Kupplungsspiel?!

3 Antworten

Hallo

Wie eine Kupplung in etwa aufgebaut ist, weißt Du? Fangen wir mal damit an, dass wir das Kupplungsseil aushängen, dann drückst Du mal den Kupplungshebel am Motor durch. Er sollte anfangs geringfügig Spiel haben und dann spürst Du die Kupplungsfedern und drücken bis zum Anschlag. Danach sollte der Hebel wieder in die Ausgangsstellung gehen.

Jetzt wissen wir schon mal, ob etwas blockiert, aber noch nicht ob die Lamellen vielleicht verklebt sind.

Jetzt widmen wir uns dem Seil und den Kupplungshebel am Lenker. Der sollte leicht gehen und auch nicht ausgeschlagen sein. Seil und Hülle, der Bowdenzug, sollte knickfrei und ohne enge Bögen verlegt sein. Das Seil nicht ausgefranzt und mit säurefreiem Fett geschmiert sein, auch bei beschichteter Hülle!!!

Das Fett unterbindet nämlich auch die Kapillarwirkung und lässt Wasser nicht in den Bowdenzug eindringen.

Jetzt alles wieder zusammen bauen, einstellen, dass der Kupplungshebel so zwei bis fünf Millimeter Spiel hat und Der Griff bis zum Lenker durchgezogen werden kann. Ersten Gang einlegen, die Kupplung sollte kraftschlüssig sein. Kupplung ziehen und sie sollte lösen, ein klein bisserl darf sie anfangs noch leicht verklebt sein, dann aber gelöst. Löst sie sich nicht, schieb die Pocke an, gib Gas, Kupplung ziehen, weiter Gas geben und Fußbremse fest drücken. Löst sie sich nicht, Werkstatt, dito wenn sie ständig rutscht.

Werkstatt, weil Du den Motor mit deinem bisherigen Wissen besser nich öffnest.

Gruß Nachbrenner

Was heißt, Du hast dem "Kupplungsspiel" mehr Raum gegeben? Meinst Du damit, dass Du das Kupplungsspiel soweit vergrößert hast, dass Du kaum noch schalten kannst? Na dann viel Spaß bei der demnächst anfallender Getriebereparatur. Wenn das Kupplungsspiel zu groß ist, trennt die Kupplung nicht mehr richtig. Wenn Du jetzt die Gänge "mit Gewalt reinkloppst", bekommt das Getriebe irgendwann mal die Nase voll. Ist das Spiel zu knapp, schleift die Kupplung. Dann sind die Beläge bald runter. Das Spiel sollte zwischen 2 - 5mm liegen, je nach Fahrzeugtyp. Bonny

Yo,

das oben beschriebene Problem ist mir erst aufgefallen, als ich ein viel größeres Problem behoben hatte. Nämlich, dass die Kupplung nicht mehr richtig trennte, sodass der Motor bei voll durchgezogener Kupplung und Standgas einfach ausging. War ein Heidenspaß an Ampeln. Und aus diesem Grund, habe ich an der Kupplung die Stellschraube soweit geöffnet, dass ich wieder stehen und leicht schalten kann. Bei angeschaltetem Motor trennt die Kupplung also. Da aber das Schieben nicht ging, hatte ich die Stellschrabe soweit aufgedreht, dass die Kupplung schon beim leichtesen Zug getrennt hat und das Einkuppeln zu einer Qual wurde. Aber das Schiebeproblem blieb.

Und ich kann mir einfach nicht erklären, wieso die Kupplung bei angeschaltetem Motor reibungslos trennt und wenn dieser aus ist, nicht.

Die Maschine ist auch erst knapp ein Jahr alt, kaum 1200 Kilometer runter und ich bin der Erstbesitzer. Das einzige, was an der Maschine gemacht wurde: Drosselung in der Werkstatt. Bei der 500km-Durchsicht war auch alles in Ordnung.

Beste Grüße!

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@riejumrt50

Und warum quälst du dich damit ab? Das Moped hat noch Garantie. Hin zum Händler und monieren.

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So lange du bei laufendem Motor im Stand bei gezogener Kupplung den ersten Gang einlegen kannst, ohne daß es im Getriebe kracht und die Maschine sofort wegläuft, ist die Kupplung in Ordnung. Wenn du dem Hebel oben übrigens mehr Spiel gibst, trennt sie nicht mehr. Der Leergang oben am Hebel sollte nicht mehr als 1-2 mm sein.

Kann man im Notfall das Motoröl im Motorrad mit Auto-Motoröl mischen?

Hintergrund meiner Frage: ich möchte keine Literflasche Motoröl mitnehmen. 1/2 Literflaschen Motorradmotoröl Mineral gibt es nicht, bzw. ist mir nicht bekannt. In kleinere Flasche umfüllen und Öl im Gepäck mitnehmen möchte ich auch nicht so gerne.

Sollte auf einer größeren Fahrt Motoröl fehlen, für das Auto kein Problem, gibt es an der Tankstelle. Manche Tankstellen haben auch Motorradmotoröl, aber leider nur vollsynthetisches. Bei meiner Trude rutscht damit die Kupplung, also ungeeignet. Ich gehe mal davon aus, dass ich im Juli über 1.500 Km (eher 2.000 km) fahren werde. In meiner Trude habe ich 2,3 Liter Öl. Einen hohen Ölverbrauch habe ich nicht, aber man weis ja nie. Tritt nun der Fall ein, dass ich 1 Liter Öl nachfüllen muss, kann ich auch mineralisches Autoöl nehmen und damit noch 500 km fahren? Der Motor wird natürlich nicht gleich davon Schaden nehmen, aber langfristig gesehen möchte ich kein Risiko eingehen. Natürlich gibt es nach der Fahrt dann einen Ölwechsel.

Wie ist es, wenn ich vollsynthetisches Öl mit meinem Mineralöl im Verhältnis 50:50 % mische. Habe ich dann teilsynthetisches Öl? Ehrlich, ich habe mich damit noch nie befasst und überlege jetzt hin und her. Sicherlich gibt es hier einige, die mehr Ahnung davon haben als ich. Gruß Bonny

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Ich probierte auch auf dem Weg das mit dem, in den ersten Gang gehen schnell Rennen und die Kupplung loslassen nur ist das sehr schwer, da die Motorbremse sehr abbremst. Nach 1 1/2 Stunden schieben mit Motorradkleidung in der Sonne bei 20 Grad :D kam ich dann dort an. Bei der alten Werkstatt war ich echt noch gut drauf, er meinte nämlich nur Zündkerze oder so und sagte das kostet um die 6€, also eine neue. Ohne die 60€ Stundenlohn Kosten für den Mechaniker :D

Der Mechaniker dort meinte, es könnte auch der Motor sein :( Ich habe so gehofft dass da kein Verdacht drauf ist. Er meinte bei zu wenig Benzin würde es erst ruckeln und nicht gleich so stark abbremsen, oder das die Batterie auch nicht gleich leer sein kann oder so, also dass es auch nicht an ihr liegt. Er tauscht also auch erst Mal die Zündkerze aus und hofft das es nur sie ist, da es das günstigste ist. Doch wieso konnte ich nach dem starken abbremsen noch Gas geben :(

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