Nein Liborio,

wie schon gesagt, es gibt keine extra "Frauenmotorräder" oder "Herrenmotorräder". Dass manche Modelle tendenziell von mehr Frauen gefahren werden, liegt meist an der Größe (Sitzhöhe) und ein bisschen noch mit am Gewicht (was aber mehr bei Anfängerinnen eine Rolle spielt).

Im Normalfall sind Männer größer, folglich können sie auch die höheren Modelle fahren. Eine Freundin von mir ist über 1,80 und fuhr lange Zeit ne GS 1200, jetzt ne hochbeinige Kati... ich mit meinem 1,70 könnte beide nicht fahren, ohne, dass ich sie tiefer lege denn ich komme nicht mal mit den Zehenspietzen auf die Erde. Das macht aber in meinen Augen keinen Sinn, denn ich nehme dem Motorrad genau das was es ausmacht: Federweg.
Genau wie bei fast allen richtigen Enduros, ich bin einfach zu klein und leicht für die. Ich drück die Kisten nicht durch mein Körpergewicht so in die Federn, dass sie niedriger wird, die Motorräder spüren mich nicht mal, wenn ich mich drauf setze. So geht's aber auch allen Männer, die nicht so groß gewachsen und schlank sind. Enduro tiefer legen? Kann machen wer will, in meinen Augen unsinnig.

Habe mich beim Händler mal auf ne tiefergelegte GS 1200 gesetzt, kam mit den Füßen auf die Erde, hätte sie also problemlos fahren können... aber, mir gefiel das "Gesamtpaket" nicht: ich, sehr schlank, gute 50 kg und dann dieser "wuchtige Eimer", sah aus wie "Kleinkind auf'm Motorrad"...

Die Duc Diavel dagegen, auch nicht gerade ein "zierliches Motorrad", da dachte ich immer "neeeeee passt nicht", von wegen! Habe mich mal drauf gesetzt, passte suuuuuper! Ich war echt sehr positiv überrascht. Jedoch ist das halt nicht "meine Welt", ich mag keinen 240er Hinterreifen... ich (und ich betone, dass das meine persönliche Einstellung ist und kein "Urteil") empfinde, dass das "prollig" aussieht, nicht zu mir passt. Bei anderen finde ich das teilweise echt cool, aber nicht bei mir.

Die Aprilia Touono, die fand ich z.B. total geil, ist bestimmt kein Motorrad welches den Ruf eines "Frauenmotorrads" hat ;-)

Ich richte meine "Ansprüche" an ein Motorrad besonders an das, was ich/wir am liebsten Fahren. Wir sind keine "Autobahnheizer" (wertefrei gemeint, wer das will und mag darf das gerne tun) und fahren nicht auf Rennstrecken, also lege ich bedeutend weniger Wert auf "hochgeschwindigkeitstauglich" und Wind- Wetterschutz als auf Wendigkeit, Agilität, Kurventauglichkeit.

Jemand der gerne auf Rennstrecken fährt, gerne mal mit 260+ über die Bahn "fliegt", gerne lang gezogene, schnelle Kurven fährt, wird eher zum Supersportler greifen. Natürlich kann man auch mit nem Supersportler enge, schnelle Wechselkurven in den Bergen fahren, aber das ist einfach nicht das Metier für einen Supersportler.

Jemand der gerne Langstrecke fährt, lange Reisen unternimmt, evtl. sogar mit Sozia, wird eher den Tourer nehmen, evtl. auch ne Reiseenduro (wenn die Beine lang genug sind)

Ich versuche immer "die Eierlegende Wollmilchsau" zu finden: Wir fahren gerne lange Touren, aber auch nur Tagestouren. Wir flitzen gerne durch die Berge mit schnellen Wechselkurven. Geben aber auf unserer "Haus- und Hof Bundesstraße (baulich getrennte Fahrstreifen, keine Geschwindigkeitsbegrenzung und Abkürzung in die Berge) gerne mal Speed. Fahrtwind stört mich auch bei 260 nicht die Bohne. Also, was ist mir wichtig: Agilität, kurvenfreudiges Handling, Gepäcktauglichkeit, mit Fahrtwind bei hohen Geschwindigkeiten habe ich absolut keine Probleme, also fällt "Windschutz" bei mir weg.

Dazu kommen manchmal noch persönliche, körperliche Anforderungen. Der eine kann keinen zu engen Kniewinkel fahren, weil er Probleme mit den Knieen hat, der nächst hat Rückenprobleme, beim einen wirken die sich bei aufrechter Sitzposition negativ aus, beim anderen in gebückter Sitzposition.

