Bei wem faehrt die Angst mit?

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19 Antworten

Zu erst mal Hallo. Tja mein lieber... Wenn man Angst oder ein Problem damit hat, sollte man sich lieber nicht aufs Moppett setzen und am besten erst gar nicht losfahren. Dann wäre man komplett fehl auf der Straße. Und nicht nur das, sondern dann würde in erster Linie auch von einem selber die Gefahr ausgehen, und nicht von anderen. JEDER Teilnehmer im Straßenverkehr KANN eine gefahr darstellen. Du, ich, andere... Man wäre selber mit vielen sachen zugleich überfordert, anstatt sich auf das wesentliche zu konzentrieren, bzw sich darauf überhaupt konzentrieren zu können. WIeso hat der da im Auto n Handy am Ohr?? ist doch eh nicht erlaubt... Oder WIESO kommt der Autofahrer da auf einmal raus??? Das darf der gar nicht... Statt sich sowas zu fragen, kann man diese zeit besser nutzen und selber an dieser Stelle schneller reagieren und schneller handeln, DAMIT diese etwaige Gefahr gar nicht erst ensteht. Ich kann mich da noch an die Aussage meines Fahrlehrers erinnern, als ich meine Prüfung abgelegt habe. --"UND NICHT VERGESSEN: JEDERZEIT VORRAUSSCHAUEND FAHREN"-- Diese Aussage habe ich bis heute nicht vergessen. ich muss sagen, daß ich lange Jahre große Motorräder gefahren habe, aber dabei bis heute von jeglichen Unfällen damit verschont geblieben bin. Glück gehabt könnte man sagen. Zum Thema Hupe.. Ich war vor paar Tagen mit meinem 26 Jahre alten Feuerstuhl beim TÜV. Hätte der Prüfer nicht zufällig links auf so nen kleinen Knopf gedrückt, dann wüßte ich noch nicht mal, daß mein Moppett ne Hupe hat...smile...(Spass beiseite...) Also: Hupen ist doof. Es sei denn da schläft mal einer an ner roten Ampel oder so. Den mach ich dann auch gerne mal wach. (sehe ich als Verkehrshindernis an) Aber hupend durch die City rauschen ?? ich sag dir was... Ich geb dir genau den gleichen Spruch mit auf deinen Weg, den mir mein damaliger Fahrlehrer mit gegeben hat. Dann klappts auch mit m Moppett fahren. Ohne Angst versteht sich.. Wenns dann funktioniert hat, sags mir. In diesem sinne: Dir und uns allen Allzeit eine gute und sichere Fahrt und v.G aus Hamm / NRW.... Werner

YamahaDT 02.06.2010, 20:27

Da kann ich dir nicht ganz zustimmen. Bei deinem erstem satz. "Wenn man Angst oder ein Problem damit hat, sollte man sich lieber nicht aufs Moppett setzen und am besten erst gar nicht losfahren."

Ein bisschen Angst sollte man schon haben da das Uhrsprünglich da ist um den Menschen vor etzwas zu schützen. Mann sollte schon ein bisschen Respekt haben. Aber ich kenn das selber. Wenn man einmal aufgestiegen ist will man nie wieder runter. Entweder man ist Begeistert und will so oft fahren wie möglich oder man lässt es. Einfach ein bischen aufpassen. Bei 90% der Motorradunfälle sind die Motorradfahrer Schuld und nur bei 10% andere Verkehrsteilnehmer. Klar wenn man zuviel Angst hat sollte man es sofort lassen. Aber ein wenig Angst ist nie Falsch.

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pumpentreiber 02.06.2010, 22:52
@YamahaDT

ja..mein erster Satz: hm.. Da steht was von "Wenn man Angst oder ein Problem damit hat.. DANN sollte men nicht losfahren usw. Aber du redest in deinem Kommentar von RESPEKT. Das ist nicht etwa Angst haben. Auch ich, einer der lange fährt, ich habe Respekt vor meiner Maschine. Aber ich habe keine Angst. Das soll jetzt nicht etwa heißen, daß ich mich drauf setze, und mit dem Argument fahre: Hm..passiert ja eh nix... Das wäre grundfalsch. Jeder muss damit rechnen. Auch ich. Völlig egal, ob ich nun ne Maschine fahre mit 100 PS oder einfach nur n Mofaroller.

