2 takt für den alltag, macht das sinn?

6 Antworten

Wenn du mit ner Husky WR125 160km hin und zurück fährst, kannste sie danach wegwerfen.

Das ist eine Wettbewerbsenduro die eigentlich überhaupt nicht für den Straßenverkehr taugt. Die wird auch nur mit 7PS zugelassen. Und nach über 300 km Straße ist ne Inspektion fällig.

Blöder Weise gibt es aber den Hersteller  nicht mehr und weder Support noch Ersatzteile werden weiter hergestellt.
Der 125er Enduromotor ist in weiten Teilen mit dem Crossmotor der CR125 identisch und da weis ich von einigen die inzwischen stehen ud drauf warten ausgeschlachtet zu werden, weil die Teile für die Motorinspektion nicht mehr zu bekommen sind. 

Der langjähige Generaqlimporteur Zupin gibt sich zwar wohl alle Mühe Teile von Drittanbietern zu bekommen, aber zaubern kann der auch ned. 

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Mal davon abgesehen daß die Wr eben ein Rennsportgerät und damit völlig untauglich für die Straße ist, betrachten wir den Fall mal mit einem alltagstauglichen 2t wie ner DT oder WRE.

So ein 2t braucht gegenüber einem aktuellen Minarelli 4t wie er in der Yamah ist, ca doppelt so viel Sprit. Gut 3l/100km mehr. Bei ner normalen Nutzung 10.000km /Jahr sind das in  2 Jahren die man eine 125er normal fährt knapp 1000€ .

Für 1500€ bekommst schon ne gebrauchte Crossmaschine.  Und die kannst du wieder verkaufen, die bläßt du nicht einfach zum Auspuff hinaus.

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Damit auf der "umfangreichen Strecke eines Freundes" fahren ist aber ungeschickt. Ich kenne in ganz Deutschland genau einen einzigen Menschen der es geschafft hat auf seinem Privatgelände eine MX Strecke genehmigt zu bekommen.  Und auf einer Illegalen Stecken kann dein Freund bzw der Eigentümer des Geländes (wahrscheinlich die Eltern) in Teufels Küche kommen.

Auf GF waren vor einiger Zeit 2 MTB Fahrer, die sich eine keine Private Strecke gebastelt hatten mit paar Ramps und so. Die haben für den Rückbau (Herstellung des ursprünglichen Zustandes)  inkl. Bußgeldern  75.000€ bezahlt.

.... eine keine Private Strecke ....

wer mein l findet, bitte zurück geben. Er darf auch im Tausch das q behalten wenn er es findet. ;o)

Das muß natürlich "kleine"  heissen.

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Gidii, servus

Mit meiner 175er CZ Zweitakter bin ich 1000 Km / Tag gefahren und habe ihre maximalen 15 PS voll genutzt (1971). Das schreib ich dir nur, weil Du 160 Km erwähnst.

Ich rate dir trotzdem zur Yamaha, weil die ohne irgendwas A1 fähig ist und A1 wohl auch dein Führerschein ist.

Die Husky ist ein Wettbewerbsmodell und für den A1 nicht so ohneweiteres zu fahren, die muss kräftig gedrosselt werden. Auch wird sie keine 15 PS haben dürfen, weil sie 98Kg hat.

Wenn Du sie später entdrosseln darfst (Mit dem A Schein, denn für den A2 muss sie immer noch gedrosselt werden) wirst Du vielleicht eine etwas ruhigere Gangart wollen, aber das ist ja noch etwas hin.

Grüßle

Auch wird sie keine 15 PS haben dürfen, weil sie 98Kg hat.

Sie wird keine 15PS haben wiel sie nur mit 7 PS über die Geräusch- und Abgasprüfung geht. 

Die 98kg wären egal. die haben keine Bedeutung.

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@Effigies

Beschränkung von Leistung/Leergewicht von 0,1 kW/kg (min. 110 kg Gewicht)

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@Floyd

Husqvarna wurde 2013 geschlossen. Das Mopped muß also älter sein.

Die 0,1kw/kg gelten aber nur für Leichtkrafträder die ab der Neuregelung der FeV am 19,Jan.2013 zugelassen wurden. 

FeV § 76 Übergangsrecht Abs. 6 b

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@Nachbrenner

KTM hat die Namensrechte an Husqvarna und verkauft seine eigenen Produkte unter der Marke.

Du wirst aber eine Wr125 nicht mit EXC Teilen zum fahren bekommen.

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Für den Alltag würde ich mich für einen 4 Takter entscheiden, nicht zuletzt weil nicht alle Tankstellen Öl oder gemisch für eine 2-Takter bereit stellen.

 

 

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