Seit ich meine XJ600 habe, denke ich über einen Namen nach...aber bist jetzt ist es einfach meine Yamaha.

Das hindert mich aber dennoch nicht daran, sie zu streicheln, wenn ich sie in der Garage sehe und an ihr vorbei gehe...ihr zu fragen, wie es ihr gehe...und ihr zu sagen, dass sie einfach nur toll aussieht.

Ich weiss, das ist bescheuert; zumal meine ehemalige Lebensgenossin weitaus weniger Aufmerksamkeit von mir bekommen hat...

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Entgegen der allgemeinen Äusserungen, ergibt sich mit starren Stahlflex-Leitungen einen höheren Druck auf den Bremszangen.

Grund dafür ist die Tatsache, dass durch den Druck elastische Leitungen erweitern, was eine Energie-Aufnahme bedeutet. Wird der Druck wieder gelöst, entspannen sich die elastischen Leitungen wieder, und die zugeführte Kraft geht wieder zu ihrem Ursprung zurück.

In der Praxis spielt dies dann aber eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist der klarere Druckpunkt und die präzisiere Modulierung des Bremsdruckes. Dadurch ergibt sich eine merkliche Verbesserung der Bremsung im Grenzbereich.

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Grundsätzlich wird eine Kurve ja immer unter leichtem Zug gefahren. Ohne leichte Gasstellung würde ein Motorrad wegen der Bremswirkung des Motors den Kurvenradius ja stets verkleinern wollen, was lediglich beim Kurveneingang sinnvoll ist.

Beginnt nun das Vorderrad an zu rutschen, bleiben nur Sekundenbruchteile, um das Motorrad wieder einzufangen.

Wenn ich merke, dass sich das Vorderrad verabschieden will, richte ich es etwas auf (vergrössere den Kurvenradius), und bleibe am Gas. Ja, das wars dann schon. Änderungen an der Gasstellung verursachen dynamische Gewichtsverlagerungen und somit auch eine Veränderung der Fahrdynamik. Ich jedenfalls ändere bei Ausrutschern (Vorder- oder Hinterrad) die Gasstellung kaum.

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Die Motorcharaktersistik - und das daraus entstehende Fahrgefühl - kann man wirklich schlecht in Worten ausdrücken. Am besten, du probierst es einfach mal aus. Dann kannst du es auch verstehen.

Und überhaupt: Irgendwann wirst du ein Motorrad sehen und es genau wissen: Das wird es sein!

Ob dann Einzylinder oder V4; egal. Du wirst sie jedes mal begrüssen, wenn du die Garagentür öffnest...

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Ja, bei manchen Motorrädern ist das Einsprühen ziemlich diffizil. Wenn du mit dem Spray nicht richtig heran kommst, kannst du die Kette auch mit einem Pinsel und entsprechendes Kettenöl einölen. Dabei geht nichts daneben. Dabei kann ich dir folgendes Öl empfehlen: http://www.hks-czech.de/hks-extrem.html

Bei meiner XJ600 sprühe ich das Öl an der Fussrasten-Konsole auf die Kette. Dort komme ich gut auf die Kette, ohne den Reifen vollzusabbern.

Wenn ich die Kette einsprühe, stelle ich einen kleinen Karton zwischen Kette und Reifen, so dass der Reifen vom Sprühnebel verdeckt ist. Wenn dann trotzdem etwas auf den Reifen gelangt ist (du erkennst es an den dunklen Flecken), den Reifen unbedingt sauber machen. Mit einem trockenem, sauberen und saugfähigen Tuch kriegst du bereits einiges weg; Aceton oder andere rückstandslose Reiniger können eventuell auch helfen. Pass dann in den ersten Kurven aber gut auf!

Beim reinigen einer stark verschmutzten Kette braucht man tatsächlich eine Menge Reiniger. Ich empfehle dir, nur wenige Kettenglieder aufs mal einzusprühen, und diese dann gleich zu reinigen. Der aufgesprühte Reiniger verdampft relativ schnell, und die Kette lässt sich dann nicht so einfach vom Schmutz befreien.

