Warum kann das Gasgeben in Schräglage in einer instabilen Situation die Sturzgefahr verringern?

3 Antworten

Wenn man Gas gibt schiebt das Hinterrad das Vorderrad von aussen um die Kurve (weil das Hinterrad im Kurvenradius aussen ist, das Vorderrad innen), wenn man also die "Front verliert" kann man das Vorderrad mit etwas Gas wieder einfangen.

Man kann die Sache auch konkret ausprobieren, wenn man in Schräglage einen leichten Wheelie macht fährt das Motorrad trotzdem noch um die Kurve (das Vorderrad geht nur hoch und nicht etwa nach aussen) . Nimmt man dagegen abrupt das Gas raus verliert man (je nach Gripverhältnissen) unter Umständen das Vorderrad (untersteuern) , auf jeden Fall spürt man wie es das Vorderrad nach aussen drückt.

Und: wie du selbst schon sagst: massvoll Gas geben!

Hi. Ein Physiker bin auch ich nicht und weiß es nicht genau, aber es haut halt hin. Gibt man leicht gas, wird die Fuhre wieder stabiler. Bremst man aber auch noch ab, wird man unsanft " dahingleiten".

Grundsätzlich wird eine Kurve ja immer unter leichtem Zug gefahren. Ohne leichte Gasstellung würde ein Motorrad wegen der Bremswirkung des Motors den Kurvenradius ja stets verkleinern wollen, was lediglich beim Kurveneingang sinnvoll ist.

Beginnt nun das Vorderrad an zu rutschen, bleiben nur Sekundenbruchteile, um das Motorrad wieder einzufangen.

Wenn ich merke, dass sich das Vorderrad verabschieden will, richte ich es etwas auf (vergrössere den Kurvenradius), und bleibe am Gas. Ja, das wars dann schon. Änderungen an der Gasstellung verursachen dynamische Gewichtsverlagerungen und somit auch eine Veränderung der Fahrdynamik. Ich jedenfalls ändere bei Ausrutschern (Vorder- oder Hinterrad) die Gasstellung kaum.

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