Lichtdurchlass Verspiegelte Visiere

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi,

zu den Visieren hab ich mal ein bisschen Tante Gockel bemüht :

" Verspiegelte und getönte Visiere [...] Auch getönte Visiere müssen für den Straßenverkehr ein E-Prüfzeichen besitzen und dürfen nur bei Tageslicht unter guten Wetterbedingungen genutzt werden. Die Benutzung bei Nacht ist verboten und zudem gefährlich, da die Sicht stark eingeschränkt ist. Bei einer Missachtung dieses Verbotes ist mit rechtlichen Konsequenzen und im Falle eines Unfalls mit Regressforderungen der Versicherung zu rechnen."

Außerdem: "Bei der Prüfung nach ECE 22/05 gelten zusätzlich noch:

Visiertönung, bis zu 50 % Tönung: ausschließlich Tagesnutzung mit Kennzeichnungspflicht" (wikipedia.org)

Also gehen nach meiner Auffassung maximal 50% Lichteinfall verloren

LzG

Max

Ich würde die Erklärung auf eher mindestens 50% hoch setzen....... die Dunkelziffer ist eher höher ;-)

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(einseitige) Verspiegelung ist doch die partielle Totalreflexion der Lichteinstrahlung auf das Visier ohne Beeinflussung der Durchsichtigkeit - im Gegensatz zur Tönung, die ja (theoretisch) sowohl einfallendes als auch austretendes Licht hemmt

in der Praxis, da es keine perfekte einseitige Verspiegelung gibt, verliert man mit einer Verspiegelung deutlich an Lichtstärke - wenn ich mal von meiner "herkömmlichen" Sonnenbrille (mit Stärke, daher individuell mit Gläsern versehen) ausgehe, dann wäre eine hochwertige Verspiegelung dort gleichzusetzen mit einem Verlust von etwa 35%, allerdings ausgeglichen durch verbesserte Kontrastwahrnehmung

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