Motorradunfall in der ersten Übungsstunde

4 Antworten

Also ich meinte, dass die materiellen Schäden Sache der Versicherung der Fahrschule sind?

Eine "Rechtsberatung" kann und darf man Dir hier nicht geben. Würde Dir auch nicht richtig helfen, sondern Dich nur verunsichern. Was das "Arbeitsrechtliche" betrifft, kann ich Dich "etwas" aufklären. Ich war bevor ich in den öffentlichen Dienst wechselte mehrere Jahre "Betriebsratvorsitzender". Bin noch heute ziemlich "auf dem Laufenden":

Die Arzt- und Heilkosten übernimmt die Krankenkasse. Die Lohnfortzahlung ist auch gesichert. Bei Schichtarbeitern ist es üblich, dass bei regelmäßiger und im Arbeitsvertrag geregelter Arbeitsschicht der Durchschnitt bezahlt wird. Auch die Zuschläge bei regelmäßiger Nacht- Sonn- und Feiertagsarbeit werden berücksichtigt. Zugrunde werden der Arbeitsvertrag (regelt die Arbeitszeit) und gegebenenfalls der "Dienstplan" gelegt. Bei den Überstunden scheiden sich die Geister. Sind die auch regelmäßig in ähnlicher Höhe, "sollten" die auch berücksichtig werden. Sind die unregelmäßig und nur auf "Bedarf" sieht es schlecht aus.

Bei dem befristeten Arbeitsvertrag hast Du "schlechte Karten". Der kann ohne Gründe nicht verlängert werden. Selbst wenn man einen Grund fordern sollte, ist kein Arbeitgeber so blöd einen Unfall als Grund der Nichtübernahme in einen unbefristeten Arbeitsvertrag anzugeben. Er wird einfach behaupten, er sei nicht so zufrieden mit Dir. Das Gegenteil zu behaupten ist fast unmöglich. Es kommt also darauf an, wie Dein Arbeitgeber in der Vergangenheit mit Dir zufrieden war. Ein seriöser Arbeitgeber wird Dich aber nach einer möglichen Verlängerung des unbefristeten Arbeitsvertrags behalten wenn er zufrieden mit Dir war. Wie lange besteht bisher Dein befristeter Arbeitsvertrag? Den kann man auch nicht "unendlich" verlängern. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass er Dich doch in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernimmt. Sprich doch mal persönlich bei ihm vor. Gute Besserung und herzlich Willkommen hier. Kopf hoch! Gruß Bonny

Ohne Kenntnis, was der Fahrlehrer dazu sagen würde,ob er den curricularen Leitfaden beachtet hat und wie der zitierte Übungsplatz aussieht, wäre es ein Unding, hier eine Prognose oder gar ein "Urteil" abzugeben. Das ist allein Aufgabe deines Rechtsanwaltes und der Haftpflichtversicherung deiner Fahrschule. Über diesen Unfall hier im Forum zu diskutieren ,bringt dich überhaupt nicht weiter. Für dich kann ich nur hoffen, dass deine Knochen wider völlig verheilen.

...."diesen Unfall hier im Forum zu diskutieren, bringt Dich überhaupt nicht weiter"... Ach Kostja, wie recht Du hast!!

Wobei es natürlich schon reizvoll ist, alle Konjunktive unserer Sprache in die wildesten Spekulationen über diesen Fall einzubringen und vielleicht auch noch mit einem ausgeprägten Halbwissen zu brillieren! (Ironiemodus aus)

Dem Pechvogel wünsche alles Gute!

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Frage zum richtigen runterschalten!

Hallo alle mit einander!

Seit meiner letzten Frage,

http://www.motorradfrage.net/frage/welches-125ccm-motorrad-a1

ist jetzt schon einige Zeit vergangen, ich bin in einer Fahrschule und schon kräftig am fahren :). Nun zu meiner Frage, ich bin heute das erste mal wirklich im Straßenverkehr gefahren, alles lief gut (bis auf einmal abwürgen an der Ampel aber nunja). Allerdings ergibt sich mir aus der ersten Fahrerfahrung jetzt doch eine Frage. Ich gebe mal 2 Beispiele (das erste ist mir auch passiert) wo mein Problem liegt.

Beispiel1: Ich fahre im 6. Gang (letzter gang) 100km/h, nun sagt mir mein Fahrlehrer, dass wir gleich Links abbiegen werden. ich mache in etwa das hier:

Gas wegnehmen --> Bremsen --> Blinker setzen --> Kupplung ziehen und in den 3. Gang schalten. Genau da liegt mein Problem, das Motorrad macht einen Ruck (schwer zu beschreiben), dann ist alles wieder normal. Dieser 'Ruck' ist allerdings so kräftig, das irgendetwas nicht richtig sein kann. Wie mache ich das denn nun mit dem runterschalten genau? Ich bin ja vom 6. Gang direkt in den 3. Gang runter gewechselt.

Beispiel2: 6 Gang 100km/h, ich fahre ganz normal und sehe vor mir, das die Autos sehr langsam fahren sagen wir 30km/h fahren. Nun muss ich ja auch bremsen und runterschalten, aber wie genau? Soll ich Gänge überspringen (und diesen harten Ruck in Kauf nehmen)?

Eine letzte Frage noch: Wenn ich mit 70 km/h im 5 Gang auf eine Ampel zufahre, wie mache ich am besten das ich stehen bleibe? Ich habe das hier gemacht: Gas wegnehmen --> Bremsen --> Blinker gesetzt --> Kupplung ziehen (und gezogen halten) --> in den ersten Gang schalten --> einordnen und stehen bleiben. Kann man das so machen?

Ich hoffe man versteht wo genau mein Problem liegt :3

LG euch allen :)

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