Darf man mit Soft-Foam-Protektoren in die Prüfung?

8 Antworten

Der Begriff Soft foam bedeutet nichts anderes als "weicher Schaum". Das kann jetzt vieles bedeuten.

Es kann Schaumstoff wie aus dem Bastelladen sein, hier wäre die Schutzwirkung gleich null.

Dann gibt es Schaumstoffe, die sich beim Aufprall verhärten. Solche wären schon besser, sagt aber immer noch nichts über Tauglichkeit oder Zulässigkeit aus.

Erst wenn zu diesen "Protektoren" irgendwas mit DIN 1621-1 oder 1621-2 zu finden ist, dann sind es zugelassene Protektoren, wobei die mit der 2 am Ende meist etwas größer sind.

Ich kenne Softeis und Soft Getränke,aber Soft Protektoren kenne ich nicht.Ich bin immer nur in Leder gefahren mit gut eingearbeiteten Protektoren und das hat sich ausgezahlt.Da ein Moped nur zwei Räder hat,kann es vorkommen,das man die Fuhre schon mal wegwirft.Dank meiner guten Klamotten,konnte ich das schlimmste vermeiden.So ein Softstoffjäckchen hätte das nicht geschafft und ich wäre auf der Haut weiter gerutscht.Bis Hautabschürfungen verheilt sind fließt viel Wasser den Rhein runter,sie sind sehr schmerzhaft und langwierig.Wer an seinen Motorradklamotten spart,spart am falschen Platz und kann das im schlimmsten Fall,schmerzhaft und teuer bezahlen.

"Soft-Foam-Protektoren..." was soll das sein?

Ein Beispiel: https://www.der-preisfuchser.de/Motorrad-Softshelljacke-Schwarz-mit-Soft-Foam-EVO-Protektoren

Wir lenken unsere Augen auf den Preis: 53,55€ für die gesamte Jacke!

Zitat:"Soft Foam EVO Protektoren an Schultern und Ellenbogen sowie am Rücken"  Auf Deutsch: FÜNF Protektoren inklusive Jacke für 53,55€.

Vor kurzer Zeit habe ich diesen Protektor gekauft: http://www.polo-motorrad.de/de/ruckenprotektor-rp-pro.html

Jetzt vergleiche mal die beiden Preise. Fällt dir auf, dass der Preis ungefähr auf gleicher Höhe liegt?   

Und hat dein Cousin keinen Internetzugriff oder Googlesuchkenntnisse?

Ich habe ganze ZEHN Sekunden gebraucht um folgendes zu finden:

Bei Prüfungen der Klassen A, A1, A2 und AM muss der Bewerber geeignete Motorradschutzkleidung, bestehend aus

einem passenden Motorradhelm,Motorradhandschuhen,einer eng anliegende Motorradjacke,einem Rückenprotektor (falls nicht in der Motorradjacke integriert),einer Motorradhose undMotorradstiefeln mit ausreichendem Knöchelschutz

tragen.

Quelle: Anlage 7 zur Fahrerlaubnisverordnung (Nr. 2.2.18)

Nett und offenbar vorgeschrieben, aber nur für die Prüfung? Und danach fahren die im Sommer alle mit T-Shirt, Sandalen und kurzer Hose und 180km/h über die Autobahn.

Immerhin den vorgeschriebenen Helm haben die dann auf....

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