Wie gut bzw. schlecht sind Billig-Helme unter 100 Euro wirklich?

3 Antworten

Was ist an den „Billighelmen“ unsicher? Viele Helmhersteller haben neben ihrem Hauptartikel auch sogenannte Billigartikel. Das ist der gleiche Kunststoff wie die etwas teuren. Die füllen damit nur ihre Marktpalette auf. Den Namen geben die natürlich aus Imagegründen nicht bekannt. Damit hier kein Missverständnis entsteht, ich meine die „Mittelklasse“, nicht die Premium wie den Schuberth u.Ä. Die Verarbeitung und den Tragekomfort erreichen die Billigen natürlich nicht, dafür sind die auch preiswerter. Aber sicher sind die im Normalfall schon. Ein Helm, der passgenau sitzt, ist natürlich sicherer. Wenn ich bei Tempo 200 absteige, ist es aber egal, welchen Helm ich trage (getragen habe). Es ist nur ganz selten, dass ein Helm, egal wie teuer, beim Aufprall geplatzt ist. Wenn, waren es alte, verwitterte Helme. Die tödlichen Kopfverletzungen sind meist Genickbrüche und dagegen hilft kein Helm. Diese Info kommt von der Feuerwehr, mit denen wir in unserer Ausbildungsabteilung oft zusammenarbeiten.Gruß Bonny

Ich gebe Bonny2 und demosthenes Recht: WAs soll an billigen Helmen schlecht sein? Es ist ja so dass ich unter den teureren Helmen für meinen Quadratschädel keinen Passenden finden konnte. Scheint so, dass die Hersteller teurerer Helmen der Meinung sind, dass die nur von Kunden mit kleinem Gehirn gekauft werden (klingt ja plausibel, denn nur jemand der nicht nachdenkt kauft teuer, wenn billig es im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auch tut). Ich jedenfalls habe in den letzten 10 Jahren noch keinen passenden Helm in der mittleren Preisklasse finden können. Zuviel Gehirn drin, woischt? :-)))

Eine gute Qualität hat sicherlich immer ihren (Mindest-)Preis. Gerade beim Helm würde ich persönlich mich nicht darauf verlassen, dass Billighelme den gleichen schutz bieten wie teurere Exemplare.

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