Einspritzung arbeitet mit Kurbelwellenumdrehung?

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Hm, iceman, nicht durch vier teilen, sondern durch 2 x 4 wäre richtig, halbe Kurbelwellengeschwindigkeit, und dann ist ja innerhalb dieser 2 Kurbelwellenumdrehungen nochmals auf die 4 Zylinder zu verteilen, sonst würde jeder Zylinder ja nur jede 8. Kurbelwellenumdrehung dran kommen :-) Die Einspritzung teilt sich ja in den Zylinderversatz auf. Aber wenn man die Formel 1 mal als Beispiel nimmt, dann sind die Drehzahlen von knapp 20000 Umdr/min nicht mehr weit entfernt. Die ersten Kawa´s haben intermitierend eingespritzt, also immer 2 + 2 Einspritzdüsen, also immer mit Benzin-Vorlagerung im Ansaugtrakt, das hat auch funktioniert. Das war dann aber mit Kurbelwellengeschwindigkeit.

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Ein Einzylinder-Viertakter zündet alle 2 Umdrehungen (720°). Ein Zweizylinder doppelt so oft, also bei jeder Umdrehung (360°). Ein Vierzylinder wieder doppelt so oft, also sogar zweimal pro KW-Umdrehung (i. d. R. alle 180°, die neue R1 mal ausgenommen).

Das heißt bei 14.000 Einspritzvorgängen pro Minute, dass ein Vierzylinder 7000/min dreht.

Also muss man in dem Beispiel von 125Racer doch die angegebenen 14.000 durch 2 teilen. Ich hatte es zuerst auf einen Zylinder bezogen, was 28.000/min ergeben würde. Das dann durch 4 teilen bei einem Vierzylinder, weil er eben 4-mal so oft zündet.

Wenn eine Voreinspritzung erfolgt und mitgezählt wird, dann wären es in dem Beispiel nur 3.500/min. Aber ich denke, das ist hier nicht der Fall. Danke für die Info, das war mir komplett neu, dass Kawa das mal gemacht hat.

Aber "kopfkratz", habe ich einen Denkfehler?

Auf jeden Fall kann ich auch gleich durch 4 teilen, bevor ich erst mal 2 nehme und dann durch (2 x 4) teile. Mathe ist lange her... ;)

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Der Ausdruck "arbeitet 14 000 x pro Umdrehung ist irreführend und falsch. Diese Zahl bezieht sich auf die Zahl der Prüfungs - Rechen und Regelvorgänge pro Umdrehung. Eine Digitale Regelanlage arbeitet in kleinen Schritten und nicht wie analoge Anlagen, kontiuierlich und linear. Dies bedeutet in unserem Fall, daß die Anlage pro Umdrehung in 14 000 kleinen Schritten durch die Sensoren den Ist - Zustand prüft, den Soll - Zustand errechnet und dementsprechend Parameter wie Zündzeitpunkt, Drosselklappenstellung, Einspritzzeitpunkt und Einspritzmenge bestimmt. Eingespritzt und gezündet wird beim 4-Takter auch hier nur jede 2. Kurbelwellenumdrehung.

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Ich habe den Artikel in der "Motorrad" noch nicht gelesen. Denke aber ziemlich sicher, dass das "arbeitet", das 125Racer in der Frage genannt hat, sich auf "Einspritzvorgänge" bezieht. Dann lässt sich die Frage leicht und klar beantworten.

Alles andere wäre nu wirklich völlig abwegig bzw. die Frage wäre völlig falsch gestellt. Oder steht etwas von Rechenschritten im Artikel von Mrd.?

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@Iceman

Du hast Recht. Ich habe die Frage falsch verstanden. Gruß chapp

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