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Hey ich fahre jetzt schon 3 Jahre Motorrad und hatte leider in dieser Zeit schon 4 Unfälle, wobei nur ein Unfall wirkliches Eigenverschulden war. Nach meinem aller ersten Unfall hatte ich 2-3 Wochen wirkliche Angst aber mehr um die Maschine als um mich aber ich kann nur sagen, falls ich eines Tages wieder Angst beim Motorradfahren haben sollte dann geb ich es auf, denn es machte mir wirklich überhaupt keinen Spaß mehr. Also im Moment raten meine Freunde und Bekannte ich soll das Hobby aufgben, denn ich hatte jetzt schon 1 mal nachts auf dem Weg zur Abreit das Verknügn mit einem Reh, und zwei mal das Verknügen mit einem Auto das mir die Vorfahrt genommen hat. Allerdings frage ich mich fahr ich zu schnell, zu riskant oder was weiß ich aber immer wenn ich einen Unfall hatte war ich in diesenm Moment gar nicht zu schnell unterwegs, aber trotzdem hatte es nie gereicht um mit einem blauen Auge davon zu kommen. Ich sage für mich ich hab halt Pech und war jetzt 3 mal einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Muss sagen mir ist auch nie was schlimmeres passiert meistens Prellungen und Zerrung (IMMER mit ausreichender Sicherheitsbekleidung fahren!) und das Schlimmste war ein Schlüsselbeinbruch. Und zum Hupen hat ich echt noch nie wirklich Zeit, war immer so beschäftigt die Bremse ordentlich durchzudrücken und aufs Hinterrad geachtes das des mir ned wegrutscht. Also ich kann sagen man sollte beim Motorradfahren keine Angst haben, aber man sollte doch mit jeder Menge Respekt fahren. Ich muss jetzt erstmal abwarten wie das alles bei mir läuft, weil im Moment ist die Maschine wieder beim Händler und die Versicherungen Zicken wie immer rum. Aber freu mich natürich wieder, wenn ich wieder fahren kann und wünsche euch noch eine gute und sicher Fahrt ;)

MFG Torsten

Hallo Chris, für mich hört sich das ein wenig nach Überforderung an. Vorsicht und vorausschauendes Fahren ist ,wie schon oft gehört, unverzichtbar. Angst ist aber kein guter Lehrmeister, Du verkrampfst Dich, wirst dadurch unbeweglicher und machst im entscheidenden Moment mit höchster Wahrscheinlichkeit genau das "Falsche". Der beste Weg das abzustellen ist für mich jedes Jahr zum Saisonstart ein gutes Fahrsicherheitstraining. Wenn Du gelernt hast in Extremsituationen Dein Bike zu "handlen", wächst auch dein Selbstvertrauen und Du kannst den Gefahren im Strassenverkehr gelassener entgegentreten. Noch ein Tipp, das Buch "DIE OBERE HÄLFTE DES MOTORRADS" von Bernt Spiegel. Lies es, wenns sein muß auch zweimal. Super Lehrbuch, sollte übrigens jeden Bikers Bibel sein. Ich hoffe daß Dir mein Beitrag hilft. Dir und allen anderen eine unfallfreie Saison und immer genügend Grip unterm Gummi. die Linke zum Gruß, Gerald.R1200RT

Du bist nicht paranoid. Aber Überängstlich! Würd fast sagen: "Verkauf Dein Töf-Töf, und fahr mit dem Bus" Mann kann noch so vorsichtig sein, aber gegen einen "Abschuß" sind nichteinmal die Vorsichtigsten geveit. Shit happens! Fahr locker und entspannt, beachte jedoch die Deppen um Dir. Dir hilft nur FAHREN, FAHREN, FAHREN! Am Wochenende, nach der Arbeit, immer wenn´s geht. Fehlende Praxis is des Schlimmste. Wird immer besser werden, wirst sehen. Nach 150.000 km schaut´s anders aus.

