Öl bei kaltem Motor wechseln?

3 Antworten

Vielleicht war der Rennschrauber von dieser Theorie aber einfach auch nur etwas überrascht. Der Vorteil des warmen Wechselns liegt sicherlich darin, dass es schneller fließt und Schwebstoffe dann noch Schwebstoffe sind. Wenn der Motor über Nacht steht, sind aber keine Schwebstoffe mehr im Öl, sondern "Sinkstoffe" am Grunde der Ölwanne. Und wenn der rauslaufende "Ölstrom" dann langsamer fließt als im warmen Zustand - wer sagt Dir dann, dass alle "Sinkstoffe" so gut entfernt werden, wie die "Schwebstoffe" im warmem Zustand bei stärkerem Ölfluss? Darüber könnte der Schrauber auch mal nachdenken

Die optimale Lösung ist Sicherlich das Motoröl Betriebswarm abzulassen, das Öl fließt so am schnellsten ab und es verbleibt am wenigsten Öl im Motor. Wenn das Motoröl vor dem anbstellen richtig warm war, sehe ich das ablassen im kalten Zustand auch icht so kritisch, da das Öl sich fast vollständig in der Ölwanne gesammelt hat und somit auch ausreichend abfließen kann. Das sich die Schwebstoffe absetzen halte ich für sehr unwahrscheinlich, da sich die "gröberen" Teile im Ölfilter sammeln und die ganz feinen vom Motoröl -egal ob heiß oder kalt- in der Schwebe gehalten werden.

Die Methode Wolpertinger ist optimal, nur die Sache mit den Schwebstoffen kann ich nicht nachvollziehen. Wer Schwebstoffe im Motor haben will, der muß das Ölfilter durch ein Teesieb ersetzen. Moderne Micronic Filter lassen Schwebstoffe im Ölkreislauf nicht mehr zu.

Wir haben doch alle nur auf eine Theorie, mit theoretischen Ideen geantwortet. Oder will etwa jemand in Zukunft solch einen Ölwechselkäse durchführen? Die tatsächliche Existenz von Schwebestoffen ist da doch völlig nebensächlich.;-)

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