Supermoto für lange strecken?

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Mit einer 125er kann man genauso lange fahren, wie mit einer Grösseren. Aber die Strecke mit höchstens 100kmh auf der Autobahn ist wahnsinnig anstrengend. Der erste LKW ist deiner. Da zuckelst du hinterher, kannst nichts sehen und es wird laaaangweilig. Da kämpfst du sehr. Irgendwann tut der Popo weh. Mit einer 125er würde ich eher über Land fahren, wenn man sich die Strecke aussuchen kann. Ansonsten mach mehr Pausen und ruhe dich aus. Mach ein paar Entspannungs- und Gymnatikübungen.

Danke für das Sternchen.

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@catwoman4

hast es auch verdient ;-). Und danke auch an die anderen die geantwortet haben.

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also ich fahr ne 125er varadero(ist zwar ne reiseenduro, hat aber auch nicht mehr leistung)und ne strecke von 300km fahr ich bei sportlicher fahrweise in 3h(pass) Autobahn is aber nix für supermoto dein kopf wird ständig nach hinten gedrückt und die sind halt auch extrem leicht,bei bisschen wind versetzts dich sofort....meine maschiene wiegt 200kg und hat ne tourenscheibe, selbst damit kein spass Im endeffekt mittel zum zweck aber empfehlen würd ichs nicht

Wenn 200 - 300 Km für Dich schon eine "lange Strecke" ist, dann kannst Du sie beruhigt fahren. Früher waren Wochenendfahrten mit einem 50 ccm Kleinkraftrad von Berlin bis Dänemark (zum Schmuggeln. Whisky hin, Pornos zurück. Grins) und Fahrten zum Brocken (Harz) fast jeden Monat drin. Oft sogar mit Sozia. Meine 50 ccm Hercukes lief zwischen 80 und 90 Km/h auf Dauer, Spitze ca. 100-110 Km/h. Das waren dann Strecken. Früher konnte man nur auf der Autobahn (Transit-Strecke) von Berlin nach Helmstedt fahren. Da war aber weniger Verkehr, besonders wenigere LKW´s.

Heute würde ich mit solch einem "Maschinchen" die Autobahnen meiden. Ist lebensgefährlich. Aber Landstraßen, warum nicht. Obwohl da der Verkehr gegenüber damals schneller geworden ist und auch sehr stark zugenommen hat. Im Sommer fahre ich fast jedes Wochenende an einem Tag zwischen 200 und 400 Km. Fast nur auf Landstraßen. Da trifft man unterwegs viele 125´er, die längere Strecken als 200 km fahren. Gruß Bonny

danke dir

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Für mich sind 200 km nicht viel, aber ich kann Dich trotzdem irgendwie verstehen. Früher war bei einer 750 mit etwas über 50 PS Schluss. Auch damit waren lange Strecken eine Herausforderung. Wenn damals jemand erzählt hatte, der war von Berlin bis zum Harz fast ohne Pause gefahren, erntete er Lob und Anerkennung.

Heute haben die Motorräder über 150 PS, mindestens 1000 ccm, ABS, Sitzheizung, Griffheizung, auf dem Handy Direktwahl zum ADAC und dem Rechtsanwalt und sind viel bequemer und einfacher zu fahren als unsere „Kisten“ damals. Trotzdem sind für viele „Bikerleinchen“ mehr als 150 km am Tag zu viel. Dann gibt es „Aua“ im Rücken, in den Handgelenken, den Knien, Magenschmerzen und Durchfall. Das merke ich an meinen Tagestouren, wenn ich frage wer mitkommt. Reiseendurofahrer nehme ich mal aus, für die sind 150 km grade mal zum warm fahren.

Mit einer 125´er wird man belächelt, mehr als wir früher mit einer 50 ccm. Warum eigentlich? Für mich ist ein 125´er Fahrer/in, der/die auch mal bei schlechtem Wetter fährt „mehr Biker“ als mach Supersportlerfahrer, der seine „Kreise“ nur vor der Eisdiele macht. Da fehlt natürlich das Selbstvertrauen bei den „Kleinen“. Sollen die doch. Ich grüße auch 125´er, die bei diesem Wetter noch fahren, weil ich davor Achtung habe und mich erinnern kann, wie es bei mir mit 50 ccm war. Da bin ich immer im Sommer und auch im Winter gefahren. Heute fahre ich mit meiner Chopper meist nur im Sommer. Nicht weil ich friere (dafür gibt es Kleidung), sondern aus Vernunft (die Reifen greifen nicht so gut wenn es kalt ist. usw.). Fahre aber auch mal im Winter, wenn es mich überkommt und kein Schnee liegt.

