Da ist tatsächlich was Wahres dran. Diese Aussagen stammen aus der guten alten Zeit als Motorräder noch Vergaser hatten und vor allem 2Takter waren. Gerne wurde da z.B. an der Bedüsung herumgespielt und zum Zwecke der Leistungssteigerung das Gemisch abgemagert, mit dem Effekt einer höheren Verbrennungstemperatur. Das Ergebnis war vor dem Motorschaden ein starkes Anlaufen der nun überhitzten Krümmer. Auch, eigentlich gut gemeinte, Abstimmungsversuche der Vergaser durch ahnungsloser Schrauber konnten durch kräftig blaue Verfärbungen der Krümmer erkannt werden. Bezüglich "Krankheit", wären auch Beispielsweise undichte Ansaugstutzen zu erwähnen, welche ebenfalls zur Abmagerung führen und dementsprechend höhere Verbrennungstemperaturen nach sich ziehen mit entsprechender Verfärbung der Krümmer.

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Kannte Dein Problem bis zum Winter 2009/2010. Selbst auf der Anfahrt zum Elefantentreffen (ca. -8°C), warmes Genick. Nimm diese http://www.louis.de/_207ffce57b1f47a88dbd4fc83c13e7c83d/index.php?topic=artnr_gr&artnr_gr=205672

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Kein Problem wieso nicht

Mit einem relativ neuen Großbike, würde ich auf Winterfahrten (außer trockene Straßen) verzichten. Ansonsten hat Moppedfahren im Winter durchaus seinen Reiz. Besitze selber zwei "Kräder". Mein "Schätzchen" wird ab dem ersten Salzkorn eingemottet. Die Wintermaschine, Z440 Bj.1980, fahre ich den Winter durch. Starke Schneefälle und Eis werden aber vermieden. Saison Highlight ist, wie jedes Jahr, das ELEFANTENTREFFEN http://www.bvdm.de/et.html Angemessene Kleidung vorausgesetzt, ist fahren im Winter eine große Gaudi. (Diverse Wintermodifikationen am Bike natürlich obligatorisch.)

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Hallo. Halte ich für völlig problemlos. Habe vor einiger Zeit einen Tohnichi Dremo "geerbt", welcher 12 Jahre!!, auf 3/4 seines Max.Wertes gelagert wurde. Hab diesen zum kalibrieren an dieses Labor http://kalibrierlabor.de/ geschickt. Die Abweichung zum Soll betrug nur 10%. Was soll da nach nur einer Woche passieren?

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Man kann, wie immer, alles auf die Spitze treiben. Frisch eingefülltes Gabelöl ordentlich entlüften, (siehe Wilbers Anleitung http://www.wilbers.de/download/montageanleitung_zweirohr.pdf) Füllhöhe messen, Fertig. Alle anderen Prozeduren, bzw. Wartezeiten bis evtl. Restluftmengen Aufgestiegen sind, machen sich im 10/mm Bereich bemerkbar. In der Praxis irrelevant.

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Der optimale Ladezustand eines Bleiakkus ist VOLL. Absolut voll, jedes Entladen und wieder Aufladen, schadet mehr als es nützt. Der typische Einsatz einer Starterbatterie, wie jeder weiß, ist Maschine anlassen, losfahren und die Lichtmaschine läd den Akku wieder voll, daß ist die Praxis. Eine davon abweichende Erhaltungsladung macht keinen Sinn. Ein gutes Lade/Erhaltungsladegerät läd den Akku voll und hält diesen Zustand. Der Klassiker unter den Top Ladegeräten das "Optimate 4", besser geht´s nicht. http://www.tecmate-int.com/german/optimate4_detail.php

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Durchblutungsstörungen halte ich für sehr sehr unwahrscheinlich. (arbeite im Krankenhaus, u.a. Gefäßchirurgie) Artheriosclerose manifestiert sich äußerst selten an den oberen Extremitäten, im Gegensatz zu den Bein-, Herz- und Gehirngefäßen. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch aus eigener Erfahrung die Empfindlichkeit gegenüber Kälte (ja klar, Artheriosclerosezeichen aber definitiv nicht pathologisch). Ich persönlich habe mein Wintermopped mit Heizgriffen und das Wichtigste, LENKERSTULPEN ausgerüstet. Meine sind selbstgebastelt, kaufen kann man die z.B. http://www.hein-gericke-store.com/wShop/index.php?navid=0&navurl=%2FwShop%2Fvolltextsuche%2Fsuchergebnisse.php&configurationId=wShop.volltextsuche&action=search&operator=or&term=lenkerstulpen&x=0&y=0 Mit solchen Teilen genügen sogar Sommerhandschuhe für den 5-10°C Bereich.

