Wie kann ich meine Eltern überzeugen eine 125 ccm zu fahren ?

6 Antworten

Hey meiner Erfahrung nach wirst du dran bleiben müssen und notfalls bis zu deinem 18.warten und dann halt den großen Führerschein machen.Vielleicht solltest du deinen Eltern sagen das du definitiv Motorrad fahren möchtest und auch auf alle fälle den Führerschein machst nur das du bis dahin schon ne menge Fahrpraxis sammeln könntest mit der 125 ccm....und mal ehrlich wenn du im allerblödsten fall von nem Auto oder ähnlichem erwischt wirst ist es Wurscht ob du nen Roller oder ne 125 ziger fährst. lass dich nicht unterkriegen ich hatte die selben Probleme,allerdings haben sie sich nicht mal auf nen Roller eingelassen und nun fahre ich Motorrad ich hatte ihnen nur gesagt das ich schon ne menge fahrpraxis hätte haben können und nun müssen sie da durch! Gott sei dank haben Kinder ihren eigenen kopf!;) bleib dran

Hallo Timmotorrad,

überzeugen.... du meinst wohl treffender: überreden! Benutze mal hier die Suchfunktion, hatten wir schon mehrfach. Ansonsten... wenn dir deine Eltern eine 125 ccm Vespa erlauben aber keine 125er als Motorrad... dann verstehe ich deine Eltern, trotz dem Unfall deines Vaters, leider nicht. Ein Roller hat viel kleinere Räder als ein Motorrad und ist folglich "sturz-gefährlicher", dir werden Kanaldeckel etc. bei einem Roller viel leichter zum Verhängnis als auf einem Motorrad, folglich kann ich die Gedankengänge deiner Eltern nicht nachvollziehen, im Gegenteil. Ein 125er Roller ist ein motorisiertes Zweirad genau wie eine 125er als Motorrad und die Gefahren sind die gleichen, mit dem Unterschied, dass ein Motorrad eben größere Räder hat. Den einzigen "Vorteil" den sie gegenüber einem Motorrad haben ist der Wetterschutz an den Beinen und da, da musst du selbst durch.

Ich selbst hatte vor einem guten Jahr einen sehr schweren unverschuldeten Unfall mit dessen Folgen ich bis an mein Lebensende zu tun haben werde. Meine Genesung ist auch noch nicht abgeschlossen, aber Ich sitze wieder (überglücklich) auf meinem Motorrad, mein älterer Sohn hat sich 1 Monat nach meinem Unfall ein neues Motorrad gekauft, der jüngere sich gerade diesen Monat für Auto- und Motorradführerschein angemeldet, im Frühjahr geht's mit dem Zweirad los und freu mich schon mächtig drauf, dass wir dann alle (ganze Familie) mit dem Motorrad unterwegs sein werden. Mein Unfall hat an meiner/unserer Einstellung zum Thema "Motorradfahren" nichts geändert. Klar möcht ich nicht, dass meinen Lieben was passiert, nur wenn ich mir anschaue, wie mein Sohn mit dem Rad unterwegs ist, könnte da genauso was verhängnisvolles passieren, oder mit dem Skateboard auf der Half Pipe, beim Snowboarden oder beim klettern. Ich kann und will meinen Söhnen wegen meinem Unfall nicht "Angst vor dem Leben" vermitteln, sie sollen ihr Leben leben und genießen. Eine Garantie im Leben bekommt man nicht, genauso wenig wie 100 % ige Sicherheit. Man kann auch beim überqueren der Straße an der grünen Ampel überfahren werden....

Gruß - Mankalita

der Vergleich mit Skateboard, Snowboarden oder Fussgängerampel hinkt aber doch etwas: die Wahrscheinlichkeit beim Bilken schwer zu verunglücken oder zu sterben ist einfach viel grösser als an der Fussgängerampel und den anderen Beiospielen usw

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@rolandnatze

Wieso? Das was ich mache, ist meine alleinige Entscheidung und das Einschätzen meines Könnens (oder im Fall von Skateboard, Downhill und sonstigen akrobatischen Einlagen wie Sprüngen oder Half-Pipe die Fähigkeit meines Sohnes, sein Können einzuschätzen). Keine Gefahr durch andere, unachtsame Menschen.