Morgen mache ich auch vermutlich wieder eine Tagestour, außer es schneit. Mal sehen, wer sich von den „Warmduschern“ aus meinem Bekanntenkreis anschließt. ;-) Gruß Bonny

An ccm und PS würde ich das nicht festmachen und wenn ich an meinem Vorbrenner denke, was der an Km abgerissen hat ob mit der Miele (95ccm), oder der KS (750ccm), egal welche Jahreszeit, da ranken sich Legenden. Noch dazu bei den damaligen Straßen. Irgendwo existiert noch ein Bild, da steht er und sein Kumpel mit der KS im Tiefschnee, irgendwo im Erzgebirge. Das Problem waren die diversen Defekte, die die damaligen Geschosse so heimsuchten. Schon Zündung, und Generator sorgten immer für Ungemach, aber da gab es den Gelben Schal und irgend ein Biker hat Dir geholfen.

Die, welche die Nase wegen 125ccm erheben, nehme ich nicht wirklich ernst, aber das soll jeder halten, wie er meint und was ich am Tonale erlebt habe (überholen uns zwei Biker und berühren mich fast. Zwei Kurven weiter liegt eine der Maschinen auf der Straße und der Andere ist weg) habe ich früher nie erlebt. Nicht jeder der ein Bike bewegt, ist auch ein Biker.

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@Nachbrenner

Da sind wir völlig einer Meinung. Als ich meinen Unfall dieses Jahr hatte, musste ich mehrmals darum bitten das die beiden """Biker""", mit denen ich fast täglich an der Spinnerbrücke "rum hänge" mir das am Boden liegende Motorrad ausmachen, hinstellen und es zur Autobahnausfahrt (ca. 50 m) zu schieben. Obwohl ich vor Schmerzen kaum "krauchen" konnte, war nicht zu übersehen, dass ich mir die meisten Gedanken um den Abtransport meiner "Trude" machte. Sie stand nachts einsam in Zehlendorf. In der Packtasche ein Navi und Fotoapparat.

Als die Feuerwehr eintraf, haben sich meine "damaligen" Freunde "höflich" verabschiedet. Ich habe mich "tierisch" zusammengerissen und die Verletzungen gegenüber der Feuerwehr heruntergespielt, obwohl ich sehr starke Schmerzen hatte und mich kaum noch bewegen konnte, bis mein Sohn aus Schöneberg (ca. 20 Km) ankam und den Abtransport übernahm. Vorher hatte ich alles schon mit dem ADAC geregelt. Dann "durfte" mich die Feuerwehr mitnehmen.

Die "Kumpels" haben mich auch nie im Krankenhaus besucht (in der Nähe der Spinnerbrücke), oder auch nur nach meinem Befinden erkundigt. Später zogen die noch über mich her (ich sehe in die Luft beim Abbiegen usw.), weil ich bisher denen nicht ein "Rettungskaffee" ausgegeben habe. Die sollen froh sein, dass ich denen nicht in den Arsch trete, da ist mir jedes Mal so, wenn ich die sehe. Habe aber den näheren Kontakt mit denen abgebrochen. Ach ja, so jung sind die auch nicht mehr. Zwischen 40 und 45 Jahre.

Nicht nur früher, sondern auch noch heute ist das sicher die Ausnahme. Ich war leider auch bei einigen Motorradunfällen dabei und bin erst weiter gefahren, als alles (auch der Abtransport der Maschine) geregelt war (auch bei mir unbekannten Bikern). Bei Pannen lasse ich auch niemand in der "Pampa" stehen. Deshalb habe ich für solche Leute, wie Du sie erlebt hast, überhaupt kein Verständnis. Gruß Bonny

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Ja, klar. Macht wohl keinen Spaß und je nach Tank musst du oft tanken, aber kein Problem.

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