Fahrt Ihr manchmal mit offenem Visier, oder ohne Augenschutz (besonders Nachts)?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nö, gestern war genug Viehzeugs unterwegs, da sind die Einschläge ab 50km/h schon sehr deutlich auf der Haut spürbar. Als Brillenträger ist zwar ein gewisser Schutz vorhanden, aber übertreiben möchte es damit dennoch nicht.

Da hatte ich gestern Glück. --- Meist warten die Insekten immer auf mich, weil die am liebsten nur von mir "gekillt" werden möchten. Besonders wenn ich grade meine Trude geputzt habe (grins). Besonders die "Brandenburger-Ninja-Mücken". Die haben es immer auf mich abgesehen. Aber gestern hatten die wohl Mitleid mit mir. Sehr unangenehm war der feine Sand, besonders auf der Stadtautobahn, das durch die Autos aufgewirbelt wurde. Ich hatte mehr Sand in den Augen als damals mit "Rommel" in der Wüste. :-))) Gruß Bonny

1
@Bonny2

Naja, nachdenklich stimmt mich meine heutige Autofahrt mit ca. 190km/h. Die Windschutzscheibe ist ok, die Taube wahrscheinlich nicht. Und das ganze beim Helmaufprall?

3
@user1332

Upps, Glück gehabt. -- Beim Helmaufprall wäre die Brille das kleinste Problem. Gruß Bonny

3

Vielleicht sollte auch mal erklären warum ich meine "Erfahrung" hier gepostet habe: Das neben den oben beschriebenen "Wehwehchen" auch noch die Augen und der Kopf weh tut, ist klar. Aber davon ist (sicherlich) noch keiner gestorben und in ein paar Tagen ist alles vergessen. Es geht mir nicht um "bemitleidet" zu werden. --- Seit Anfang an meiner Motorradzeit fahre ich immer mit Augenschutz. Keinen Meter ohne! Gestern war, soweit ich mich erinnern kann, das erste Mal, aber es gab keine Alternative. ----

Seit einiger Zeit sehe ich immer mehr Motorradfahrer, die auf der Landstraße mit offenem Visier fahren. Grade dort treiben sich die "dicken Brocken" rum. Von kleinen Steinen rede ich lieber nicht, die sind wie Geschosse. Durch jahrelanges Fahren mit Jet-Helmen bin ich "kampferprobt". Mücken merke ich kaum noch, Bienen und Wespen klatschen schon ganz heftig, aber Maikäfer "knallen" richtig und hinterlassen auch Spuren. Das Blut, das die Wange runter läuft, ist oft nicht nur von dem Käfer. Na und? Heilt wieder. Kleine Steinchen sind da schon um vieles gefährlicher. Da ich selten unter 80 Km/h auf der Landstraße fahre, sind die Einschläge schon wirklich spürbar. ---- Deshalb immer mit einer Schutzbrille. Genau darum geht es: Treffen die Steinchen über 100 Km/h (ich weis, ich weis, grins) das Auge, ist Schluss mit Lustig. Ohne Augen fährt es sich auch schlecht Motorrad. Man kann den Insekten und den Steinchen nicht ausweichen. Man sieht sie nicht, man spürt sie nur. Dann ist es aber zu spät, dann wird es dunkel und der "Abstieg" in dem Graben oder an einem Baum folgt noch mit Sicherheit.

Genau das war meine Intension zu dieser Frage. Grade die jüngeren Fahrer denken darüber nicht nach. Die spreche ich hiermit an. Wenn schon das Visier offen, dann gehört darunter eine Brille! Ältere erfahrene Fahrer habe ich noch nie ohne Augenschutz gesehen. Gruß Bonny

Eine (optische) Brille trage ich sowieso unter dem Helm. Habe (neben diversen mehr oder weniger alten Integralhelmen) auch einen Jethelm, das Visier geht aber so ziemlich genau bis zum Kinn (und bleibt auch unten), fahre damit auch eigentlich nur rum, wenn es richtig richtig heiss ist. Beim Integralhelm ist es das gleiche wie bei Chevybernie, Visier eigentlich immer unten bis auf den einen Zahl offen gegen das Beschlagen innerorts.

Wenn man bei höheren Geschindigkeiten eine Hummel oder Biene gegen das Visier bekommt knallt das schon erheblich, wie das mit offenem Visier wäre möchte ich nicht so genau wissen ;-)

Was möchtest Du wissen?