Welchen Helmverschluss bevorzugst Du?

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Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Doppel-D 58%
Klickverschluß 16%
was anderes 8%
C-Körbchen reicht auch 8%
Ratschenverschluß 8%
fahre ohne Heln 0%
ist mir egal, ich mache den sowieso nie zu 0%

13 Antworten

C-Körbchen reicht auch

Wenn's schon zur Wahl steht - ist doch wahr... ;-)

Zur Zeit habe ich Ratschenverschlüsse an den Helmen.

Lieber ist mir aber der Doppel- D- Verschluß, wie ich ihn schon beim AGV hatte. Alle "besseren" Integralhelme haben die inzwischen.

@Katharina:
Einfädeln ist gar nicht jedes mal nötig. Wenn Du den Riemen so weit öffnest, dass der Druckknopf am DD ansteht, ist der Riemen so lang, dass Du leicht raus schlüpfen kannst. Ich nehme den Riemen mit dem linken Daumen und führe ihn über die Nase hinweg nach oben, während ich mit der rechten Hand den Helm nach oben/hinten vom Kopf rolle.
Zum Aufsetzen dann den Helm links und rechts am Kinnteil greifen, wobei die Daumen innen den Riemen nach vorne in die Innenrundung des Kinnteils schieben. Mit Schwung nach unten ziehen - und der Helm inklusive Riemen sitzt. Dann reicht ein kurzer Handgriff und der Riemen ist stufenlos festgezurrt.

Puh - schwer zu erklären, wenn man es nicht zeigen kann :-) .

Doppel-D

Ich komme eigentlich mit allen Verschlüssen aus. Doppel-D ist halt extrem einfach aber auch extrem gut. Bei Klick- oder Ratschenverschlüssen hat man immer etwas Gewöhnungszeit wenn man einen neuen Helm kauft.

was anderes

Bisher hatte ich nur Ratschenverschlüsse, Doppel D ist ne feine Sache, taugt aber nicht für Brillenträger wenn man den nicht jedesmal komplett öffnen und schließen will..

Aus dem Alter im Dreck zu spielen bin ich raus, zumindest auf dem Zweirad. Geschwindigkeitsrekorde auf der Autobahn brauch ich auch net und Duelle auf der Rennstrecke brauche ich nicht noch zusätzlich zum normalen Straßenverkehr.

Und ja, ich bekenne mich zu den Altherren-Klapphelmfahrer mit Ratschen- oder Klickverschluß. ;-)))

Ratschenverschluß

Ratschenverschluß finde ich am alltagstauglichsten, aber wenn ich einen Helm kaufe, ist mir der Verschluß erst einmal egal. Wenn Ratsche vorhanden gut, wenn nicht auch gut.

Doppel-D

Eindeutig Doppl-D. Alle halben Jahre rutscht er mir mal raus, so dass ich neu fädeln muss, ansonsten ein mal dran ziehen und er ist perfekt eingestellt.

Am schlimmsten ist der Klick-Verschluss, der hat NIE die richtige Länge/Spannung.

Der Ratschenverschluss mag noch eben so gehen, aber iwie habe ich dazu keinen so rechten Draht. Wirkt unsolide, man kann leicht was drin einklemmen (Tuch, Bart, Haare) und der Stellbereich ist auch nur knapp, so dass ich zwischen Sommer und Winter wohl trotzdem umstellen müsste.

Doppel-D. Genialer Schnellverschluss, ist immer richtig angezogen und man muss nicht nachjustieren wenn man z.B. mit dickerem Halstuch fährt.

Der Microrastenverschluss geht dann auch noch, da man auch hier noch flexibel bei der Länge vom Riemen ist.

Mein HJC SY-MAX III hat leider »nur« den Microrastenverschluss Doppel-D wäre mir lieber gewesen - gibt es aber eben nicht.

Liegt evtl. daran, dass viele den Doppel-D-Verschluss falsch bedienen (nicht als Schnellverschluss sondern sie fädeln jedes Mal den Riemen neu ein). Das macht ihn dann nicht wirklich massenkompatibel...

Doppel-D

LOL..."C-Körbchen reicht auch"... dafür gibt es einen Bonus-Daumen hoch ;)

Die Doppel-D-Verschlüsse finde ich praktisch, weil man sie jedes mal richtig zumacht, bei diesen Klickverschlüssen ist es manchmal ein bisschen locker und man denkt sich "schei.. drauf", anstatt den Riemen richtig straff zu ziehen. Habe mit Klickverschluss auch schon Probleme gehabt, ihn wieder aufzukriegen, nicht gefährlich, aber etwas lästig.

Klickverschluß

Mein erster Helm, Anfang der 70er, hatte die Form eines Bauhelms mit seitlichen Lederklappen und DD-Verschluß.Brauchte damals auch max. eine Sonnenbrille. 

Nachdem ich als Rentner, vor 9 Jahren wieder Moped fuhr, kaufte ich mir einen Airo mit Klick. Jetzt habe ich einen Schuberth mit Klappe und Klick.