Die dann eingesprühte Kette sollte dann einen Ölfilm aufweisen; also nicht zu dick auftragen. Und sobald du siehst, dass der Ölfilm wieder weg ist (haltet so zwischen 500 und 1000km), die Kette wieder einölen. Im Zweifelsfall lieber etwas öfters, aber sparsam

Viel Spass mit deiner XJ600!

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16dB nur mit einem etwas längeren dB-Killer wird schwierig zu realisieren sein. Ich habe von speziell leisen dB-eater gelesen, wie zum Beispiel folgenden: http://www.speedpro.de/eagle-store.de/eagle-m7-duplex/ersatzteile/db-killer-super-quiet-extra-leise.html

Ob dieser dann passen kann, ist eine andere Frage. Vielleicht findest du ja spezifische extra leise dB-eater für dein Modell.

Alternativ könntest du ja auch das Loch mit einem Stopfen verringern, was die Wirkung des vorhandenen dB-eater ebenfalls verbessern würde, was dann allerdings den Abgas-Durchlass verringern würde.

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Es sind beide tolle Maschinen; Technik vom feinsten. Und trotzdem erschwinglich.

Eine 600er ist halt etwas leichter, will dafür aber mehr gehetzt werden. Die Suzuki ist wohl insgesamt etwas ruhiger zu fahren, dafür aber druckvoller. Beide Motorräder wollen aber gejagt werden, was sich auf flüssigen Landstrassen - oftmals ausserhalb des legalen Bereichs - wirklich sinnvoll bemerkbar macht. Auf engen, kurvenreichen Bergstrassen oder in der Stadt fühlen sich diese Motorräder dafür weniger wohl.

Auf der Autobahn zählt hingegen wiederum nur die Leistung. Und hier ist die Suzuki im Vorteil. Einen klaren Favorit kann ich hier nicht aussprechen, aber die GSX könnte etwas ruhiger und entspannter zu fahren sein, weswegen ich die 750er bevorzugen würde.

Beachte aber, dass diese Maschinen eigentlich für die Rennstrecke entworfen wurden, und nur dort ihr echtes Potential ausspielen können. Zahmere Varianten mögen vielleicht weniger spannend ausschauen; in der Praxis sind solche Motorräder aber oftmals zügiger und vor allem einfacher zu fahren, was schlussendlich halt mehr Spass macht.

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Also ich wechsle den Reifen, sobald die 1,6mm Marke erreicht ist. Ein Unfall ist sehr schnell passiert, und wenn dabei deine Reifen nicht in Ordnung sind, bekommst du Ärger, egal ob du am Unfall schuld bist oder nicht (du wirst es werden).

Der Reifen ist deine Lebensversicherung. Und diese zu kündigen ist im laufendem Betrieb ungünstig. Und die Fahrbarkeit (Handling/Haftung) verringert sich ja ebenfalls allmählich, je dünner ein Reifen wird. Und dann macht Motorradfahren auch nicht mehr so viel Spass.

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Bei meiner XJ600 funktioniert der Sturzbügel einwandfrei, und kann bei ungewollten "Schräglagen" das Motorrad sehr effizient vor Schäden/Kratzern schützen.

Und dasselbe kann ich von den Sturzpads bei der Kawasaki ER6 berichten. Fällt diese Maschine ungewollt zu Boden, verhindern diese Sturzpads das Fahrwerk/Tank wirklich sehr effizient vor Schäden.

Ich denke, dass der Begriff Sturzpads sehr treffend gewählt wurde. Denn ansonsten würden diese Dinger "Full-Protection" oder irgendwie ähnlich heissen...

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Also ich öle die Kette so alle 400/500 km. Und der Kette scheint es noch nicht viel ausgemacht zu haben. Dass nun deine Kette bereits nach 60km trocken ist, überrascht mich.

Wenn Eisen beginnt "anzulaufen", so sind doch mindestens 200°C dafür notwendig. Dass eine Kette dermassen heiss werden kann, wäre mir neu. Bei solchen Temperaturen würden sich auch die O-Ringe Schaden nehmen, auch wenn diese aussen besser gekühlt sind. Schaue sie dir doch mal einfach an.

