Stein in der Kurve - Glück gehabt?

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Das ist so unproblematisch, wenn man nicht im Grenzbereich fährt. Das Rad versetzt kurz und hat dann wieder Gripp.

Wenn man das weiß, verkneift man sich in vielen Situationen bei Steinen, Rollsplitt, Sand, Gullideckeln usw. riskante Brems- oder Ausweichmanöver. Es gibt einen Ruck und gut ist - allemal besser als ein Abflug durch Schreckreaktion.

Bei einem Enduro-Training haben wir mal das Überfahren von Reifen bei zügiger Fahrt geübt (also z.B. wenn so was auf der Straße liegt). Das kostete Überwindung ;-)

Wieder was dazugelernt, da ich nicht in "extremer" Schräglage und auch nicht in hohem Tempo (wie auch? lach) unterwegs bin, werd ich das beim nächsten Hindernis (vielleicht) berücksichtigen. Naja - Reifen werd ich, sofern mir welche unterkommen, wohl trotzdem umfahren ;-)

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@moppedden125

Ist ja auch nur für den Notfall, die Übung. Wenn man halt mal nicht mehr gefahrlos ausweichen kann...

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@moppedden125

Ist ja auch nur für den Notfall, die Übung. Wenn man halt mal nicht mehr gefahrlos ausweichen kann. War übrigens im BMW-Enduropark Hechlingen. Sehr goile Sache...

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Je größer die Schräglage, desto extremer die Reaktion des Moppeds. Mir hat es bei solch einer Gelegenheit (lang gezogene Rechtskurve in waldiger Gegend bei gut 100 km/h ) nicht nur die Vorderradfelge gekerbt, sondern vernichtet. Kurzfristiges Rodeo, der Hinterradreifen wurde gelöchert, der Vorderradreifen zerrupft. Dank nicht existentem Gegenverkehr war der Schaden nur finanziell. Ich glaube, dass es mich bei gleicher Schräglage und weniger Geschwindigkeit an der kurvenäußeren Felswand zerlegt hätte. Gruß JM

"Einkerbung" - (Schräglage, Kurven, Steine)

Da passiert meistens garnichts, gibt höchstens mal eine kleine Einkerbung aussen an der Felge, aber die Reifen können das ab. Bloss nicht vom Gas gehen oder bremsen, eher in Schräglage noch ein bisschen Gas geben, da versetzt das Vorderrad weniger.

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