Supersportler - Richtig bremsen

4 Antworten

Theorie ist gut,Praxis ist besser und die bekommt man nur durch erfahren.Da mein Moped eine Antihopping Kupplung hat,bricht mein Hinterrad schon mal nicht mehr beim starkem Bremsen aus,was sich auch sehr positiv bei einer Vollbremsung auswirkt.Wie stark ich mit der Vorderbremse in die Eisen gehen,hängt von der Situation ab und von meinem Gefühl beim Bremsen,da brauche ich keine Theorie,sondern Praxis und das Gesamtgefühl zu meinem Moped.

a ist mit Verlaub sowieso Quatsch, in einer Notsituation erst mal kurz das Vorderrad zu blockieren um dann den Hebel wieder etwas loszulassen schafft man vielleicht auf dem Übungsplatz, wenn man auf ein Hindernis zufährt und die Düse geht kriegt man das mit Sicherheit nicht mehr hin.

b wäre eher zum anbremsen einer Kurve gedacht (trailbraking)

Würde in einer Notsituation Lösung c und d wählen. Durch das progressive Bremsen verhindert man ein Blockieren des Vorderrads und durch die Hinterradbremse wird die Stoppie-Neigung etwas kompensiert

Ein Motorrad ohne ABS muss tatsächlich erst einmal richtig gebremst gelernt werden. Das Grundlegende dabei ist das Gefühl des Vorderrades, welches beim Bremsen die Situation der Bodenhaftung übermittelt. Bevor das Vorderrad blockiert, beginnt es zu wimmern. Da sich aber dabei jeder Reifen etwas anders verhält, musst du dich also erst einmal an deinem Motorrad/Reifen vertraut machen.

Auf freien Überlandstrassen lässt sich das gut üben, beachte dann aber unbedingt, dass die Strasse wirklich komplett frei ist. Motorräder bremsen extrem stark ab. Nachfolgende Autos könnten dabei mit dir kollidieren.

Ansonsten heisst es auch hier: üben. Du wirst deinen passenden Bremsstil mit der Zeit eh selber heraus finden.

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