Mir ist aufgefallen das ich zu 99% nur die Vorderradbremse nutze ?

9 Antworten

Jahrelang habe ich nach „Lehrbuch“ gebremst. Seit ca. 2 Jahren bremse ich fast nur mit der Vorderbremse. Warum ich es auf einmal mache, dafür habe ich keine Erklärung. Bei Gefahrenbremsungen (kommen bei mir sehr selten vor, rechne immer mit den Fehlern der Anderen), hat es mich schon manchmal fast lang gemacht. Wenn ich vorbereitet bin, bremse ich richtig, aber im Bruchteil einer Sekunde überwiegt die Gewohnheit. Ist oft sehr gefährlich und ich hatte öfter verdammtes Glück. Lerne jetzt wieder „neu“ zu bremsen. Gruß Bonny2

Hi, habe mich mit meiner XJ 900 vor zwei Jahren auf die Nase gelegt, weil ich auf Schotteruntergrund in einer sehr engen abschüssigen Kurve bei ganz geringer Geschwindiglkeit (Alpen) wie üblich die Vorderradbremse benutzt habe. Zack war das Voderread weg und ich hab im Dreck gelegen. (und mir darüberhinaus ordentlich weh getan ..) Meine "Expertenkumpels" meinten im Nachhinein: " Wie kannst Du in einer solchen Situation die Vorderradbrtemse nutzen ???" Ich habe am Ende aber gelernt, auf Untergrund mit wenig oder keinem Gripp in Kurven die Finger vomn der Vorderradbremse zu lassen und besser mit dem rechten Fuuss gefühlvol arbeiten ... Gruss chappmeyledock

Auf rutschigem Untergrund ist das eigentlich normal. Nur mit Dual-CBS bremst es bei Benutzung der Fußbremse vorne auch immer mit und das kann dann erst recht unangenehm werden. Weil nur hinten bremsen gar nicht mehr geht. Probleme gibt es aber nur, wenn es wirklich sehr glatt ist.

Aber danke für den Tipp zur Erinnerung. Demnächst steht mind. ein Schotterpass bei mir auf der Liste.

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Hallo, das gleiche Problem hatte ich bis zuletzt auch nur indzwischen habe ich mir angewöhnt immer beide bremsen zu benutzen.

Seitdem ich festgestellt habe, dass es mir ähnlich geht, bremse ich sehr viel bewusster, und zwar mit der Hinterradbremse. Das Bremssystem der Varadero ist so ausgelegt, dass bei Nutzung der Hinterradbremse gleichzeitig vorne mitgebremst wird. Insofern nutze ich beide.

Mir. Nach einem Sicherheitstraining weiß man, wo der Einsatz der Hinterradbremse Sinn macht und wo nicht. Wenn Du die Hinterradbremse nur bei langsamen Fahrten benutzt oder als Anfahrtshilfe am Berg dann reicht das vollkommen aus.

Ich habe zwar noch kein Fahrsicherheitstraining gemacht, aber genau so mache ich es wie du es geschrieben hast, kam einfach so, bin wohl ein Naturtalent ;-)

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@NinjaZX10

Dann ist das aber beim Sicherheitstraining nicht richtig erklärt worden bzw. falsch rübergekommen. Gebremst wird immer mit beiden Bremsen also vorn und hinten. Beim langsamen Fahren stop and go nur hinten. Bei einigen Kurvenfahrten (z.B. Serpentinen) hinten mitbremsen und gasgeben (Stützgas).

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@Frank

Hallo Frank, warum denn beim langsamen Fahren stop and go nur hinten? Gibt es dafür einen Grund? So habe ich das noch nie gehört.

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@Frank

@Frank: Nein, es ist nicht falsch vermittelt worden. Bei Extrembremsungen hebt das Hinterrad entweder völlig vom Boden ab oder wird sehr stark entlastet. Beim Hinterrad in der Luft soll es sich drehen können, um durch die auftretenden Kräfte des drehenden Rades das Bike zu stabilisieren. Ist das HR am Boden und genug Haftung vorhanden, kann man damit natürlich kürzere Bremswege erzielen, aber HR Bremsen sind schwer zu dosieren.

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