Bei mir kamen bei meiner jetzigen Maschine auch persönliche, körperliche Anforderungen dazu. Sie durfte tatsächlich nicht schwer sein, da ich a) eine große Muskelschädigung im linken Bein habe und b) nach 7 Monaten an Krücken, ohne Belastung, sich sämtliche Muskeln im Bein extrem zurückgebildet hatten, quasi "nicht mehr existent" waren, ich hätte sie sonst nicht mal vom Seitenständer bekommen. Auch die Höhe spielte eine große Rolle, ich musste mit dem ganzen Fuß auf den Boden kommen, nur mit Ballen oder Zehen geht halt nicht mehr, wenn man im Fußballen und den Zehen nichts mehr spürt, also auch nicht mehr spürt, ob sich Steinchen, auf denen man wegrutschen kann unter dem Schuh befinden. Rangieren: auch so ein Thema, das ging mit einer schweren Maschine nicht mal mehr, wenn ich neben ihr stand, da reicht ein Bein mit Kraft einfach nicht aus für, wenn es etwas uneben ist, da braucht man zwei gesunde Beine. Außerdem war für mich die Position des Schalthebels wichtig....

Habe ich jetzt ein "Frauenmotorrad", weil sie leicht, nicht so hoch und agil ist? Nein. Ich habe ein Motorrad welches meinen Anforderungen entspricht.

Gruß - Mankalita

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Hallo,

erst mal Glückwunsch zur SV :-)

Natürlich bringen die Tankpads (-folien etc.) was. Setz dich auf's Motorrad und schau, wo deine Jacke am Tank "scheuert", da klebst dir ein schönes Tankpad drauf... man sitzt ja nicht stocksteif und unbeweglich auf dem Motorrad.

Tankdeckelfolie.... ok., muss zugeben, ich weiß auch nicht für was man die brauchen könnte, außer "optische Gründe". Du wirst ja hoffentlich mit dem Zapfhahn deine Tanköffnung treffen ;-)

Einzig, aber da reicht die Tankdeckelfolie nicht für aus, wenn du einen Tankrucksack, besonders beim Stahltank die Magnetbefestigung, nutzt, ist eine Schutzfolie sinnvoll. So lange du die nicht hast oder wenn du sowas nicht draufkleben magst, achte einfach darauf, dass der Tankrucksack, vor du ihn drauf machst, keine Schmutzpartikel auf der Unterseite hat (gilt aber auch bei Kunststofftank und Riemenbefestigung), diese würden den Tank schnell zerkratzen. Es gibt auch eine Tankringbefestigung

http://shop.sw-motech.com/de/nach+Produkten/Gepaecksysteme/Tankringe/QUICK-LOCK+EVO+Tankring/index.htm

ist ne feine Sache, einklicken und sitzt bombenfest! Am Seil ziehen und weg ist er. Schnell und einfach, und der Tankrucksack hat keinen Kontakt zum Tank, also kann nichts zerkratzen. Nutze ich selbst und frage mich heute, warum ich mich so lange bei meiner letzten Maschine mit ner Riemenbefestigung geplagt/geärgert habe....

Es gibt diverse Tipps für die Magnetbefestigung wie z.B. ein sauberes (Geschirr)Tuch über den Tank legen und dann erst den Tankrucksack drauf machen, aber... sorry, wer will schon mit nem Geschirrtuch über dem Tank fahren ;-))) Helfen tut's aber bestimmt.

Ich hatte die SV und so lange ich bzw. später mein Sohn sie nutze, hatten wir keine Probleme mit Kratzern wegen nem Magnettankrucksack, haben halt darauf geachtet, dass er sauber ist.

Gruß

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Hallo Liborio,

wo auch immer du das

Habe gelesen, daß man spätestens nach 3 Jahren die Reifen wechseln sollte, bzw. nach 5-6 Jahren, wenn man kein Kurvenfahrer ist

gelesen hast.... nein, das stimmt nicht.

Auch hat dein Schwager mal wieder nicht recht (sorry, aber mich beschleicht mehr und mehr das Gefühl, dass ein Schwager einfach nur ein Schwätzer ohne Plan ist).

Ich wechsle meine Reifen dann, wann sie fällig sind, etwa (nicht ganz aber fast) im Verhältnis 2:1 pro Jahr, also 2 Hinterreifen neu, 1 Vorderreifen neu. Der HR nutzt sich weitaus mehr ab als der VR, warum sollte ich das Profil des VR wegschmeißen, nur weil der HR abgefahren ist? So ein Blödsinn!

Allein, dass dein Schwager seine Reifen (egal auf welchem Motorrad) 2 Jahre legal fahren kann, sagt schon viel: Er fährt kaum und quatscht (vermutlich oft) nur gescheid daher.

