Haftet man für einen selbst verschuldeten Unfall bei einem Renntraining?

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3 Antworten

Auf juristischem Weg ist das noch niemals nicht vorgekommen. Habe schon mal mitbekommen, dass man sich entschuldigt hat für einen Fahrfehler und vielleicht einen Kasten Bier anschleppte, dann man dann gemeinsam killte, aber mehr auch nicht.

Bei einem Renntraining steht in den AGB/Haftungsausschluss sinngemäß meist drin: "§1 - jeder zahlt seins" ;-)

Also selbst ein Totalschaden ist einfach nur p.P. (persönliches Pech). Hab' ich selbst schon gesehen. Mir ist auch mal einer in die Karre gefahren. Der war voll sauer - obwohl er auch noch Schuld war.

Hier mal ein Beispiel:

Zitat von http://www.motorradrenntraining-berlin.de/kontakt-and-agb/81.html

"Die Teilnahme an Veranstaltungen der Motorradrenntraining Berlin GbR erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr! Für Sach- und Personenschäden, die ein Teilnehmer durch MRB (bzw. deren Mitarbeiter), durch andere Teilnehmer, oder durch Dritte erleidet, ist die Haftung auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Jeder Teilnehmer haftet für durch ihn verursachte Sach- und Personenschäden ebenfalls nur dann, wenn grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegt. Jeder Teilnehmer erklärt sich bei Abgabe seiner Anmeldung ausdrücklich mit diesem Haftungsverzicht einverstanden!"

...und wenn dann der Reifen des Verursachers nicht ok war (Profil, Eignung, Zulassung, Alter,...) ist die grobe Fahrlässigkeit schon da und die Haftung rückt in greifbare Nähe.

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@antbel

...was vor Gericht bewiesen werden müsste und da Du wirst in arge Beweislast kommen. Profil (Slick), Zulassung und Eignung sind auf der Renne relativ egal. Und mit Uraltreifen gaaast da auch kaum einer an. Ist also seeeehr unwahrscheinlich, das man damit durchkommt, zumal die Beweissicherung ja auch noch stattfinden müsste und nach einem Sturz hat man meist andere Sorgen.

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jeder ist für sich verantwortlich und trägt seinen schaden selber usser bei vorsatz der bewiesen sein muss

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