Der verzweifelte Versuch, den Führerschein Klasse A zu machen - HILFE!!!

3 Antworten

"Angst essen Seele auf"heisst ein gutes Buch zu diesem Thema, desh. Es geht dabei um die Ursachen und ein Verständnis für unsere Ängste, denn: jeder kennt welche ;-)

Myriaden von Fahrschülern und Prüflingen aller Art haben genau dieselbe Befürchtung wie du: die Prüfung rückt näher, und jeder Schritt dorthin ist mit 'Stolpersteinen' gepflastert. Wozu ist ne Fahrschule da? Lernen sollst du, wie das Rumkutschieren funktioniert und welche Regeln dabei zu beachten sind. Fehler darfst du auch machen, es ist sogar so, dass du nirgendwo besser mit deinen Fahrschnitzern aufgehoben bist wie dort: du kriegst weder Punkte in Flensburg noch findet dich irgendwer unmöglich --> es sei denn du selbst!

Ich finde es nur von Vorteil, dass du bereits 2 Umfaller hattest, desh. Es nützt dir später auf dem eigenen Bike (im Strassenverkehr), zu wissen, wie es nicht funktioniert. Du weisst ganz gut, dass die Ursache bisheriger Fehler ein Ergebnis deiner negativen Beurteilung ist. Sie findet im Kopf statt. Sobald du den Erfolgszwang über Bord schmeisst, fängt der Fahrgenuss an: du wirst das locker und konzentriert aufs Wesentliche packen, da bin ich mir sicher ;-D Gruss jj

Ich hoffe, du hast den Führerschein schon.....? wenn nicht, dann vielleicht noch die Tipps:

vormachen, nachmachen,üben.......und dann ÜBENÜBENÜBEN

Blickschulung.....guckst du zum Boden,dann fällst du auch dort hin,ENDE

hat dein Fahrlehrer dir die Übungen vorgefahren? Hat er dich hinten drauf mitfahren lassen bei den Übungen, damit du die Dynamik fühlen konntest?

Begleitet er dich in der Masse der Fahrstunden auf dem Motorrad selbst? Nicht von anfang an, aber spätestens in der Phase der Sonderfahrten ist es förderlich und macht vor allen Dingen viel mehr Spaß

Die Linke zum Gruß,heigi2000

Es gab ja schon so einige Tipps, aber keiner ist auf das "Hauptproblem" eingegangen, obwohl es jeder kennt:

Es gibt nichts schwierigeres als langsam eine Kehre zu fahren. Es macht keine Mühe schnell geradeaus oder Kurven zu fahren. Da ist das Motorrad "stabilisiert". Das passiert aber erst ab ca. 12 Km/h. (Ich weiß, jetzt kommen Diskussionen ob erst ab 15 oder 20 Km/h. Da gibt es viele Aussagen.). Egal, zurück zur Frage. ---- Das Motorrad ist instabil und kann es schon mal passieren, dass man einfach "den gewissen Punkt" überschreitet und dann fällt man eben hin, oder kann das Moped grade noch abfangen. Natürlich ist einem das peinlich, aber haben wir das nicht schon fast alle erlebt und die Schadenfrohe der Umstehenden geerntet (Grins)? Ich bin da ehrlich, ist mir beim Wenden auf engen Wegen/Straßen auch schon mal passiert. Na und? Die Balance bei extrem langsamen Fahrens auf einer kleinen kurzen Graden beherrsche ich sehr gut, aber vor dem Wenden mit kleinem Radius habe ich auch nach über 45 Jahren Fahrpraxis großen Respekt. ----

Das ist ein sehr sensibles "Spiel" mit der Dosierung des Gasgebens und der Kupplung. Dazu ein Balanceakt, der aus Lenkbarkeit (Lenkerhöhe- und Breite), Schwerpunkt, Gleichgewichtshaltung des Fahrers, Fahrbahnbeschaffung und noch so einigen anderen Faktoren besteht. Man macht es später fast automatisch aus Erfahrung, aber auch da wird ein Fehler meist nicht verziehen.

Nimm es hin und mach Dir keinen Kopf deswegen. --- Ich bin mir sicher, auch der Fahrlehrer hat sich dabei auch mal "lang gemacht". Sprich ihn aber darauf nicht an, denn wenn er "göttlich" ist, ist ihm das natürlich noch nie passiert (Grins, grins). Gruß und viel Erfolg, Bonny

Es gibt nichts schwierigeres als langsam eine Kehre zu fahren

Stimmt daran habe ich nicht gedacht :)

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Führerschein Klasse A, Ich habe Angst!

Hallo,

nachdem Ihr mir ja schonmal kompetent helfen konntet, wende ich mich mal mit weiteren Fragen an euch. Ich mache gerade den offenen Klasse A Führerschein und bin in der 10. oder 11. Fahrstunde, das heisst Parkplatz liegt lange hinter mir, ich fahre nun die große Yamaha FZ6 auf der Strasse. Ich komme auch eigentlich gut zurecht, nach einigen Startschwierigkeiten wie zu große Bögen beim Abbiegen oder abwürgen des Motors kann ich nun zumindestens fahren, ohne noch bewusst übers schalten und walten am mopped nachdenken zu müssen. Verkehrsregeln sind auch kein Problem, ich fahre seit 10 Jahren unfallfrei Auto (toitoitoi). Meine Fragen: Ich habe ANGST! Bei 70km/h ist alles in Ordnung, bei 100km/h auf der Landstrasse denke ich an meinen bevorstehenden Tod! Vor allem wenn die Strasse schlecht ist, also nichtmal Schlaglöcher sondern unterschiedlicher Belag und reparierte Stellen (dieser geriffelte Asphalt). Wie macht Ihr das? Kommt das mit der Zeit? Wird wirklich von mir erwartet auf einer solchen Strasse, die ich nicht kenne, 100km/h zu fahren? Oder komm ich auch mit 80 durch die Prüfung? Das zweite ist: Morgen soll ich Autobahn fahren. Davor grauts mir jetzt schon wenn ich an Spurrillen denke. Habt Ihr irgendwelche Tips dazu? Und vor allem, muss ich auch auf der Autobahn 120km/h fahren wenn es regnen sollte? So langsam denke ich, der kleine A hätte es auch getan. Ich fahre gerne schnell, aber auf dem Motorrad hat das alles eine ganz andere Klasse. Beschleunigen ist toll, aber bei 80Km/h reichts mir schon :D Sollte ich gar abbrechen?

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