Doppel-D

Doppel-D ist auf Rennstrecken Pflicht, was es für mich zur sichersten Verschluss macht. Hatte kurzzeitig mal einen Helm mit Ratschenverschluss und muss sagen, dass ich bei Doppel-D bleiben werde. 

Doppel-D

Ich hatte lange Zeit einen UVEX Boss . Mit dem einteiligen Ratschenverschluss der einzige Helm der sich wirklich mit einer Hand bedienen läßt.
Nen komfortableren Verschluss gibts nicht. Schade daß der nicht mehr gebaut wird.

Im Sport is natürlich der DD das Maß der Dinge. In vielen Motorsportbereichen ist sogar gar kein anderer erlaubt.
Deswegen und weil da kein Dreck in der Ratsche kleben bleibt , haben meine Offroadhelme alle DDs. 

Klickverschluß

Hi katharina, "sure or not so sure" ist da die Frage ;)

Statt ins gleiche Horn wie alle zu tröten, stehe ich zu meinem Caberg-Klappteil mit Klickverschluss. Warum das denn?

Nun, meine Pferde werden üblicherweise weder auf der Überholspur noch auf der "Renne" bewegt. Bei jedem Wetter und auch im Gelände düse ich mit offenem Visier herum, weil ich das einfach liebe.

Als Brillenträger sind Klapphelme 1A, und ob Klick, Klett oder DD ist mir so lang wie breit ;-P


Lieber Freund, da hast du wohl zwei Dinge durcheinandergewirbelt. Der Klapphelm hat unbestreitbare Vorteile vor Allem für Brillenträger (wie wir). Aber es gibt Klapphelme mit allen möglichen Verschlüssen, auch mit DD. Ich hatte 25 Jahre lang einen Großhandel mit Motorradbekleidung, uA mit Helmen der Marken MDS, AGV und Nolan. Im Verlauf der Jahre gab es mit jedem der Modelle  - zwar selten - Probleme - mit einer Ausnahme - DD !!

Ein Motorradfahrer kam ums Leben, weil im nach einem Lowsider ein Stein in den Ratschenverschluss gesprungen ist und die Verriegelung gelöst hat. Der Helm war weg, Klappe offen, Biker tot ! Zugegeben eine seltener (aber nicht der einzige) Fall. Beim DD Verschluss ist das ausgeschlossen. Auch die Zugfestigkeit ist unerreicht. Erst wenn der Kinnriemen reißt ist auch der DD Verschluss mit seiner Weisheit am Ende.

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@chapp

Deine Argumentation ist bestechend, Helmut. In meiner Einfalt ist mir entgangen, mich näher mit diesem Thema auseinandergesetzt zu haben.

Du schilderst einen Fall, der jedem inkl. mir selbst zustoßen könnte. Hm, gibt mir zu denken. Ich bedanke mich für den wertvollen Hinweis!

LG Jan  

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Doppel-D

Ich habe auch einen Doppel-D an meinem O`Neal Crosshelm,

ich finde einfach dass es besser hält, manchmal drückt es ein wenig aber lieber drückt es zu arg als dass es zu locker ist

Wenn du den Crosshelm mal artgerecht benutzt wirste auch merken, daß der DD der einzige Verschluss ist der noch korrekt funktioniert wenn dir mal richtig der Brabbel um die Ohren fliegt.   ;o)

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Doppel-D

Der DD ist der einzige wirklich absolut sichere Verschluss. Ausserdem ist er Trottelsicher so dass ihn im Bergungsfall auch die größte Pfeife öffnen kann und er kann nicht verklemmen.

Ich würde im Zweifelsfall zum Taschenmesser greifen. Aber die meisten Ersthelfer werden da Hemmungen haben.

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@katharina

Kann ich verstehen.  Würde ich auch ned machen.

N' Kumpel mußte als Sanitäter (Zivi) nen Motorradfahrer reanimieren und wurde nachher verklagt weil er die Jacke kaputt gemacht hatte.

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@Effigies

Verquere Welten, da fällt dir nichts mehr ein :>>...es fröstelt mich

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@Effigies

Hihi, da soll mich ruhig mal einer verklagen, dem Prozess würde ich gelassen entgegensehen :) 

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@Effigies

fällt mir schwer zu glauben. Er muss doch nur glaubhaft versichern, dass Lebensgefahr bestanden hat und er die Jacke nicht aufgekriegt hat.

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@fritzdacat

http://www.erste-hilfe-infos.de/index.php?id=1287  :

"Sachbeschädigung im Rahmen der Ersten Hilfe

Müssen im Zuge der Ersten-Hilfe-Leistungen Sachen
beschädigt werden, wird der Ersthelfer in der Regel nicht wegen
Sachbeschädigung zur Verantwortung gezogen. Denn unter dem Gesichtspunkt
des „rechtfertigenden Notstandes“ handelt nicht rechtswidrig, wer z. B.
zur Abwendung einer Gefahr für die
Gesundheit des Verletzten (z. B.
starke Blutung aus offener, durch die Kleidung verdeckter Wunde) eine
Sachbeschädigung begeht (Zerschneiden der Kleidung). Es überwiegt wieder
das geschützte
Interesse des Verletzten (Gesundheit/Leben) das beeinträchtigte Interesse (Unversehrtheit der Kleidung) wesentlich.