Bei grün über eine Fußgängerampel zu gehen und dabei umgefahren zu werden, liegt nicht in meiner Hand, das sind Fehler anderer auf die ich selbst keinen, absolut keinen, Einfluss habe! Vor Fehlern anderer kann ich mich nirgends auf der Welt, egal was ich gerade mache, schützen. Mein Unfall z.B. ist bei Tempo 30 in einer 30er-Zone passiert weil ein anderer rechts-vor-links missachtete (ich habe zwar nach links gesehen, konnte ihn aber nicht sehen, ich war auf einer Durchgangsstraße und hatte selbst kein rechts-vor-links zu beachten). Hat mich beinahe den Unterschenkel gekostet, hätte ich einen anderen Notarzt gehabt, hätt ich jetzt ne Prothese ebenso wenn das Chirurgenteam in einer langen Notoperation nicht ein kleines Wunder vollbracht hätte. Eine letztendliche Garantie, dass ich meinen Unterschenkel in 20 oder 25 Jahren noch habe, werde ich aber niemals bekommen da ich seitdem nur mit einer statt mit drei Beinarterien lebe. Wird die Durchblutung entsprechend schlecht, muss er abgenommen werden. Und das... bei Fahrradgeschwindigkeit in einem Wohngebiet!

Das war kein Unfall mit hoher Geschwindigkeit und schuld war "nur" der Fehler eines anderen! Kann leider jedem zu jederzeit überall passieren, egal ob einem Kind auf einem Fahrrad, einem Teenager mit Inlinern oder einem Fußgänger, der brav bei grün über die Ampel gut und ein irrer um die unübersichtliche Ecke schießt....

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@Mankalita2

Hm... ich glaube, ich muss ab jetzt unter ner Brücke schlafen... ich geh besser nimmer nach Hause, ist zu gefährlich:

Es sterben sogar deutlich mehr Menschen bei Unfällen im Haus als im Straßenverkehr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben 2010 7.533 Menschen durch Unfälle im Haushalt, im Straßenverkehr gab es 3648 Tote.

Quelle: http://www.tz.de/ratgeber/gesundheit/gefaehrlicher-haushalt-2240016.html

Ach nö, ich schlaf ab jetzt in der Garage, neben meinem Motorrad ;-)))

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@Mankalita2

"Verkehr" ist gefährlicher. -- Ich habe mir mal den Arm gebrochen als ich einem Kind ausgewichen bin -------- (bin von der Couch gefallen). ;-)

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@Bonny2

So so.... "Verkehr" ist gefährlicher.... gefährlicher als was? lach Du bist also einem Kind ausgewichen und dabei von der Couch gefallen... hm... in Kombination mit dem "Verkehr" in Anführungsstrichen, könnte man auch meinen, vermuten, mutmaßen, glauben ;-))) du bist der Entstehung eines Kindes ausgewichen duck und blitzschnell wech ------------>

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@Bonny2

Hm... bin zwar kein "Statistik-Fan", dazu muss ich die Dinger zu oft selbt erstellen, aber... lach wär mal interessant/witzig zu wissen, ob es ne Statistik zu "solchen" "Verkehrsunfällen" gibt ;-))) also nicht die, die 9 Monate später frische Windeln wollen, sondern wirkliche Unfälle bei der schönsten Nebensache der Welt lach

Ok, lassen wir das, wir schweifen dezent vom Thema ab laaaach

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Hallo Timmi

Tja, gut in der Schule, keine pubertären Katastrophen usw.

