.

Das Budget ist leider sehr klein, die VFR soll also eingetauscht werden. Die Maschine darf sehr gerne älter sein.

Bin gespannt auf eure Kommentare und Empfehlungen!

Danke + Gruß, Henning

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Ich würde auch in Richtung "Eier-legende-Wollmilchsau", also in Richtung Reise-Enduro tendieren. Viel verkehrt machen kann man da eigentlich nicht. Aus meiner Sicht wären die alte Yamaha TDM oder die Honda Varadero (> 1.600 km am Stück) ohne Schmerzen eine gute Wahl.

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In Norwegen sieht es so aus, dass bei Kontrollen meist ein Schnellrichter anwesend ist, der Dich direkt zur Kasse bittet, bzw. Dein Möp gleich einbehält, wenn Du nicht zahlen kannst. Im Vergleich zu "hier" reicht tatsächlich eine "grobe Schätzung" per Heli aus, um Deine Geschwindigkeitsübertretung zu dokumentieren. Laser-/Radarmessungen sind dort aber natürlich auch nicht unbekannt. Es empfiehlt sich also tatsächlich, sich genauestens an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten.

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Nein, ich habe keinen Organspenderausweis, habe mich allerdings schon vor langer Zeit typisieren lassen, um ggf. Knochenmark spenden zu können. Leider kam es noch nicht dazu. Wenn ich mal sterbe, möchte ich eigentlich lieber komplett sein, denn man weiß ja nie, ob ich nicht noch mal auf die Welt komme. Dann möchte ich die wichtigsten Dinge eigentlich am Mann haben :-)

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Zurückhaltend und vorausschauend

Da ich mir als motorradfahrer ständig der latenten Gefahr, in der ich schwebe, bewusst bin, ist es bei mir eher umgekehrt. Gemeinsam mit dem Motor wird das Hirn eingeschaltet und alle "Systeme" laufen auf Hochtouren. Falls ich an mir selbst feststellen sollte, dass ich irgendwie "neben mir stehe", lasse ich das Motorrad auch stehen und nutze die Zeit anders. Sicherheit und Familie haben absoluten Vorrang vor Fahrspaß, der möglicherweise in die Hose geht.

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Der Sinn erschließt sich mir in dem Fall auch nicht ganz. Allerdings schaue ich, wenn ich an der Ampel stehe, auch häufiger eher unbewusst und ganz automatisch nach links oder rechts. Es kostet ja nichts.

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Mittlerweile mag ich die Fragen zum Thema "Nierengurt" schon fast nicht mehr hören. Ich glaube, fast ist es zu einer Frage der Weltanschauung geworden, ob man einen trägt oder nicht. Ich für meinen Teil trage ihn, weil er die Wirbelsäule abstützt und den Lendenwirbelbereich (die in der heutigen Gesellschaft zur absoluten Nr 1 gewordene Schwachstelle des Körpers) vor Zugluft, damit vor Unterkühlung und letztendlich vor Bandscheibenbeschwerden schützt.

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Als Alternative zum Üben würde ich den Roller auch nicht unbedingt ansehen. Da schließe ich mich allen anderen an. Um damit zur Arbeit zu fahren, finde ich einen Roller allein vom Spritverbrauch her schon nicht schlecht. Noch besser, zumindest gesünder für den Geldbeutel und den Körper, wäre allerdings ein Fahrrad, da Du es ja nicht weit hast. Vielleicht wäre das ja auch noch eine Alternative, wenn es in erster Linie um den Weg zur Arbeit geht. Meine morgendliche Wegstrecke beträgt momentan ca. 3,5 Km. Häufig laufe ich sie. Das sind 20 - 25 Minuten, die man sehr gut für sich selber verwenden kann.

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Es muss jeder selber wissen, wie er das für sich halten will. Wenn Du Dein Motorrad nur in der Garage stehen hast, musst Du es ja nicht einmal anmelden :-). Ich gehe aber mal davon aus, dass Du es auch auf der Straße bewegst und auch dort mal irgendwo abstellst. Dann könnte es tatsächlich Sinn machen, eine Teilkasko abzuschließen. Aber wie gesagt, das muss jeder selber wissen.

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