Macht es Sinn seine Wartung in der Garantiezeit beim Vertragshändler zu machen. Ist das heutzutage wirklich noch notwendig?

3 Antworten

Soweit ich weiß, gab es vor ein paar Jahren eine Gesetzesänderung, die es einem erlaubt seine Inspektionen auch in freien Werkstätten durchführen zu lassen.

Es ist leider immer öfter der Fall, dass Markenwerkstätten nur verdienen wollen und miese Arbeit abliefern oder pfuschen. Habe ich in den letzten Jahren schon zu oft erfahren dürfen. Letzter Fall zwar nicht mit dem Mopped, sondern mit einem Suzuki Swift: Leasingfahrzeug, wie aus dem Ei gepellt, zum Suzukihändler zur ersten Inspektion gebracht. Alles ok (bis auf die viel zu hohen Inspektionskosten, aber das weiß man ja). Zuhause angekommen zufällig den Kofferraum geöffnet und darin eine Riesenlache Motoröl vorgefunden. Der uns bereichernde Werkstattmechaniker wollte mir das in die Schuhe schieben und mir in gebrochenem deutsch erzählen, ich wüßte nicht mehr, was ich täte. Nun ja. Erstens fährt das Auto die Tochter, die mit Motoröl nichts am Hut hat, geschweige denn damit hantiert, zweitens hat mausekatz einen Krach gemacht, dass alle  Kunden aufmerksam wurden und der Chef ganz schnell aus seinem Glaspalast heraus kam. Ende vom Lied: Schaden wird natürlich vom Autohaus auf deren Kosten reguliert. Und ich hoffe inständigst, dass der Mechniker, der seinen Fehler mir in die Schuhe schieben wollte, gefeuert wird. Auf eine Entschuldigung warte ich leider vergebens, obwohl ich dort schon 3 Autos gekauft habe.

Mein Fazit: Markenwerkstätten sind nur so gut, wie die Menschen, die darin arbeiten. Kundenzufriedenheit ist denen allerdings nicht mehr so wichtig wie früher. Das sind Erfahrungen mit Kawasaki, Honda, Ford, Suzuki. Mercedes bemüht siich zwar, aber auch hier merkt man recht schnell, dass man für dumm verkauft wird, sobald man sich etwas ahnungslos gibt. Peinlich wird es für die, wenn man dann signalisiert, dass man doch Ahnung von der Materie hat. Dann wird schnell zurück gerudert...

Oder man braucht kleine Teile, die es natürlich nur mit dem ganzen (natürlich sehr teuren) Bauteil zu erwerben gibt. Komischrweise bekommt man dann das kleine Teil doch extra, wenn die Werkstatt merkt, dass die Gewährleistung greift und sie das teure Teil selbst bezahlen müßten.

Die Garantie umfasst nicht nur den Motor. Bei meiner alten Shiver wurden der Seitenständerschalter und auch das Cockpit innerhalb der Garantie gewechselt.

Ich werde für meine Kawa, deren Motor als unverwüstlich gilt, eine Garantieverlängerung abschließen. Da ich selbst keine versierte Schrauberin bin, ist mir das Risiko, dass doch was passiert, zu groß. Dafür nehme ich auch den langen Weg zur Vertragswerkstatt (90km) in Kauf.

Letztes Jahr wollte ich, angestachelt durch Preisdiskusionen im Shiverforum, auch sparen und habe zu einem günstigeren Händler gewechselt. Ende vom Lied, Pfusch am Bike, ein Defekt (Ausfall hintere Bremse, Ausgehen des Motors vor der Kurve, unrunder Motorlauf) nach dem anderen, daraus resultierende weitere Reparaturkosten und schließlich der Verlust des Vertrauens in das Bike. Die Shiver wurde schließlich verkauft.

Mein Fazit:

Auch wenn es mehr kostet oder ich weiter fahren muss, ich gehe nur noch zu Werkstätten, denen ich voll vertraue. Eine Vertragswerkstatt hat tagtäglich mit Motorrädern der Marke und tw. auch des Modells zu tun und kennt die typischen Schwachstellen. Geiz ist geil ist mir in dem Fall zu riskant.

Ja ist es, meine Victory hatte im 4Jahr nen Kupplungsschaden, der hätte mich 1000€ gekostet. So lief es über Garantie und ich war fein raus.

Innerhalb der Garantie: immer beim Vertragsservice / Händler.

Ausserhalb der Garantie: Kleinkram selber schrauben / Freie Werkstatt (Oel,Bremsen,Reifen,usw.)

Grosse Reparaturen würd ich aber dann wieder in einer Vertragswerkstatt machen lassen. Die haben mehr Ahnung von der Materie.

Achja, fast vergessen: Die neuen Motorräder sind fast vollvernetzt -> dass heist das man z.B. das Entlüften der Bremse per Software freigeben muss oder auch den Servicezähler zurücksetzen, Fehlercodes auslesen usw...

Nur das nicht jede freie Werkstatt von jeden Motorrad die Service-Software hatt.

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Warum werden 125er Motorräder ohne eine Probefahrt zu machen gekauft?

Hallo ich habe mitbekommen das bei meinen Händler (so sagt er) das eine Modell mit ABS schon verkauft ist, obwohl es noch nicht im Handel ist, das Modell ohne ABS steht im Laden, ist aber ohne Probefahrt verfügbar.

Ich hatte dann gefragt warum es denn keine Probefahrt gibt, darauf bekam ich dann die Antwort, das es nicht nötig sei, die Mopeds verkaufen sich auch so, und eine Probefahrt muss er vom Hersteller genehmigt werden.

Ich wüsste gerne warum die Leute was ohne zu testen kaufen, liegt es am Verkäufer der einem sagt, nimm das oder lasse es an Auswahl ist eh nix da ? Oder kommen die alle von einer Fahrschule und kaufen das worauf die gelernt haben ?

Was ich doof finde, ist das es schwer ist diese Mopeds dann mit Probefahrt zu bekommen. Angenommen ich bekomme es hin das ich eine Probefahrt machen kann, ist das dann auch am Kauf gebunden ? denn ich habe immer noch den Satz im Ohr "die Probefahrt bekommst du nur wenn du es dann auch kaufst" ich habe da dann gesagt "nö sehe ich nicht ein, denn was ist wenn ich nach der Probefahrt feststelle, das es nicht das Fahrzeug ist wo nach ich suche, willst du mich dann wieder an ein Fahrzeug binden? Erst dann bekam ich zu hören " ja mal sehen was ich machen kann."

Stimmt das wirklich das die Probefahrten nur dann genehmigt werden wenn die Anfrage danach groß ist? ich meine Kauft jeder das Fahrzeug ohne zu testen, ist das dann auch die Ursache, das es kaum noch Probefahrten gibt ?

So langsam verstehe die Fragen im Forum wie zb. "wie ist denn dieses Fahrzeug so? " usw.

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