Der einzige Grund, warum man das evtl. mal macht ist, also den VR mt Profil entsorgen, wenn man den Reifen (Art, Marke) wechselt. Also von... was weiß ich... Dunlop oder Metzler auf Pirelli umsteigt oder vom Supersportreifen auf Tourensportreifen.

Dem Reifen ist es auch *piep*egal, ob du damit kurvige Strecken oder Autobahn fährst, der mehr kurvig gassi geführte Reifen hat halt mehr eine "rundum-Abnutzung"  während der auf überwiegend geraden Stecken abgefahrene Reitfen eher in der Mitte sein Profil auf der Straße lässt und das Randprofil ungenutzt entsorgt wird. (Schad um's Randprofil...)

Wiederum, so wie du fährst, schätze ich, würde sich auch deine Abnutzung des Profils selbst in kurvigen Ecken sehr in Grenzen halten ;-)))

Auch hat das nichts mit dem Motorrad

zudem hat der doppelt soviel PS auf seiner Ducati, so daß nach 2 Jahren die Reifen runter sind

zu tun! Klar, habe ich eine Drehmomentstarke Maschine und beschleunige oft und regelmäßig satte aus Kurven oder zieh auch sonst mal am Kabel, hat so eine Maschine im Gegensatz zu einer kleineren schon einen höheren Reifenverschleiß am HR, Drehmoment frisst "Hinterrad-Gummi" aber... 2 Jahre? *lach*

Der einzige Grund, warum du nach so ca. 6 Jahren deine Reifen wechseln solltest ist, dass der Gummi ausdiffundiert, also die Weichmacher aus dem Reifen im Laufe ihres Lebens entweichen und somit der Reifen härter und damit einhergehend der Grip fehlt, er also etwas rutschig werden kann. Die Empfehlung liegt bei 7 Jahren.

Aber Liborio? Ich glaube, so wie ich deinen Fahrstil einschätze, würdest du das nicht mal merken, denn so nahe an einen Grenzbereich.... kommst du nie. Dennoch, sicher ist sicher.

LG - Christine

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Hallo Slayer,

ohne jetzt irgendjemandem ans Bein pinkeln zu wollen... du bist Anfänger und hast noch nicht viel Ahnung.

Hast du noch ein Foto deiner Bandit, auf der man das VR (seitlich, die Bremsscheibe) gut erkennt? Poste es mal bitte oder.... sag uns mal bitte ganz genau welche Bandit du hattest? Ne 600er S wissen wir, aber welches Baujahr? Foto wäre aber besser, Suzuki ist lange Zeit "zweigleisig" gefahren, also es gab Modelle des gleichen Baujahres mit und ohne ABS.

Denn DU, du weißt ja immer noch nicht, ob sie nun tatsächlich ABS hat oder nicht... du wirst ja kaum in der Werkstatt, in der der Käufer mit der Bandit (angeblich) war, dabei gewesen sein....

Es gibt Verkäufer die betrügen (egal ob nun absichtlich oder nicht) und
es gibt Käufer die betrügen... die machen das dann allerdingst meist mit Absicht und nutzen manchmal die Tatsache aus, dass da ne Frau mit 0 Plan vor ihnen steht/stand aus.

Gruß - Mankalita

(P.S. Wenn du die Maschine tatsächlich selbst erst vor einem Monat gekauft hast und sie dort "mit ABS" verkauft wurde, hat der, der dir die Maschine verkauft hat dich - egal ob absichtlich oder nicht - auch schon übers Ohr gehauen... )

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Hallo,

verdammt ärgerlich, ja, ist ein Anfängerfehler, aus versehen die Kupplung schnalzen lassen, das heißt ungewollter Wheely und "Abflug nach hinten".

Ja, ein Rahmenschaden ist meist ein Totalschaden.

Dass dein Lenker etwas schräg steht und das Vorderrad etwas "versetzt" steht, heißt aber nicht zwangsweise, dass du einen Rahmenschaden hast, es kann auch "nur" die Gabel verspannt sein. Kann aber leider auch einen verzogenen Rahmen bedeuten. Auch die Tatsache, dass du erst 1200 km mit ihr gefahren bist und sie neu ist, hilft dir da leider nichts.

Nicht blinken, nicht hupen, Tacho tot... kann ne kaputte Sicherung (Kleinigkeit) oder auch ein kaputter Kabelbaum (Kabelbruch, durch den Unfall abgerissene Kabel) sein.

