Sind Motorräder eigentlich noch alltagtauglich?

8 Antworten

Ola, heiße Diskussion, die du da ausgelöst hast ;)

Also ich muss schon sagen, selbst wenn man 100PS unterm Hintern hat, man muss sie ja nicht unbedingt bis aufs letzte ausnutzen! Das Fahrverhalten hängt natürlich schon sehr individuell vom Fahrer und dessen Intelligenz / Risikoeinstellung ab.... Ein gewisser Reiz, wenn man weiß es geht noch schneller, besteht natürlich schon - und genau das ist das "gefährliche"...wo sich der ein oder andere vllt etwas verschätzen mag.

Egal wieviel Ps eine Maschine hat, der Fahrer bestimmt wie er damit umgeht. Ich habe ca 150 PS und bin bestimmt kein Heizer. Mir gefällt einfach das Moped. Wenn die nun ein paar PS mehr odwer weniger hätte, würde meinen Fahrstil nicht verändern. Wer heizen will und ein hohes Risiko eingehen will kann das auch mit erheblich weniger PS. Erfreulich ist doch das durch die hohe Leistung auch die Fahrwerke dementsprechend sind und einem mehr Sicherheit geben. Du kannst ja gerne eine mit 50 PS fahren, dadurch bist du weder besser noch schlechter oder anderst weie die anderen Moped-Fahrer. Jeder soll sein Hobby so geniessen wie er will, wenn er keine anderen damit gefährdet.

Guten Morgen,

ich finde Motorräder können ebenso alltagstauglich wie Autos sein, kommt immer drauf an wo die eigenen Prioritäten liegen. Wenn jemand gern schnell fährt, dann soll er doch ein Moped mit reichlich PS haben, warum nicht. Wie einige Vorredner bereits sagten, wenn man mit solch einer Maschine umgehen kann und das Großhirn die Fahrweise entsprechend regelt und ggf. anpasst, ist schnelles Fahren sicher nicht das Problem. Probleme sind eher Selbstüberschätzung, Abschaltung sämtlicher Synapsen, keine Rücksichtnahme, zu wenig den Verkehr beobachten etc.

Du kannst Dir auch mit 34 PS den Kopf einfahren, denn auch hier, geht ohne Verstand gar nichts.

Jeder sollte die PS unter dem Hintern haben, die ihm zusagen, die er beherrschen kann und an denen er Freude empfindet. Und leztlich bleibt es doch auch jedem Fahrer überlassen, ob er seine Pferdchen durchgehen läßt, oder sie an die Kandarre nimmt :-)

Als ich 2000 meinen A-Schein gemacht habe, habe ich bei der Wahl welches Motorrad ich kaufe nicht nach Alltagstauglichkeit oder sonstwas geschaut, sondern rein darauf, welches mir gefällt und wie ich damit zurecht komme. Das ich dann bei jeder sich bietenten Gelegenheit das Motorrad benutze liegt einfach auch daran, das das fahren einen riesen Spaß macht. Dabei ist es egal ob ich die 60 PS-Maschine oder die 100 PS-Maschine nehme. Jedes Motorrad macht auf seine weise Spaß. Wenn ich mit dem Motorrad, von einem Ort zum anderen komme und das ohne Probleme, ist es für mich alltagstauglich. Gruß hojo.

Nicht die 200 PS sind das Problem,sondern der eine Esel der versucht sie zu beherschen.Ich fahre auch so einen 184 PS Rennsemmel,na und,mit etwas Hirn geht das schon.Vor ein paar Wochen habe ich das Moped in einer Kurve weggeschmissen,ich war nicht zu schnell,es war nicht naß,ich Esel habe gepennt.Das wäre mir mit jedem anderem Moped warscheinlich auch so ergangen,wie ich schon geschrieben habe,nicht die PS sind das Problem.

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