Suche Erfahrungen bei Wind und Wetter "sicher" Motorrad fahren.

4 Antworten

Die einzige Weissheit die ich dir noch mitgeben kann, ist bei Wind (Verwirbelungen, Seitenwind) den Lenker nur lose zu halten und sich dort nicht zusätzlich festzuhalten, du überträgst sonst die Windeinflüsse noch auf das Fahrwerk.

Ein großer Teil ist schon gesagt worden.Ich fahre nach langer Trockenheit und dann einsetzenden Regen erst einmal nicht,es bildet sich ein sehr rutschiger Film auf der Straße der sehr gefährlich werden kann.Auf Deine Reifen kommt es natürlich auch an,wie groß ist die regentauglichkeit und ist noch genügend Profil vorhanden.Was den Wind angeht,lege ich mein Moped einfach bei starkem Wind in die Windrichtung,wobei gerade auf dem Moped sitze.Bei Windböen fahre ich gerne etwas schneller,dann bin ich auch schneller durch die Böe durch, ist so wie bei einem Wasserstrahl,wenn Du langsam da durchläufst,wirst Du mehr naß.

Der Nachteil beim schnellen Fahren in Böen ist, das Du zwar schneller durch bist, dafür der Versatz zur ursprünglichen Spur aber auch größer wird. Das ist z.B. auf längeren Autobahnbrücken mit großer Vorsicht zu genießen, denn das Geländer kommt erstaunlich schnell näher! Bei solchen Brücken unbedingt die Windsäcke im Auge behalten!

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Also ich bin ein Allwetter-fahrer, weil ich (noch) kein Auto habe, sondern "nur" ein Motorrad. Regenfahrten sind nicht unbedingt gefährlicher als Fahrten im trockenen. Mann muss sich natürlich bewust sein, dass es im Regen rutschiger ist (ja wirklich;)) und wie schon von den anderen gesagt möglichst rund. Was noch wichtig ist, ist dass es auch sehr darauf ankommt wann und wie lange es schon regnet. War es zum beispiel lange trocken und es regnet nur kurz ist es sehr viel rutschiger als wenn es schon lange oder in den tagen davor oft geregnet hatt, weil bei kurzem regen dert dreck der auf der strasse ist (Pollen von Bäumen, Gummi, Öl usw.) noch nicht weggespült wurde und so einen "Seifigen" film auf der straße bildet.
Schöne Grüße Felix

Oh habe gerade gelesen dass das schon geschrieben wurde, Sorry;)

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Gasgeben in der Kurve bei drohendem Haftungsverlust (kippen)

Hallo, in welchen Fällen kann man sich durch Gasgeben in der Kurve noch retten? Nehmen wir folgende Fälle an:

1: Sehr grosse Schräglage, Vorderrad beginngt zu untersteuern (Kippbewegung) , könnte man hier durch leichtes Gasgeben noch etwas stabilisieren?

2: Mittlere bis grosse Schräglage, Hinterrad beginnt (durch eine nasse schmutzige Stelle auf der Strasse) leicht auszuwandern aber noch nicht ganz wegzurutschen.

In beiden Fällen habe ich bisher immer vorsichtig Gas rausgenommen und die Maschine aufrichten lassen, ging bisher immer gut. Überhaupt bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht auf dieses Kippen in die Kurve zu nervös reagiere und es möglicherweise als drohender Verlust von Grip überinterpretiere.

Wie ist das überhaupt beim Gasgeben in der Kurve? Verringert sich dadurch der Kurvenradius (bei einem stabilen Fahrzustand, nicht bei der Haftungsgrenze) oder ist das nur mein falsches eigenes subjektives Empfinden?

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schlimm wenns in die batterie regnet?

Ich hab mir ne neue Batterie gekauft (säure) und diese laut Anweisung befüllt und offen geladen.

Hab das ganze draußen unter meinem Balkon gemacht und nachdem ich das Ladegerät angeschlossen hab, bin ich natürlich wieder rein, weil ich besseres zu tun hatte als stundenlang auf die Batterie zu warten.

Jetzt ist nur das Problem aufgetreten, dass es in meiner Abwesenheit geregnet hat und eigentlich dachte ich, das ganze wäre unter dem Balkon witterungsgeschützt, aber offensichtlich hats in die Batterie reingeregnet, denn die Füllhöhe ist jetzt höher als ichs befüllt hatte und übersteigt die Markierung für die maximale Füllhöhe.