Ich würde mir mal ein paar Fragen stellen, so dass man sie auch mitbekommt. Da wäre z.B. die Physik, kleine Räder vs. Große Räder. Klacks, ein alter Fahrensmann meinte auf die Frage: was ist der Feind der Motorroller? Kuhfladen, der der Motorradfahrer? Polizei.

Weiter würde ich über Schutzkleidung nachdenken, z.B. der Helm, der bei Rollerfahrer eher nicht ordentlich verschlossen ist oder die Schuhe, Badelatschen gegen vernünftige Motorradstiefel, dito T-Shirt/ Shorts gegen gute Motorradkleidung (Leder).

Motorradfahrer haben einen schlechten Ruf, ist leider so und durch manche Hirnbeis nachhaltig begründet. Heute war ich auf der BAB, natürlich ein riesen Stau Ri. München. Anbetracht der Situation kam mir der Film: eines von Tausend in den Sinn. Auf das Verhalten der vierrädrigen „Kollegen“ wandte ich das auf dem Bezug Rettungsgasse an, es scheint nur einer von Tausend zu wissen, dass bei dreispurigen Autobahnen, diese zwischen Spur zwei und drei zu lassen ist.

Für mich als Zweiradler, ist derartiges Wissen überlebenswichtig, denn!!! es führt mir immer vor Augen, wie gedankenlos es sich innerhalb eines klimatisierten Blechdaches fahren lässt.

Ich hoffe es waren ein paar nachvollziehbare Gedankengänge dabei

Grüßle

Dein Vater hat Angst um dich, dich auf einen Roller "umsteuern" zu wollen ist ein wahrscheinlich sinnloser Versuch, dass du dir den Motorradvirus garnicht erst einfängst und dann eventuell irgendwann nahtlos auf ein Auto umsteigst. Deine Chance könnte sein, dass dein Vater wohl selbst weiss, wie schwer es ist, nicht (mehr) Motorrad zu fahren, vielleicht kannst du auf dieser Schiene weiterbohren.

Und mach dir keine Gedanken über Beziehung und ob sie gut oder schlecht ist oder war, du bist ein Teenager und kein Soziologe... passe den richtigen Moment ab und dann volle Kanone "och bitte bitte bitte" ;-) . Bring einfach immer wieder das Thema aufs Tablett...

Viel Glück.

Ich denke mal, TomTom meint das Gleiche wie ich: Wenn Du Deine Eltern "überzeugen" musst, habt ihr in Eurer Beziehung etwas falsch gemacht. Meine Kinder haben gar nicht erst versucht mich zu überzeugen. Vernünftig argumentiert (von beiden Seiten) und dann zeigen, dass man "der Sache gewachsen ist". Zeige Deine Eltern, dass Du verantwortungsvoll bist. Erschwerend ist natürlich, dass Dein Vater einen Motorradunfall hatte. Ich war von klein auf ein Motorradfreek. Ich bin froh, dass meine beiden Kinder nicht Motorrad fahren. Obwohl ich ein sehr gutes Verhältnis und sehr großes Vertrauen in meine Kinder habe, würde ich kaum eine ruhige Minute haben wenn die mit dem Motorrad unterwegs wären. Besonders bei meinem Sohn. Der ist "ganz der Papa". Natürlich kann überall immer etwas passieren, aber "alte Biker" sind eben viel ängstlicher wenn es um Motorrad fahrende Kinder geht. Das wird bei Deinen Eltern genauso sein. Die werden Dich sehr, sehr lieb haben. Meine Eltern haben grade mit mir "Höllenqualen" erlitten wenn ich mit dem Motorrad unterwegs war. Heute verstehe ich es. Lass Deine Eltern Zeit und zeige ihnen, dass Du "vernünftig" bist und die Reife zum Motorrad fahren hast. --- Sind Deine Eltern nicht dabei, wirst Du genau wie die Anderen sein. Lass ihnen aber die Illusionen. Meine Eltern habe ich auch erst viele Jahre später einiges "gebeichtet". Gruß und viel Erfolg, Bonny

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