Am einfachsten ist es, wenn du dir die erforderliche Auskunft direkt bei deiner örtlichen Zulassungsstelle einholst, die sind mit solchen Fällen bestens vertraut. Rein theoretisch mußt du dein verkauftes Bike nur abmelden, die Überführung, Neuzulassung in den Niederlanden und deren Art und Weise sollte Sache des Käufers sein.

...zur Antwort

Auf's Nummernschild hast du wie auf alle anderen gekauften Waren 24 Monate gesetzliche Gewährleistung. Ich würd's dem Schildermacher unter die Nase halten, weil's offenbar Pfusch ist. Gern geht auch mal der schwarze Druck verloren - was richtig teuer werden kann, da ein Kennzeichen lesbar sein muß.

...zur Antwort

Die einzige langreckentaugliche Enduro mit 125ccm, die sowohl einen Sozius als auch Gepäck verkraftet und volle 15PS Leistung bringt, ist die Honda Varadero 125.

Plus: Großer Tank, Zweizylinder-Motor.

...zur Antwort

Man kann eigentlich nur hoffen, daß man einen Ersthelfer hat, der sich bei der Vielzahl von Verschlüssen und Klapphelm-Drucktasten nicht nur etwas mit den äußerst unterschiedlichen Mechaniken auskennt, sondern sich auch traut, diese zu betätigen.

Ich erlebe sehr häufig, daß Kunden und Neueinsteiger sich damit sehr schwer tun, einen Helm bei einer Anprobe zu öffnen und zu schließen.

Bei Klapphelmen sehe ich da auch nicht unbedingt einen großen Vorteil; bei manchem Klapphelm ist das zeitgleiche Betätigen von zwei Drucktasten erforderlich, um das Kinnteil nach oben zu schieben. Wohl dem, der sich damit auskennt...

...zur Antwort

Welche Schäden bei einem Sturz passieren, hängt von vielen Faktoren ab - das Wissen, einen Motorradhelm zu tragen, der ECE-Norm hat, kann und sollte umsichtiges, vorrausschauendes Fahren nicht ersetzen. Ein Freund stürzte zum Beispiel so unglücklich bei einem Rennstreckentraining, das er zwar keine Schramme, keinen Knochenbruch davontrug. Dafür aber schwere Kopfverletzungen, die ihm sechs Monate Koma einbrachten.

...zur Antwort

Reservekanister dieser Art gibt es in Größen von o,5 Liter und 1,5 Liter. Und bei einem Verbrauch von minimalen 4,7 Litern / 100 km würde mir das auch nicht unbedingt weiterhelfen. Abgesehen davon hat jedes moderne Motorrad eine Benzinreserve an Bord; spätestens wenn man den Benzinhahn umlegen muß, sollte man die nächste Tankstelle anlaufen. Ich bin schon 800 Kilometer Autobahn am Stück gefahren, ohne wegen Spritmangel liegen zu bleiben, trotz kleinem zehn Liter Tank, einschließlich Reserve. Rechtzeitige Tankstopps und Kontrolle der Etappenkilometer machen - für mich - solche Reserven überflüssig.

...zur Antwort

So langsam wird mir klar, warum das Ding "Spinnerbrücke" heißt?! :oD Falls mir von hinten ein PKW auf's Motorrad fährt, würde ich mir in erster Linie Gedanken um meine Halswirbelsäule machen, die arg in Mitleidenschaft gezogen werden dürfte. Das Motorrad wäre mir in dem Moment vollkommen egal...

...zur Antwort

Die Hersteller bedienen mittlerweile jede noch so kleine Marktnische, siehe Kawasaki ER6 als N-Version, S-Version, Versys. Ebenso Honda mit der CB 500, CB 600. Da noch echte Kult-Bikes wie die Yamaha V-max zu etablieren ist schwierig. Suzuki hat wohl den Versuch mit der B-King gestartet, aber die war ja schon vor Verkaufsstart zu umstritten und hat zu sehr polarisiert, um ein Kult-Bike zu werden.

