Schließe mich meinen Vorpostern "fast" an. Nichts machen außer Batteriepflege. ABER, bei Vergasermaschinen und solche hab ich, bin ich pingelig. Badboybike schreibt, "Benzinhahn zu und Motor laufen lassen bis er ausgeht". Kann man machen, bitte aber bedenken, daß dadurch immer eine Restmenge Kraftstoff am Boden der Schwimmerkammer verbleibt, die dann schön eintrocknen kann, gemeinsam mit evtl. vorhandenen Schmutzpartikeln. Was mir deshalb wichtig ist, ist die Spülung der Schwimmerkammern vor dem Winter. Bei meiner Zephyr z.B. stecke ich ein selbstgebasteltes Ablassschlauchsystem an die Ablässe und gut einen 1/2 Liter Sprit spüle ich per PRI Stellung am Benzinhahn durch. Da hatte sich schon so einiges an "Treibgut" in den Kammern ansammelt, welches dabei entfernt wurde. Solange der/die Vergaser gut erreichbar und per Schwerkraft mit Benzin gefüllt werden, würde ich deshalb immer die Verwendung der Ablässe empfehlen.

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Da ist tatsächlich was Wahres dran. Diese Aussagen stammen aus der guten alten Zeit als Motorräder noch Vergaser hatten und vor allem 2Takter waren. Gerne wurde da z.B. an der Bedüsung herumgespielt und zum Zwecke der Leistungssteigerung das Gemisch abgemagert, mit dem Effekt einer höheren Verbrennungstemperatur. Das Ergebnis war vor dem Motorschaden ein starkes Anlaufen der nun überhitzten Krümmer. Auch, eigentlich gut gemeinte, Abstimmungsversuche der Vergaser durch ahnungsloser Schrauber konnten durch kräftig blaue Verfärbungen der Krümmer erkannt werden. Bezüglich "Krankheit", wären auch Beispielsweise undichte Ansaugstutzen zu erwähnen, welche ebenfalls zur Abmagerung führen und dementsprechend höhere Verbrennungstemperaturen nach sich ziehen mit entsprechender Verfärbung der Krümmer.

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Hi Demosthenes. Fahre auch einen Kettenöler (Eigenbau) und da ist doch bekannt, daß das Ritzel wegen der höheren Laufleistung des Kitś die Schwachstelle ist. Einfach neues Ritzel verbauen, denn die Kette und das Blatt halten noch ewig. Meine aktuelle RK-Kette hat 42tkm runter mit seit 6tkm neuem Ritzel.

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Kannte Dein Problem bis zum Winter 2009/2010. Selbst auf der Anfahrt zum Elefantentreffen (ca. -8°C), warmes Genick. Nimm diese http://www.louis.de/_207ffce57b1f47a88dbd4fc83c13e7c83d/index.php?topic=artnr_gr&artnr_gr=205672

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Versuche prinzipiell innerorts möglichst nahe am Speedlimit zu bleiben. Je nach Laune (leider recht häufig) überschreite ich nach der "20er Regel". Will heißen, bis 20Km/H drüber, gibt´s keine Punkte und kostet max. 35€. http://www.bussgeldkataloge.de/ Größere Überschreitungen erlaube ich mir nur auf meinen Hausstrecken, welche ich gut kenne (vor allem das Blitzerrisiko). Schleichen?? NEIN DANKE.

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Scheinbar keine echten Winterfahrer im Forum. Mein Tipp: Lenkerstulpen. Fahre selber diese https://www.polo-motorrad.de/de/lenkerstulpen-paar-tm418.html Da reichen Deine aktuellen Handschuhe locker drunter aus. Bei Minusgraden evtl. noch ne Griffheizung dazu und kalte Hände gehören der Vergangenheit an.

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Mit einem relativ neuen Großbike, würde ich auf Winterfahrten (außer trockene Straßen) verzichten. Ansonsten hat Moppedfahren im Winter durchaus seinen Reiz. Besitze selber zwei "Kräder". Mein "Schätzchen" wird ab dem ersten Salzkorn eingemottet. Die Wintermaschine, Z440 Bj.1980, fahre ich den Winter durch. Starke Schneefälle und Eis werden aber vermieden. Saison Highlight ist, wie jedes Jahr, das ELEFANTENTREFFEN http://www.bvdm.de/et.html Angemessene Kleidung vorausgesetzt, ist fahren im Winter eine große Gaudi. (Diverse Wintermodifikationen am Bike natürlich obligatorisch.)

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Hallo. Halte ich für völlig problemlos. Habe vor einiger Zeit einen Tohnichi Dremo "geerbt", welcher 12 Jahre!!, auf 3/4 seines Max.Wertes gelagert wurde. Hab diesen zum kalibrieren an dieses Labor http://kalibrierlabor.de/ geschickt. Die Abweichung zum Soll betrug nur 10%. Was soll da nach nur einer Woche passieren?