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Deine Frage war doch auch, ob dieses Fett Gut ist, da Du eine Tube davon haben kannst. Ich meine Ja. Verwende es schon ewig in der Fettpresse für die Schwingenlager. Meine Lenkköpfe laufen ebenfalls darin mit besten Erfahrungen. Für alle Gleitlagerungen, Kugelgelenke etc. verwende ich jedoch, wie Endurist, das Molybdänfett LM47, für diese Einsatzgebiete einfach am Besten.

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Denk doch mal logisch. In Laufrichtung der Kette muß der geschlossene Teil des Clips vorne sein. Würde man den Clip mit seiner offenen Seite in Laufrichtung montieren, würde er sich früher oder später im Betrieb selber abstreifen und dann wirds lustig....

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Kleine Geschichte von mir: Ca. 1985 habe ich mir einen Hazet Drehmo (20-120Nm) gekauft. All die Jahre im Hobby Einsatz. Letzten Winter, wollte ich es wissen und habe ihn an dieses Kalibrierlabor eingesendet. http://www.kalibrierlabor.de/drehmomentschluessel-6.html Das Ergebnis, noch innerhalb der Toleranz!! Und daß nach über 22 Jahren. Ob ein Proxxon das auch kann???

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Ja, klar ist das illegal. Aber was soll´s, was kann schon kommen. Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch, wegen fahren auf einer Baustelle? Das kommt niemals vor Gericht, oder sind wir in Deutschland schon soweit....? Ich denke, wenn man Dich erwischen würde und, das ist die Voraussetzung, man will Dich f...en, käme nicht mehr als ein kleines Bußgeld dabei heraus, solange Du den Bereich des eigentlichen Bauobjekts nicht beeinträchtigt hast. Ich könnte mich bei so einer Gelegenheit nicht beherrschen. ;-)

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Richtig, die Batterie ist "vorgeladen", aber daß bedeutet im Prinzip = fast leer. Eine Batterie (auch eine Neue), nimmt sofort Schaden (Stichwort Tiefentladung) wenn sie nicht unverzüglich voll geladen wird. Der optimale Zustand für einen Bleiakku ist VOLL. Deshalb ist die Empfehlung eine Batterie "vor" dem ersten Gebrauch zu Laden der bessere Tipp. Wenn nicht, bitte unbedingt eine längere Tour nach dem Erststart um den Vollzustand zu erreichen. Auch nur einige Tage in diesem vorgeladenen Zustand können die Kapazität und auch die Lebenserwartung massiv verkürzen. Viele gute Infos zum Thema Batterie gibts hier: http://www.ifz.de/tipps%20und%20Tricks/Batterien_in_Kraftraedern.pdf

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Hängt überwiegend vom persönlichen Glück ab. Mir ist in jungen Jahren an einer XT500 die völlig verschlissene Kette gerissen und ist dabei einfach nach hinten weggeschossen, also Glück. Gesehen hab ich auch einen Motor, in dessen Ritzelabdeckung die gerissene Kette eingeschlagen hat, Motor wirtschaftlicher Totalschaden, kein Sturz, Glück im Unglück. Beim letzten Fall, hat sich die Kette zwischen Hinterrad und Schwinge verklemmt, Folgen waren Sturz und eine Beckenfraktur, also Pech im Pech. Auch ein schnelles Kupplungsziehen hätte da nichts genutzt, die wirkt nun mal nicht aufs Hinterrad.