Genaueres kann man übers Internet wirklich nicht sagen, wir können nur Vermutungen anstellen. "Meint ihr das geht so leicht" je nachdem wie unglücklich die Maschine aufgekommen ist, kann es "so leicht" gehen. Da wirken Kräfte die du offensichtlich noch nicht mal erahnst.

Bring sie in die Werkstatt, die können dir nach der Inaugenschaunahme mehr sagen. Da hilft im Moment leider nur Daumen drücken.

Deinen blauen Flecken gute Besserung.

Gruß

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Hallo,

ich habe jetzt noch nicht gelesen, was die anderen so geschrieben haben, also sorry, wenn ich's nochmal wiederhole.

Die Erfahrung, die du jetzt (September und Oktober) noch sammeln kannst, die kann dir keiner mehr nehmen. Im neuen Jahr bist zu zwar auch dann noch Fahranfänger, aber ein klein bisschen Fahrpraxis konntest du ja dennoch noch sammeln, wenn du dir dein Motorrad jetzt noch kaufst.

Dem Motorrad schadet die Winterpause nicht, dir aber das lange "nicht fahren", also... rauf auf den Bock! ;-)

Wie kann man da nur drüber nachdenken *lach* ... den Schein frisch in der Tasche, da kann es doch gar nix anderes geben als: FAHREN ;-) Kann ich mir echt beim besten Willen nicht vorstellen, dass man da auch nur länger als eine Millisekunde drüber nachdenken muss.... ich würde mir an deiner Stelle bei jedem Sonnenstrahl und jedem Motorrad das meinen Weg kreuzt in den Allerwertesten beißen, wenn ich da bis nächstes Jahr warten sollte/wollte/müsste...

Saison? Was ist das ;-))) Auch im Dezember, Januar und Februar gibt es tolle, trockene Tage an denen man fahren kann.

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Sofern es nicht in deinem Handbuch steht, geh mal googeln nach "Inspektionsplan" oder "Wartungsplan" für deine Maschine. Dann siehst du was bei welchem Kilometerstand an deiner Maschine gemacht werden muss. Das arbeitet der Mechaniker ab. Fällt ihm dabei noch anderes auf, wird er mit dir Rücksprache halten.

Es wird im Inspektionsplan zwischen "Sichtkontrolle" und "durchzuführenden Arbeiten" unterschieden.

Verschleißartikel wie Bremsbeläge, Zündkerzen, Reifen oder Kettensatz (bitte niemals nur die Kette wechseln) unterliegen meist nur einer "Sichtprüfung". Das bedeutet, der Mechaniker schaut sich die Teile an, sind die noch gut, bleiben sie, sind sie verschlissen, wechselt er.

Das technische Know-How vorausgesetzt kann und darf man sowas selbst wechseln. Es hat keine Einfluß auf den Stempel im Scheckheft!

Wenn du die Kiste zum Freundlichen zum KD bringst, dann kannst ihm sagen "Du, die Bremsbeläge habe ich erst getauscht", er wirft einen Blick darauf, schaut sie an, damit hat er sein soll, nämlich die "Sichtprüfung" erfüllt. Sind sie gut, warum soll er sie wechseln???

Ob es für deine Yami Sinterbeläge gibt, weiß ich nicht, das googel mal selbst, aber: Bremsbeläge müssen auch zum rest der Bremsanlage passen! Also zu den Bremsscheiben, nicht alles "verträgt" sich. Pass da auf! Ich hatte mal ne Maschine (allerdigs "geringfügig" größer als deine 125er), die war mit den vorhandenen Bremsscheiben und den Stahlflexleitungen mit Sinterbelägen kaum noch fahrbar! Die Bremsanlage war eh schon "giftig" mit den Sinterbelägen war die Bremse sowas von "giftig", dass es schon gefährlich wurde, die Bremse war kaum noch dosierbar.

Liegen noch keine Erfahrungsberichte anderer (--> Markenforum) vor, sie vorsichtig!

Grundsätzlich aber legt man an seine Maschine nur Hand an, wenn man das technische Wissen und Können dazu hat! Dann kann man damit Geld sparen. Hat man das Know-How nicht, kann das Geld sparen lange Krankenhaus oder sogar schlimmeres bedeuten. Also schraube bitte nur selbst, wenn du dir absolut sicher bist mit dem was du da tust!


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Mach dir keinen Kopf... du hast sie sozusagen abgewürgt... kann mal passieren und hat nichts mit "überdurchschnittlich dumm" zu tun, sondern lediglich, schlicht und ergreifend mit "shit happens" ..... du musst kein Öl wechseln und sonst nix.... fahr einfach weiter.