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Man kann, wie immer, alles auf die Spitze treiben. Frisch eingefülltes Gabelöl ordentlich entlüften, (siehe Wilbers Anleitung http://www.wilbers.de/download/montageanleitung_zweirohr.pdf) Füllhöhe messen, Fertig. Alle anderen Prozeduren, bzw. Wartezeiten bis evtl. Restluftmengen Aufgestiegen sind, machen sich im 10/mm Bereich bemerkbar. In der Praxis irrelevant.

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Laß Dir von einem alten Winterfahrer einen Tipp geben: Finger weg von Luftdruckexperimenten, nimm den üblichen für´s ganze Jahr. Statt dessen pflegt der erfahrene Kaltwetterkradist, sein Tempo und Schräglage an die kalte Fahrbahndecke anzupassen. Irgendwelche Späßchen mit weniger Druck und dadurch evtl. wärmere Reifen etc., wiegen Dich nur in nicht vohandene Sicherheit. Niedrige Temperatur und Zweiräder sind immer mit höherem Sturzrisiko verbunden.

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Ich zitiere mal in Kürze aus dem Buch: "das Schrauberhandbuch" von Nepomuck/Janneck. Beim Ausfall eines Zylinders, dessen Vergaser stillegen, also Spritzufuhr verhindern. Alternativ dem betroffenen die Zündkerze entfernen. Einspritzer natürlich ausgenommen. Der Autor behauptet auf diese Weise mal mit einer Guzzi von Flensburg nach Kiel gefahren zu sein (ca. 80 Km), ohne Folgeschäden. Ohne diese Maßnahmen nur kurze Strecken und bei ziemlich gemäßigter Fahrweise.

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Der optimale Ladezustand eines Bleiakkus ist VOLL. Absolut voll, jedes Entladen und wieder Aufladen, schadet mehr als es nützt. Der typische Einsatz einer Starterbatterie, wie jeder weiß, ist Maschine anlassen, losfahren und die Lichtmaschine läd den Akku wieder voll, daß ist die Praxis. Eine davon abweichende Erhaltungsladung macht keinen Sinn. Ein gutes Lade/Erhaltungsladegerät läd den Akku voll und hält diesen Zustand. Der Klassiker unter den Top Ladegeräten das "Optimate 4", besser geht´s nicht. http://www.tecmate-int.com/german/optimate4_detail.php

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Je nach seinem Wohnort, könnte sich ein Ausflug nach Holland empfehlen. http://de.wikipedia.org/wiki/Budel War dort zu meiner BW-Zeit bei der Grundausbildung. Das gigantische Gelände hinter der Kaserne bestand nur aus Sand, zum robben und Enduro fahren ideal. Nach Dienstschluss bin ich öfter mit einigen Enduro liebenden Kameraden durch dieses Truppenübungsgelände gepflügt. Ob jetzt nach Schliessen der Kaserne fahren dort noch erlaubt ist, kann ich leider nicht beantworten.

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Hallo. Schau Dir mal diese Teile an http://cgi.ebay.de/12-Stueck-BW-US-Handwaermer-Taschenwaermer-Heizkissen_W0QQitemZ350081715747QQcmdZViewItemQQptZDE_Sport_Camping_Outdoor_Camping_Zubeh%C3%B6r?hash=item51827f0e23 Haben wir uns für´s Elefantentreffen in drei Wochen bestellt. Irre aufwendig hergestellte Teile, für den Preis unglaublich. Die angegebenen 8 Stunden sind natürlich heftig übertrieben, so um die 3 Std. haben wir ermittelt. Das Neustarten mit etwas Wasser klappte bei unserem Testbeutel aber bestens.

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bin in meiner Jugend mit Mokick und später mit XT500 im Gelände mehrmals zu Boden gegangen. Dann 1980 (mit der XT)CRASH. Fahrer einer CB750, welcher innerorts die hinter mir fahrende Dose überholt hat, hat mich gleich inclusive beim links Abbiegen umgenietet, Totalschaden an beiden Maschinen. Ich 2 gebrochene Oberschenkel und rechten Daumen. Bei seiner Beerdigung konnte ich wegen Krankenhausaufenthalt leider nicht anwesend sein.... Seit 1981 hatte ich keinen Sturz/Unfall mehr.

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Und auch die andere Meinung von mir. Hat der Ölkreislauf "kein Thermostat", empfiehlt sich das Abdecken. Z.B. meine Zephyr erreicht bei 5°C Umgebung, unabgedeckt nicht mal 50°C Öltemp.. In Alufolie verpackt sind nach etwa 30km um die 80°C möglich. Mit Thermostat natürlich egal.

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