...zur Antwort

Gute Frage. Vielleicht ist es der Mehrzahl der Autofahrer nicht so wichtig, ob ein PKW nun 115 oder 150 PS hat und 170 oder 270 km/h Spitze fährt und diese Informationen werden deshalb von den Fachzeitschriften vernachlässigt? Den vielen Fragen nach Tuning, "Aktivierung versteckter Reserven" und Auspuff- und Übersetzungsumbauten zwecks Leistungssteigerung hier entnehme ich, daß es vielen Zweiradfahrern extrem wichtig zu sein scheint, das möglichst viele Pferdchen im Motor schlummern und wo die Tachonadel letztendlich ihren Weg beendet. Warum ist mir allerdings auch nicht so recht klar?! Sind 180 PS und 300 km/h Spitzengeschwindigkeit wirklich ein ausschlaggebendes Argument für den Kauf eines Motorrads? Und wenn ja, wer profitiert wirklich von dieser Leistung? Das gute Gefühl, keine vermeintlich lahme Krücke zu fahren, die schon von 2008 stammt und deshalb technisch ja nur völlig veraltet sein kann? Der Freundeskreis am Stammtisch oder Bikertreff, der einfach denken muß und soll "Man man, der Junge hat's geschafft, der fährt Harley oder Hayabusa" wenn man mit einem Oberklassebike auftaucht (obwohl der Banker, der die Finanzierung dafür gemacht hat es bestimmt besser weiß)?

Vielleicht sollten die Motorradfachzeitschriften dazu mal eine Umfrage und Meinungsforschung betreiben, statt sich an immer neuen, hochgezüchteten und kaum mehr voll ausreizbaren Motorrädern zu ergötzen und uns versuchen weis zu machen, wir müßten sowas unbedingt haben?! Vielleicht sind Motorräder auch einfach nur ein Konsumartikel und modisches Accessoire geworden, bei dem Markenname und Karatzahl stimmen müssen, wenn man sich unter seinesgleichen bewegt?

...zur Antwort

DOT 5.1 hat lediglich einen höheren Siedepunkt, "kocht" also nicht so schnell wie DOT 4.0 bei starker Beanspruchung der Bremse. Ich möchte bezweifeln, daß du mit einer 125er Geschwindigkeiten erreichst, für die du DOT 5.1 im Bremsflüssigkeitsbehälter brauchst. Selbst größere, stärkere Motorräder haben meistens DOT 4.0.

...zur Antwort

Kein Wunder - die sogenannten Transition-Gläser reagieren auf die UV-Strahlen und tönen sich je nach deren Grad. Wenn jetzt die UV-Strahlung von deinem Helmvisier gefiltert wird, kommt nichts mehr davon bei der Brille an, die das Brillenglas tönen könnte.

Lösung: Eine einfache Korrekturbrille ohne Transitionsgläser (du hast ja bereits ein Sonnenvisier im Schuberth) oder ein Nachrüstvisier ohne UV-Filter - wenn es das von Schuberth gibt.

...zur Antwort

Ich bin häufig bei Dunkelheit unterwegs auf Landstraße, Autobahn und in der City. Seit dem Umbau auf Glühlampe mit 40% mehr Licht ist auch die Straßenausleuchtung okay. Mein schlimmster Alptraum eines möglichen nächtlichen Wildunfalls vermiest mir trotzdem das nächtliche Fahren. Obwohl das Fahren nachts eigentlich fast noch mehr Spaß macht, weil die Verkehrsdichte erheblich geringer ist.

...zur Antwort

Ich würde mir vor dem unerlaubten Entdrosseln immer überlegen, ob ich meine weitere Zukunft als Motorradfahrer einfach so auf's Spiel setzen sollte. Die zwei Jahre mit eingeschränkter Leistung vergehen in der Regel wie im Flug. Schlimmer noch als eine eventuelle Strafe wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis mit einer nicht zugelassenen Maschine finde ich nach wie vor die Tatsache, daß du ohne jeglichen Versicherungsschutz unterwegs bist und bei einem Unfall voll haftbar gemacht werden kannst.

...zur Antwort
Teilkasko (mit...)

150 € SB. Ich weiß auch nicht, aber irgendwie ist mein Typ Motorrad bei Dieben sehr beliebt - einem Forumsmitglied wurde schon die dritte (!!) Maschine meines Typs geklaut, außerdem sind bereits einige weitere Fälle von Diebstahl sowohl der SuMo-Version als auch der Enduro bekannt. Immerhin zahlt die Teilkasko wenigstens den Zeitwert.

...zur Antwort