Quelle : Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)"

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@fritzdacat

Anmerkung: nach meiner bescheidenen Meinung:  wenn jemand nicht
rechtswidrig handelt, kann er auch nicht haftbar gemacht werden, eine
persönliche Haftpflichtversicherung würde z.B. in einem solchen Fall nicht
zahlen bzw. ihn vor dem Anspruch schützen.

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@Effigies

Kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen. Ich kenne eigentlich nur Berichte, bei denen ohne langes Fackeln Kombi oder Stiefel zerschnitten wurden.

Bei einem Helm sehe ich es noch weniger kritisch. Da ist es klar, dass dieser nach einem Unfall in den Müll gehört. Daher kann man da auch nichts kaputtmachen. Eine Kombi könnte man flicken.

Die Feuerwehr scheut sich auch nicht, CarSharing zu betreiben, wenn der Patient nicht anders schonend aus der Dose zu bekommen ist. In diesem Fall könnte es sein, dass der Notarzt vor dem Anwerfen der Hydraulik der Feuerwehr den Einsatzbefehl gibt.

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@katharina

Hast du schon mal einen 2,5 cm breiten Kinnriemen mit einem Taschenmesser durchgewürgt? Da brauchst du einen rasiermesserscharfen Gurttrenner. Mit einem Taschenmesser werkelst du so lange an dem Helm herum, bis die Wirbelsäule des Verunglückten endgültig gebrochen ist.

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@chapp

Ein gutes Taschenmesser ist genau so scharf wie ein Gurttrenner und nicht weit entfernt von einem Rasiermesser.

Das Problem ist, sollte der "Patient" nur ein klein wenig zucken, ist eben nicht nur der Gurt durch.

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@Effigies

Wir haben Versuche gemacht. Ein "gutes" Taschenmesser (zB Schweizer Offiziersmesser) ist NICHT ANNÄHERND so scharf wie ein Gurttrenner. du quatscht schon wieder von Dingen, von denen du offensichtlich keine Ahnung hast.

Das mit dem "zuckenden" Patienten stimmt aber.

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@chapp

Schweizer Offiziersmesser sind ab Werk alles andere als wiklich scharf.

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@Effigies

@Effigies: deine "Allerwelts-Weisheiten" liegen meiner bescheidenen Ansicht nach öfters meterweit daneben! :-((

Jede Wette, dass "die Allgemeinheit" derer, die ein Taschenmesser bei sich tragen, keines mit rasiermesserscharfer Klinge haben. Es stellt i.d.R. ein vielseitiges Werkzeug dar, und ist per se nicht dafür gedacht, eine latente Bedrohung für den Eigner noch eine sonstige Person darzustellen.

Offengestanden redest du Müll, Kollege!

Schön für dich, falls dein Taschenmesser eine rasiermesserscharfe Klinge aufweist. Wäre allerdings leicht überzogen, zu behaupten, dass du die Allgemeinheit verkörperst. 

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@Jayjay12

Harter Tobak, gebe ich zu. Allerdings hast du es mit deiner - mich provozierenden und abwertenden - Äußerung als Dreingabe zu "nichtunter250's" Beitrag auf meine gepostete Frage auch redlich verdient. Das war unkollegial und unfair, Effigies. => dafür kriegst du von mir 'drei Daumen niedrig' :((

Du besitzt hingegen eine Menge Wissen und Praxiserfahrung bei Motorradfragen, speziell bei Moto-Cross- und Endurothemen. Da hast du echt was los, und das anerkenne ich jederzeit: Top!

Gruß JJ

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@fritzdacat

Da liegst du völlig richtig, Uli: es verhält sich wie bei höher wertigen Wirtschaftsgütern. Leben retten hat Vorrang!

Also ist die Berufs-Haftpflicht gefragt. Es müsste mit dem Kuckuck zugehen, wenn die genannte Versicherung nicht obligat eine Deckungszusage für derlei erteilen würde.

Ist schließlich ein öfters auftretendes Berufsrisiko bei Sanitätern, der Feuerwehr, z.T. auch bei Krankenschwestern und -pflegern sowie bei den Notärzten. Wobei man sich um letztere Berufsgruppe vermutlich am wenigsten Sorgen machen muss. Ärzte sind in aller Regel bestens geschützt.

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@Jayjay12

Ich hab ja nix von einem allgemeinen Messer gesagt sondern von einem guten.

Das was die aller meisten Menschn in der Hosentasche tragen is billiger Stanzblechkram.
Das ist kostengünstig und für die meisten Aufgaben eines solchen Messers hinreichend, und damit für die Verwendung  zweckmäßig.

Wenn du damit dein Pausenbrot bearbeitest wirst du satt werden. Aber gut geht eben anders. ;o)

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