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Moosgummigriffe haben mich auch nicht überzeugen können. Viel zu klobig und das Lenkgefühl war viel schlechter, nicht wieder. Gegen Vibrationen verwende ich Gewichte in den Lenkerenden. http://www.louis.de/20c005e0a7c3258c5718d417e88d5c9045/index.php?topic=artnrgr&articlecontext=detail&artnrgr=10005371&anzeige=0

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Ich will ja Klaus Antwort nicht madig machen, aber ich halte solch ein Vorgehen für recht leichtsinnig, wenn dann mit einem so "geprüften" z.B. Zylinderkopfschrauben angezogen werden sollen. Ich hatte über den vergangenen Winter meine beiden Drehmos an dieses Kalibrierlabor gesendet. http://www.kalibrierlabor.de/drehmomentschluessel-6.html. Innerhalb einer Woche waren sie mit DIN-Messprotokoll zurück. Einer musste justiert werden. Andererseits ein gutes Gefühl zu Wissen, daß mein 20 Jahre alter Hazet noch innerhalb der Toleranz lag.

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Da brauchts Du Dir absolut keine Sorgen machen. Überleg doch mal, die Federn der Bikes werden, wenn auch extrem, vorgespannt festgezurrt. Was bedeutet dass bitte für ein Gabel/Federbeinleben? NIX, wenn der lächerliche Zeitraum des Transports die Federn zum Erlahmen bringen würde, wie lange halten die dann wohl im harten Alltag....? Vergiss solche Sorgen. Also....viel Spaß in Portugal wünscht euch der Wolpertinger.

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Ein Freund von mir arbeitet in einem Werkzeuggroßhandel. Vor einiger Zeit hat ein Drehmomentschlüsselhersteller an deren "Tag der offenen Tür", eine beeindruckende Demonstration durchgeführt. Es wurden etliche erfahrene professionelle Mechaniker zu einem Drehmomenttest eingeladen. Diverse Schrauben sollten "nach Gefühl" um einen vorgegebenen Drehmoment angezogen werden. Auf der Rückseite der Verschraubung, unsichtbar für den Testkandidaten, war ein geeichtes Messgerät angebracht. Die Abweichungen zu den tatsächlichen Anzugsmomenten, lagen zwischen 50 und 100% in beide Richtungen. Nur soviel zum Thema nach "Gefühl" anziehen.

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Grundsätzlich ist der Verbund Kette und ihr Ritzel/Kettenblatt als Einheit zu behandeln. Das Ritzel verschleisst zusammen mit der Kette und wird auch gemeinsam erneuert. Solltest Du allen Ernstes das Ritzel regelmäßig hin und her tauschen wollen, werden diese auch gemeinsam mit der Kette abnutzen und gegenseitig keinen Schaden verursachen. Die Kette schädigen würde, wenn ein Verbund z.B. bereits 10Tkm gelaufen ist und dann wird ein nagelneues Ritzel montiert, welches dann nicht zum Verschleißzustand der Kette passt und dadurch die Kette stark strapaziert. Also wenn schon tauschen, dann auch schön regelmäßig.

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Zur Bestimmung der korrekten Öltemperatur, taugen diese Teile definitiv nichts. Der Meßpunkt befindet sich am Öleinfüllstutzen und Aufgrund der Konstruktion dieser Messteile, wird vor allem die Temperatur des Gehäuses an dieser Stelle gemessen, in Verbindung mit der Temp. des Schleuderöles der Kupplung. Kann man getrost vergessen, zeigt nach eigener Erfahrung zwischen 10 und 20 °C zu wenig an. Die einzig präzise und relevante Messung der Öltemperatur, findet mit einem Fühler am Ölsumpf statt. Meist an der Ölablassschraube angebracht und per Anzeigeinstrument am Cockpit angezeigt.

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Da bin ich von meiner Grundeinstellung zu Motoröl ein wenig anders drauf. Pupsegal ist mir die Motorschmierung deshalb nicht. Eine gut gemachte Seite zum Thema Öl findest Du hier. http://www.saarbike.de/technik/motortechnik/oele/motoroel.html Der Autor erklärt auch sehr verständlich, warum man einen lange mit Mineralöl gefahrenen Motor nicht einfach auf Synthese umstellen sollte. Nach durcharbeiten dieser Seiten, bist Du sicher in der Lage die Entscheidung, welches Öl, selber zu fällen.

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