Ansonsten beeinträchtigt eine solche Temperatur das Material an sich nicht; allenfalls das in den Rollen enthaltene Fett. Schlimmstenfalls kann sich die Kette etwas schneller dehnen, aber die Funktion bleibt per sich unverändert.

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Wenn die Kupplung/Öl noch kalt ist, trennt diese tatsächlich etwas schlechter; das ist so normal.

Vielleicht geht deine Ninja bei kaltem Motor und eingelegten ersten Gang deswegen aus; sie wird quasi abgewürgt, da das Standgas für eine freie Kupplung ausgelegt ist. Dreht der Motor ein paar mal durch, ist auch die Kupplung gelöst, und der Motor kann im Standgas die Drehzahl halten.

Wenn es am Unfall gelegen sein sollte, müsste es vorher anders gewesen sein; das kann ich jetzt nicht wissen.

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Abends/Nachts, solange nichts entgegenkommen

Ja, mache Lenker fahren auch Tagsüber mit Fernlicht, mit dem Argument, dass man so besser gesehen wird.

Das macht durchaus Sinn, da die meisten Motorradunfälle darauf zurück zu führen sind, dass das Motorrad schlichtweg übersehen wird.

Ich fahre aber Tagsüber dennoch mit Abblendlicht, und wenn ich ein "verdächtiges" Auto auf der Strasse sehe, verzögere ich einfach ein bisschen; ich zähle einfach nicht darauf, dass ich gesehen werde, und versuche daher lieber vorzubeugen.

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War der Luftfilter aus Gewebe oder aus Papier? Je nachdem wie der Vergaser eingestellt ist, muss natürlich auch der Luftfilter passen. Und wenn Öl in den Luftfilterkasten gelangt, saugt sich ein Papier-Filter damit voll. Dann musst du diesen natürlich ersetzten.

Vielleicht ist aber einfach nur der neue Vergaser zu fett eingestellt; das würde die schwarze Kerze erklären.

Aber auch eine andere Vermutung: bekommt der Motor Öl? Nicht, dass der "Schlauch ins Leere" eventuell eben doch nicht dort hin sollte?

Zur Temperatur kann ich dir wenig sagen, aber als ich ein Problem bei der Wasserpumpe bei meinem 2-Takt Roller hatte, ging die Wassertemperatur bis auf 110° rauf; dem Motor hat es nicht geschadet.

Ansonsten halt auch kontrollieren, ob der Funken richtig tut; manchmal kann auch eine defekte Zündung Probleme verursachen.

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Kontrolliere doch mal, ob der Vergaser sauber abgestimmt ist. Fahre eine Runde Vollgas, halte dann sofort an, und schalte den Motor aus. Dann schraubst du die Kerze heraus, und kontrollierst das Verbrennungsbild der Kerze, wie hier angegeben: http://db91.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/zuendkerzenbild.gif

Ansonsten kann es an der Benzinzufuhr liegen (verstopfter Benzinhahnen/Filter), verschlossener (mit Russ) Auspuff, falsch eingestellte Zündung oder vielleicht ein verkrusteter Auslass im Zylinder.

Kontrolliere aber immer eins nach dem anderen, nur so findest du genau heraus, wo der Fehler lag.

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Hmm...hatte vor einigen Jahren eine 55PS 600er (4-Zylinder). Und damit schaffte ich ein Wheelie mit einem Dreh am Gasgriff.

Was ich damit sagen will: Ein Motorrad will richtig fahren gelernt werden. Und dazu gibt es etliche, wirklich sinnvolle Trainings und Weiterbildungen. Ich rate dir, diese Möglichkeiten zu nutzen; du wirst dort so einiges lernen.

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Das war eine wertvolle Erfahrung. Nicht immer haben Motorradfahrer so viel Glück. Betrachte es als Investition, und denke nach, was du das nächste mal besser machen kannst.

Die Verkleidung kann man reparieren. Und wenn du es nicht selber machen kannst/willst, gibt es auch Reparatur-Doktoren (zum Beispiel Verkleidungsklinik.de), welche sowas reparieren.

Die Gabel darf sich dann aber nicht verkrümmt haben. Wenn du dir da nicht sicher bist, wie das kontrolliert wird, bringe das Motorrad in die Werkstatt zur Kontrolle. Sicher ist sicher.