Jetzt die eigentliche Frage(, der aufmerksame Leser wird sie sich schon denken können):

Ist das schlimm? Kann ich die Batterie trotzdem noch gebrauchen (das Ladegerät zeigt volle Ladung an)?

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Habt ihr euch schon mal so richtig geschämt?

Also heute war ich wieder einmal mit meinem Scooter auf Achse, da ich ihn gestern ein wenig "repariert" hatte. Bei einer wunderschönen 160° Links-Kurve abwärts fuhr ich, wie gewohnt, mit etwa 50 km/h rein. Dummerweise vergass ich, dass ich auf meinem Scooter sass. Es endete damit, dass ich am Strassenrand praktisch zum Stillstand kam, weil ich ziemlich bremsen musste, da das Vorderrad die Strasse nicht mehr so gerne hatte. Nun, peinlich war, dass ich den Motorradfahrer hinter mir damit ausgebremst hatte und er seinen Spass an dieser (einzigen genialen) Kurve in Zürich nicht ausleben konnte. Mann, habe ich mich geschämt...

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Sitze bei der BMW R 1200 RT 2010?

Komme soeben von einer längeren Tour, Dänemark, Schweden zurück. Habe meine Neue RT fast immer bei Regen getestet.Vor dieser Maschine fuhr ich 12 Jahre und 135'000 Km die R 1100 RT. Ich bin mit der Neuen technisch und fahrerisch äusserst zufrieden. Auch bei schlechten Wetter ist sie sicher und klebt an der Strasse in jeder Situation. Bei Regen ist man wirklich gut geschützt und die Sitzheizung konnte ich super einsetzten. ( Schweden bei 8 grad ) Mit meinem vielen Gepäck, war das Handling bis man mal fährt recht mühsam. Das negativste für mich ist jedoch die Sitz- und Körperposition. Konnte ich mit der 1100 doch bequem 400 bis 5oo Kilometer ohne Bein und Steissbeinschmerzen fahren, so kamen hier die Schmerzen bereits nach 100 Kilometer. Immer wieder musste ich meine Beine strecken uder mich aufrichten damit die Gelenke entlastet werden. Mit dem Sitz auf höchster Position geht es am Besten, aber dann komme ich nur mit den Fusspitzen auf den Boden. Gut, es geht so: Aber mit dem Sitz muss etwas geschehen! So neben bei erwähnt, es stört mich enorm, dass ab ca. 70 Kmh ein unangenehmes Fahrgeräusch entsteht. Kann mir jemand sagen, ob er ähnliche Erfahrungen gemacht hat? Hat jemand Typs zum besseren Sitzverhalten? Danke Pietro

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Motorrad ohne ABS bei Regen richtig bremsen - aber wie?

Hallo Leute!

Vor vier Wochen hatte ich bei Regen einen Unfall mit meinem Motorrad (Daelim VT 125 F, Cruiser/Chopper). Ich hatte gerade gebremst (lediglich mit der Vorderbremse) und wenige Meter bevor ich zum Stillstand kam, blockierte mein Vorderrad, was innerhalb von Sekundenbruchteilen unweigerlich zum Sturz führte, der mir leider Schien- und Wadenbein im oberen Sprunggelenk zerschossen hat, weil der Motor genau drauflag. Wie man bei Regen mit einem Motorrad richtig bremst, hatte ich in der Fahrschule nie behandelt und sonst war ich mit ihr immer nur bei schönem Wetter gefahren, deswegen stelle ich auch die Frage. Jedenfalls möchte ich sobald ich wieder fit bin, das Bremsen auf nasser Fahrbahn üben, um solche Unfälle in Zukunft zu vermeiden. (Vollbremsung auf trockener Bahn ist kein Problem) Dass eine Chopper nicht unbedingt DIE Maschine für Regenwetter ist, ist mir auch bewusst. Sofern es was zur Sache tut, möchte ich noch erwähnen, dass sich die Bremse der Daelim, im Gegensatz zur Honda CBR 125 die ich in der Fahrschule hatte, relativ schlecht dosieren lässt.

Ich danke euch im Voraus

Faethon

P.S. Meine Maschine für den A2-Schein wird auf jeden Fall ABS haben, das habe ich durch den Unfall gelernt. ;-)

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