Plötzlich Panikattacken und durchgehendes zittern beim überholen bzw. an Ampeln halten?

5 Antworten

Hallo KeineAhnung123,

Wenn, dann musst Du zum Psychotherapeuten, die sind allerdings dermaßen ausgebucht, dass Du lange Wartezeiten in kauf nehmen musst.

Ob der dir helfen kann, liegt allerdings an dir. Da musst Du schon mittun. Was Du aber schon mal machen kannst, absteigen, dann tief in den Bauchbereich atmen und hilfreich wäre auch in eine Plastiktüte atmen, bis Du wieder ruhig wirst. Ich würde dir auch raten deinen Kopf mitzunehmen. Du beherrscht doch das anhalten und anfahren, mach das am Sonntag auf einen Großparkplatz, wirst Du panisch, die Atmung kontrollieren und dir selber sagen: ich kann es. Bald wird sich Routine einstellen und sprech erst mal mit deinem Hausarzt.

Grüßle

Das mit dem anfahren und anhalten ist überhaupt kein Problem für mich. Aber mitten auf der Straße Atemübungen zu machen ist auch nicht meins. Ich denke mal, dass mein Motorrad erstmal in den Keller kommt. Danke trotzdem für deine Antwort :)

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@KeineAhnung123

Ganz wie Du meinst,

außerdem habe ich nicht gesagt dass Du den Marktschreier verständigen sollst.

Das blöde an ner Panikattacke ist, dass sie mit Logik nicht viel zu tun hat und Du wirst feststellen, dass Du da keine Zuschauer haben willst,

aber ganz, wie Du meinst.

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@KeineAhnung123

Die Sache hat mit dem Motorrad nur bedingt etwas zu tun, wenn du deinen Aktionsradius eingrenzt wird es nicht lange dauern, bis eine völlig andere Situation eine Panikattacke auslöst.

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Was macht dich denn an der Ampel genau panisch? Das rote Lichtlein selber kann es schlecht sein. Bist ja kein Kampfstier ;-) 
Spielt es eine Rolle, ob hinter dir andere Verkehrsteilnehmer mit warten bzw. ist es besser, wenn du auf weiter Flur der einzige bist und keiner mitbekommt, dass du da stehst?

Ich frag deshalb, weil ich am Anfang (auch heute noch manchmal) nervös wurde, wenn ich im Rückspiegel wen dicht hinter mir hatte. Ich fühle mich dann immer beobachtet und "bewertet" von Anderen. Gedankengang wie "ohgott, die lachen alle, wenn ich hier jetzt unsicher los eiere oder zu langsam vom Fleck komme".

Die Angst beim Überholen haben viele am Anfang. Und klar ist das dann vielleicht eine Art Panik. Denn immerhin geht's hier nicht um Lampenfieber, sondern um deine Gesundheit.

P.S.: Ich sehe gerade.... du hast vor Kurzem erst gefragt, wie du deine Eltern zur Erlaubnis für den Schein überredest... Da warst du aber sehr sehr sehr schnell mit den Fahrstunden ;-)

Wieviel Stunden hast du denn gehabt? Vielleicht solltest du nochmal ein paar nehmen, um mehr Routine unter fachlicher Anleitung zu bekommen. Kein wunder, dass man nach so einem Crashkurs schnell nervös wird....

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Ja. Ich hatte nicht wirklich viele Fahrstunden. Das kam mir allerdings auch etwas komisch vor. Denke daran könnte es vllt liegen, aber sicher bin ich mir da nicht.

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@KeineAhnung123

Wenn das so ist, würde ich an deiner Stelle erstmal offensichtliche Gründe ausschließen (z.B. zu wenig Fahrstunden/Praxis), bevor du zum Facharzt rennst oder dir irgendwelche Medikamente einpfeifst :-)

(außer, du hast das gleiche Panik-problem noch in gänzlich anderen Lebenslagen)

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Würde das mit dem Psychologen unbedingt versuchen, aber auch mal zum Internisten gehen (Blutbild/Labor machen lassen, ob du Mangelerscheinungen hast) , hatte mit 14 mal eine ähnliche "Episode", wurde nie richtig abgeklärt und ist dann aber wieder verschwunden.... heutzutage gibt es da bessere diagnostische Möglichkeiten. Fang halt NICHT an, die Sache selbst (z.B. mit Alkohol oder Marihuana) anzugehen, und lass dir auch nicht von so einem Faulpelz, der seinen A. nicht aus dem Stuhl bekommt, einfach Valium verschreiben... man ist in dem Alter sehr verletzlich, wenn du das nicht richtig los wirst hast du vielleicht sehr lange dran zu knabbern, bis mal jemand durch Zufall die wahre Ursache findet...lass nicht locker!   

Mein Blutbild ist sehr gut, bis darauf, dass ich vor ein paar Monaten an Eisenmangel "gelitten" habe. Das hat sich körperlich aber nicht gezeigt und wurde nur durch Zufall entdeckt. Mit Alkohol und Betäubungsmitteln habe ich nichts zutun und möchte ich auch nicht. 

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