Ausrüstung für 125er

6 Antworten

Erstmal herzlich willkommen und "Hut ab" vor Deinem Vater. Aber zu den "allgemeinen Erfahrungen" mit den Helmen habe ich eine andere Einstellung:

Fast alle Helme sind aus gleichem oder ähnlichem Material. Wichtig ist, dass die gut passen und bequem sind. Natürlich "schwärmt" jeder von seinem teuren Helm, aber wer hat schon einen direkten Vergleich von einem Sturz bei gleicher Situation, Geschwindigkeit, wie ist man aufgekommen usw.? Ich denke mal keiner.

Als ich meinen Unfall hatte, hatte ich zufällig einen Helm auf, den ich nur sehr selten benutze. Sonst trage ich immer einen "geprüften" Jet-Helm. An dem Tage hatte ich einen "Stahlhelm-Nachbau" von "Römer" (ABS oder so) aus den USA. War ein Geschenk und der wird in den USA auch "geprüft". Wird hier aber nicht anerkannt. Ich bin mit ca. 60 Km/h auf das Betonpflaster geknallt, habe mich mehrmals überschlagen und zum Schluss bin ich mit dem Kopf in einen Pfosten der Leitplanke gelandet. Zugegeben, ich hatte unheimliches Glück weil das Gesicht nicht geschützt war. Außer einer dicken Lippe, ein paar Kratzer und einem "Brummschädel" hatte ich am Kopf keine Verletzungen. Der Helm hat mir mit absoluter Sicherheit das Leben gerettet! Der hängt jetzt als "Erinnerungsstück" mit dem "Einschlagkrater" an der Wand. Er bekommt noch einen "Ehrenplatz".

Das ein Integralhelm, einem Jet-Helm in Punkto Sicherheit haushoch überlegen ist, das steht natürlich außer Frage. Auch der sichere Sitz und die "Bequemlichkeit" tragen zur Sicherheit bei. Es muss aber sicher nicht ein 300.- Euro Helm sein. "Kaufhausschüsseln" für 40-60 Euro klammere ich natürlich aus, das ist gefährlicher Schrott. Aber über 100.- Euro bekommst Du schon einiges an Sicherheit. Achte aber auf den richtigen Sitz. Es spielt auch keine Rolle ob Du mit 40 oder 120 Km/h absteigst, der Aufprall ist fast gleich. Wohlgemerkt: Beim Wegrutschen, nicht am Baum. Obwohl, da hilft auch der beste Helm nicht viel, das knackt es eher im Genick. Du schleuderst nur länger über den Asphalt.

Bei der Kleidung solltest Du über Leder nachdenken. Auch wenn einige (Unwissende) es albern finden. Es gibt nichts Sicheres als Leder. Das habe ich bei dem Sturz auch erfahren müssen. Gruß Bonny

Es ist egal ob, Du Dich mit einem schwarzen Rasenmäher oder einer 1000der bei 100kmh auf die Nase legst,die Geschwindigkeit ist die gleiche.Also spare nicht am Helm,Du hast nur einen Kopf.Die Ausrüstung wird Dir zwischen 800 und 1000Euro kosten und wenn Deine Kumpels es cool finden mit T-Shirt und kurzen Hosen zu fahren,dann ist das nicht cool,sondern einfach nur blöde.

Endlich eine Antwort nach meinem Geschmack!

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Ich fahre ja selber Motorrad. Ich würde NIE am Helm sparen. Nach dem ersten Unfall weißt du bescheid

Zu erst einmal wie immer der Papa hat immer Recht.Es spielt jetzt keine Rolle ob Du eine 125´er oder eine 1000´er fahren mochtest,zuerst kommt immer Deine persönliche Sicherheit.Wie schon bei den Helm geschrieben Du möchtest um die 100,- Euro ausgeben und dein Vater hat um 250,- Euro gesagt,es gibt aber auch welche die Kosten nur um die 50,-Euro und da ist dann wieder die Frage der Sicherheit.Am besten Du gehst in den Fachhandel und lässt Dich richtig beraten,es ist ja nicht nur der Helm den da gehört ja auch noch mehr dazu.Die ganze Bekleidung und auch die Stiefel u.s.w...,Sicherheit+Sicherheit.. Meine Ausrüstung hat so um 1300,- Euro plus / minus gekostet.VG Frank

Billigere Helme kannst du ruhig tragen, die Vorteile von teureren Helmen liegen eher in der Geräuschdämpfung dem Gewicht, einer ausgetüftelteren Lüftung und der Aerodynamik(Tragbarkeit bei höheren Geschwindigkeiten), das muss dich noch nicht so sehr interessieren... achte aber auf die E-Nummer und dass der Helm dir wirklich passt.. Anfangs geht man auch mit dem Helm nicht gerade zimperlich um (spreche aus Erfahrung), dafür braucht es noch keinen Shoei.

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