Öl bei kaltem Motor wechseln?

4 Antworten

Die Frage Ist zwar schon eine Weile her'. -- ich denke so wie du!
Die Entleerung des uebrigen Motors ist bei kalt oder warm Wechsel die gleiche!! Du hast bei kaltem Motor nur die ganzen Schwebstoffe in konzentrierter Form in der Ölwanne und die schwersten am Wannenboden liegen!! Im Idealfall sollte die oelablassschraube an der tiefsten Stelle der Ölwanne liegen und mit einem Magneten ausgestattet sein! Also werden sich in dem Bereich auch die meissten schweren Schwebstoffe absetzen! Beim herausschrauben wird ein "Matschklumpen" Schwebstoffe am Magneten der Ablassschraube haengen bleiben und der Rest wird beim Ablassen des Öls heraus geschwemmt!
Sicherlich wird ein heisser Wechsel die bessere alternative sein' aber im "Notfall" und viel zeit geht auch mal ein kalter Wechsel!

Die optimale Lösung ist Sicherlich das Motoröl Betriebswarm abzulassen, das Öl fließt so am schnellsten ab und es verbleibt am wenigsten Öl im Motor. Wenn das Motoröl vor dem anbstellen richtig warm war, sehe ich das ablassen im kalten Zustand auch icht so kritisch, da das Öl sich fast vollständig in der Ölwanne gesammelt hat und somit auch ausreichend abfließen kann. Das sich die Schwebstoffe absetzen halte ich für sehr unwahrscheinlich, da sich die "gröberen" Teile im Ölfilter sammeln und die ganz feinen vom Motoröl -egal ob heiß oder kalt- in der Schwebe gehalten werden.

Die Methode Wolpertinger ist optimal, nur die Sache mit den Schwebstoffen kann ich nicht nachvollziehen. Wer Schwebstoffe im Motor haben will, der muß das Ölfilter durch ein Teesieb ersetzen. Moderne Micronic Filter lassen Schwebstoffe im Ölkreislauf nicht mehr zu.

Wir haben doch alle nur auf eine Theorie, mit theoretischen Ideen geantwortet. Oder will etwa jemand in Zukunft solch einen Ölwechselkäse durchführen? Die tatsächliche Existenz von Schwebestoffen ist da doch völlig nebensächlich.;-)

0

Vielleicht war der Rennschrauber von dieser Theorie aber einfach auch nur etwas überrascht. Der Vorteil des warmen Wechselns liegt sicherlich darin, dass es schneller fließt und Schwebstoffe dann noch Schwebstoffe sind. Wenn der Motor über Nacht steht, sind aber keine Schwebstoffe mehr im Öl, sondern "Sinkstoffe" am Grunde der Ölwanne. Und wenn der rauslaufende "Ölstrom" dann langsamer fließt als im warmen Zustand - wer sagt Dir dann, dass alle "Sinkstoffe" so gut entfernt werden, wie die "Schwebstoffe" im warmem Zustand bei stärkerem Ölfluss? Darüber könnte der Schrauber auch mal nachdenken

Was möchtest Du wissen?