Wie fährt man am besten Haarnadelnkurven ?

3 Antworten

Ich denke schon, dass hier drücken besser ist als Hanging off. Allerdings reicht es auf der normalen Ausfahrt sicher, die Aussenraste zu belasten ohne das innere Bein wegzustrecken. Etwas Gewichtsverlagerung nach nach vorne ist auch gut. Wichtig ist auch noch die Linienwahl, also nie die Kurve schneiden, sondern den Scheitelpunkt möglichst hinter die Kurve legen, damit man vor allem nach Rechtskurven nicht in den Gegenverkehr kommt.

Genau, ich sehe es leider immer wieder, dass in engen Kurven die Biker sich soviel Platz gönnen, als wenn sie nen Schwertransporter fahren würden. Hey, bleibt doch einfach auf eurer Fahrbahn. Mit ein wenig Übung kein Problem. Ciao, THLUE

drücken bedeutet gleichzeitig, dass die maschine weiter nach innen und unten kommt, also die gefahr des aufsetzens zunimmt. am besten ist bei "normaler" geschwindigkeit, nicht auf dem mopped herumhampeln (also nicht hanging off und nicht drücken) sondern gerade englisch sitzen bleiben, kopf in die waagerechte nehmen, möglichst lange aussen bleiben bis man in die kurve bzw das ende sehen kann, dann einen lenkimpuls und abwinkeln. dann kommt man innen bei der kurve raus und kommt garantiert nicht in den gegenverkehr. buchempfehlung: entweder "die obere hälfte des motorrades" (eher wissenschaftlich angelegt) oder das arbeitsbuch dazu: "motorradtraining alle tage" von prof spiegel. da sind richtig gute tipps und trainingsabschnitte drin. und / oder training zb auf dem harzring bei aschersleben, der hat 6 kurven mit 180° grad... das ist ein gutes "dolomitentraining". anbieter: mehrere, zb zweirad-akademie, dr. scholl (immer ausgebucht), früher auch sister act. (glaube aber, die machen nur noch auf dem spreewaldring) gruss der kurvenflitzer

Naja aber mein normalen Motorrädern sind das Bein raustrecken aber komisch aus!! Ich lege mich auch in Haarnadelkurven in die Kurve!

Hi Motortussi?! Netter Spitzname. Also, in ganz engen Kurven, wenn die Kreiselkräfte der Reifen das Motorrad kaum noch stabil halten, bietet das Drücken den großen Vorteil, dass du selbst aufrecht sitzen bleibst und eine bessere Kontrolle über dein Bike behältst. Deshalb nutzen die Motocrosser und Supermotofahrer diese Technik: auf die Kurve zubremsen, ganz nach vorne rutschen (um das Vorderrad zu belasten), kurveninneren Fuß rausstrecken (um im Notfall die Maschine noch abzufangen), kurvenäußere Fußraste belasten (um zusätzlichen Druck auszuüben und das Bike am wegrutschen zu hindern) und natürlich das Bike unter dir in die Kurve drücken. Hört sich jetzt komplizierter an, als es ist. Wer nicht im Renntempo unterwegs ist, braucht die Bewegung nicht so extrem ausführen :-) Bei schnellen Kurven bietet diese Technik hingegen keinen Vorteil, deshalb hängen sich Rossi & Co auch immer im "Hanging off" innen in die Kurve rein.

Was möchtest Du wissen?