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Sportlicher als ER5, aber weniger als CBR600

Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Spielzeug!

Die SV ist ein Sport-Tourer, welcher schon in Richtung Sport tendiert. Speziell auf kurvenreichen Bergstrassen macht diese Maschine einfach nur Spass. Und auch in der Stadt kommt man mit diesem Motorrad herrlich gut vorwärts, auch wenn bei tiefen Drehzahlen der Zweizylinder nicht so geschmeidig wie ein Vierzylinder läuft. Egal; dieser Töff will gefahren werden.

Vielleicht ein Tipp: Wenn dir die Sitzposition auf Dauer zu unbequem ist, kannst den Lenker auch auf Superbike-Lenker umbauen. Dazu gibt es fertige Kits. Damit sitzt du dann aufrechter und bequemer.

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Na gut, schauen wir uns das also mal an:

Der originale Zylinder bietet Drehmoment speziell im mittlerem Drehzahlbereich. Mit einem Tecnigas TEK wird sich das optimale Drehmoment nach oben verschieben, wo der Zylinder dann aber nicht mehr optimal arbeitet. Ist nicht unbedingt optimal, auch wenn das sich zunächst gut anfühlt.

Bei der Kupplung brauch es dann aber trotzdem stärkere Federn, damit der Motor bei höheren Drehzahlen einkuppelt. Nur so wird die Beschleunigung auch verbessert; ansonsten kann dir genau das Gegenteil passieren.

Und der Variator musst du natürlich auch richtig einstellen. Wen du bereits verschiedene Vario-Rollen hast, teste die verschiedenen einfach alle mal durch; du wirst schnell feststellen, welche dann die besten Ergebnisse liefern.

Und wenn du lange Freude am Motor haben willst, solltest du die Bedüsung mal anschauen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Bedüsung etwas erhöht werden kann (zirka eine um 0.05 grössere Hauptdüse. Das beugt Kolbenfresser und/oder Klemmer etwas vor.

Ach ja, und verwende ab sofort nur noch hochwertiges (vollsynthetisches) 2-Takt Motorenöl!

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Ich unterscheide hier zwischen PW und Motorrad grundlegend. Während beim PW ein Zwischengas in der Praxis überflüssig ist, verhaltet sich dies beim Motorrad schon etwas anders.

Klar, beim PW schleift die Kupplung beim Herunterschalten etwas, bis sich die Motordrehzahl wieder ausgeglichen hat, in der Praxis spielt dies aber keine Rolle, da die Belastung dabei insgesamt niedrig ist.

Grand-Prix-Starts oder wiederholtes Anfahren am Berg stresst die PW-Kupplung hingegen weitaus mehr. Ungeschickt gehandhabt kann man so eine Kupplung in wenigen Tagen zerstören.

Beim Motorrad gibt man hingegen normalerweise etwas Zwischengas beim Herunterschalten, um die Haftung des Hinterrades möglichst hoch zu halten. Notwendig ist dies, wenn man zum Beispiel in Schräglage abbremst und herunterschaltet - was natürlich einen entsprechenden Fahrstil voraussetzt. Aber so rein vom Verschleiss her betrachtet ist dies dann aber ebenfalls überflüssig

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Grundsätzlich - vor allem für Anfänger - wird rechtzeitig gebremst (Geschwindigkeit der Kurve angepasst) , und den geeigneten Gang eingelegt (Kupplung lose). Und zwar möglichst bevor die Kurve beginnt.

Die Kurve an sich wird mit einem Motorrad stets auf leichten Zug gefahren, also leicht Gas gegeben, um die Balance in der Kurve zu halten. Verringert sich die Geschwindigkeit, reagiert ein Motorrad mit einem engeren Radius. Kurven also mit gleichmässiger Geschwindigkeit fahren.

Klar, mit wachsender Erfahrung wird tendenziell später und vor allem tiefer in eine Kurve hinein gebremst, aber das ergibt sich - je nach persönlichen Fahrstil - ganz von alleine.

Bremsen in Schräglage ist heikel; rutscht das Vorderrad dabei ab, was sehr schnell passieren kann, fällt man um. Also immer ganz schön vorsichtig bleiben.

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