Speziell in der Stadt fahre ich auch sehr defensiv, halte mich aus toten Winkeln heraus, lasse Platz für Abbiegende etc. Finde ich einfach vernünftig, ob mit oder ohne Angst.

Dieses "mulmige Gefühl" habe ich immer wenn ich die Geschwindigkeiten relativ stark überschreite (60 rum), weil das Risiko das etwas passiert damit deutlich ansteigt.
Und die von dir genannten PKW fahrer, kann man in 99& der fällen schon vorher sehen und auch enschätzen.
Wenn ich sehe das ein PKW seine Nase aus der Einfahrt hält, bin ich schon vorsichtig. Ich achte auch immer 100% das ich nie im Totenwinkel fahre. Ist auch nicht wirklich schwer zu vermeiden. Alles in allem kann einem nichts passieren wenn man sich an die geschwindigkeiten hält und äusserst gut aufpasst. Alles andere ist "Pech", aber dieses "Pech" kann ich auch im Bus haben...
---- Ps.: Ich habe habe in meinem Leben noch nie gehupt :)

Für Dich ist Motorradfahren gefährlich. Wenn Du ständig hupst, fährst Du nicht vorausschauend. Grade das ist beim Motorradfahren überlebenswichtig. Seit meinem 14. Lebensjahr fahre ich in Berlin einen „heißen Reifen“. Da muss man ständig mit den Fehlern der Anderen rechnen. Heute bin ich Mitte 50 und bin von schweren Motorradunfällen verschont geblieben. Stürze hatte ich schon, aber nur, weil ich mich, das Bike oder den Straßenbelag falsch eingeschätzt habe. Bisher hat mich nur einmal vor etlichen Jahren ein Auto vom Bike geholt. Der kam aus einer Einfahrt. Ich hatte keine Chance, ist auch nicht viel passiert. Immer Wenn man es nicht schafft vorausschauend zu fahren und auch mal auf seine Vorfahrt verzichten kann, sollte man nicht Motorrad fahren. Sollte man dann noch Ängste haben, kann Motorradfahren tödlich enden. Gruß Bonny

Man sollte seine physischen Grenzen nicht ständig überspielen. Das Fahren an die körperliche Verfassung anpassen.

pumpentreiber 20.05.2010, 01:13

Hm.. Du sagst: "Das fahren an die körperliche verfassung anpassen"... Klar, da haste auf jeden Fall Recht. Eine alte Weisheit besagt: Fahre niemals schneller als dein Schutzengel fliegen kann... Nur was nützt es, wenn man von vorne herein schon sagt: Ich hab Angst? Ein gewisses Maß an Selbstvertrauen sollte man schon mitbringen...

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Als Motorradfahrer kannst du dein Leben aktiv verlängern, indem du die Fahrfehler der anderen in deine Fahrweise einkalkulierst. Genau das machst du, deshalb halte ich "paranoid" für das falsche Adjektiv und stimme den anderen Forumlern mit "vorausschauend" eher zu. Ich bezweifle aber, dass du das Erkennen einer möglichen Gefahrensituation in die richtige Aktion umsetzt. Bremsbereitschaft statt Hupbereitschaft scheint mir gesünder zu sein. Sinnvollerweise fährt man halt defensiver, wenn andere um einen herumgondeln. In deinem Fall scheinst du noch Zeit zu haben, nach dem Auslöser für das Falschfahren der anderen (Handy) forschen zu können. Bist du sicher, dass deine Blickführung richtig ist?

VG

antbel

Was ist so schlimm an Van-Fahrern?

demosthenes 18.05.2010, 23:53

Was ist so schlimm an Van-Fahrern?

Ich habe nichts gegen Vanfahrer, aber die Vans sind mir eher unangenehm, genau wie die Kurierwagen, weil ich nicht sehen kann, was vor ihnen passiert und das kann leicht mal gefährlich werden.

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antbel 19.05.2010, 08:52
@demosthenes

Das ist ja auch nachvollziehbar.

Aaaaber Chris28 meint wohl etwas anderes: "soviele Vanfahrer...die mich schon oft uebersehen haben".

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thetash 19.05.2010, 11:12
@demosthenes

Gegen das "nichts sehen" gibt es eine bzw mehrere Einfache Lösungen... Ganz viel Abstand oder an Seitenrand parken und den Van ziehen lassen oder spur wechseln oder anderst abbiegen oder

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Ich bin (hoffentlich!) immer darauf gefasst, dass ein Dosentreiber mir die Vorfahrt nimmt und verhalte mich entsprechend.

Die Hupe benutze ich dann erst hinterher - in dem Moment ist mir die Bremse wichtiger - und damit der Penner das auch hört, habe ich eine richtig laute Fanfare montiert (mit ABE).

Wenn ich ihn nur unter dem Helm laut beschimpfte, bekäme er ja davon nichts mit und so werde ich auch das Adrenalin wieder los - das befreit ungemein.

Sehr viel Vorsicht und Misstrauen gegenüber Autofahrern fährt bei mir mit, leider mit Recht. Halte ich für gesund.

Ganz kurz und knapp zu diesen Thema, wenn ich Angst habe fahre ich kein Motorrad. Da kommt es erst zu Unfällen durch die Unsicherheit beim fahren. VG Frank

Hallo Chris! Ich verhalte mich umsichtig, vorsichtig, respektvoll. Angst: nein, sonst würde ich wohl nie mehr auf mein Motorrad sitzen! Die Hupe brauche ich nur, wenn einer an der Ampel schläft. Im Kreisel oder bei Ausfahrten fahre ich so, dass ich dem Autofahrer ins Gesicht schaue und erst wenn ich seine Augen sehen kann, dann drehe ich auf.

Ist es Angst oder Vorsicht?

Dass du die Hupe ständig benutzt, kann ich nicht nachvollziehen, die Hand auf die Bremse legen und bereit sein reicht schon aus.

Dass jeder Verkehrsteilnehmer ein potentielles Risiko darstellt in unbestreitbar.

Ich achte auch auf Autos etc. die an einer Einmündung warten und bin ständig bereit zu reagieren falls ich übersehen werde.

Man kann das Angst nennen, ich würde es als vorsichtiges, vorausschauendes Fahren bezeichnen.

Diese Vorsicht solltest du auf keinen Fall ablegen, sie kann dein Leben retten.

Mir hat mal ein Traktor die Vorfahrt genommen, so dass mir nur noch übrig blieb die Maschine auf die Strasse zu legen so dass ich und mein Bike unter dem Anhänger durchrutschen konnten.

Weil ich bisher noch nicht mal stressige Situationen hatte, bin ich ziemlich angsfrei, fahre aber auch vorsichtig.

Mit defensivem, vorausschauendem Fahren und Blickkontakt lässt sich Einiges vermeiden. Bremsbereit sollte man eigentlich immer sein. Bislang kam ich damit auch ohne zu hupen durch's Leben.

Angst ist ein falsches Gefühl,Respekt ein besseres und vorrausschauendes Fahren ein Muß. Die Hupe benutze ich auch schon mal,ich habe Doppelhörner verbaut,die wecken auch jede Sonntagsnachnittagspflegestufe auf...nebenbei haben mir die Hupen auch schon meine Haut gerettet.

Oh weia, immer hupbereit wäre zu nervig für mich. Ich denke immer für andere Verkehrsteilnehmer mit und fahre/verhalte mich auch dementdprechend. Fahre deshalb eher defensiv. Bremsbereit ja, aber hupen!?!? Das stört doch niemanden. Lass das Hupen und sei eher bremsbereit und vorausschauend. fährt sich echt entspannter.

Ich fahre immer alleine :-))

1200RT 07.06.2010, 22:12

Das würde ich mir aber noch einmal überlegen, so schlimm sind wir doch gar nicht!

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