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Wenn du ein Motorrad als "Alltagsfahrzeug" nutzen möchtest, also auch mal um was zu transportieren oder den Einkauf nach Hause zu karren, dann schau, dass es Befestigungsmöglichkeiten hat, also sich ne Tasche gut verzurren lässt, besser wäre, wenn du ein Topcase befestigen könntest. Da der Erwerb dieser Halterungen und Koffer (Topcase) nicht gerade "günstig" ist, halte nach gebrauchten Motorrädern ausschau, bei denen ein Topcase dabei ist.

Anstonsten würde ich dir zum Kauf bei einem Händler raten, da hast du im Gegensatz zum Privatkauf 1 Jahr Gewährleistung.

Suchst du im Internet nach "Motorrad Gebrauchtkauf Checkliste", dann findest du solche Listen:

http://www.motorradonline.de/gebrauchte-motorraeder/gebrauchtkauf-checkliste/101372

Oft werden sie gleich als PDF angezeigt, oder sind zum Download, habe noch eine zum "abhakeln" gefunden, aber der Link ist ewig lang, hänge ich dir am Ende ran. Kannst aber auch noch selbst danach googeln.

Noch ein Punkt, auch wenn du dir so ne Liste mit nimmst, besser ist es, trotzdem jemanden mitzunehmen der Ahnung von Motorrädern hat.

Gruß - Mankalita

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwj5rqWUp53OAhWFVhoKHS4TDsQQFggrMAI&url=http%3A%2F%2Fwww.motorradonline.de%2Fsixcms%2Fmedia.php%2F53%2FCheckliste.493984.pdf&usg=AFQjCNFNGq5_Rdsy00WlXeAmr2YzqtOaQw&bvm=bv.128617741,d.d2s

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Da gibt es keine Vor- bzw. Nachteile. Es ist anders.

Ein Zweizylinder hat, verglichen mit einem 4-Zylinder, ein deutlich stärker einsetzende Motorbremse, macht man das Gas zu. Wird also viel schneller langsamer. Auch neigt ein Twin eher zu Laswechsel als ein 4-Zylinder, je großvolumiger, desto mehr merkt man das. Der 3-Zylinder (Triple) liegt dazwischen.

Ein Twin wird nie so seidenweich fahren wie ein 4-Zylinder, und der Triple, liegt dazwischen, nicht so seidenweich wie ein 4-Zylinder, aber auch nicht so quirlig wie ein Twin ;-)))

Es ist einfach eine andere Motorcharakteristik. Der eine mag mehr das, der andere mehr jenes und wieder ein anderer mag wieder was anderes ;-)))

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Mit Roller langen Slalom üben?

Hi zusammen, bin neu hier ;)

Folgendes: Ich mache gerade den offenen Motorradführerschein. Die Pflichtstunden habe ich soweit schon durch und einmal haben wir ein paar der Grundfahraufgaben geübt (ich habe hauptsächlich jemand anderem zugeschaut und durfte dann auch mal probieren). Den langsamen Slalom habe ich auf Anhieb geschafft aber bei dem langen Slalom (30km/h) bin ich einfach nicht kontrolliert genug. Ich konnte die Geschwindigkeit nicht halten (wurde zum Ende hin schneller) und habe auch ein Hütchen umgenietet.

Kann ich sowas auch mit einem Roller zuhause in Ruhe üben oder hätte das eher schlechte Auswirkungen? Der Roller (50ccm) gehört meinem Freund, bin damit zweimal kurz gefahren bevor ich bei erste Motorradfahrstunde hatte. Der Unterschied war schon groß (von 50 auf 950ccm)

Ich bin jetzt 33 Jahre alt und habe auch den Autoführerschein erst vor 3 Monaten gemacht (vor einem Monat erste Mal getraut alleine zu fahren). Bin völlig ohne Auto etc. aufgewachsen. Habe mit den Autofahrstunden auch das erste Mal eine Autobahn zu Gesicht bekommen. Ich bin mit diesen Dingen einfach noch sehr unsicher und wie mein FL sagt viel zu zaghaft und würde das gerne etwas alleine ausprobieren aber ich bin nicht sicher ob es eher destruktiv wäre mit dem kleinen Roller zu üben.

Ich habe schon einige Tipps gelesen wie man den Slalom besser schafft (nicht am Gasgriff festklammern, nach vorne gucken, nicht runter ..) aber höre mir auch gerne an wie ihr das in den Griff bekommen habt. Und würde ich eigentlich durchfallen wenn ich ein Hütchen umfahre?

Und wenn ich schonmal hier bin .. bei der Rechtskurve habe ich auch ein paar Probleme. Ich traue mich nicht so weit zum Mittelstreifen vor der Kurve wegen den Autos die ständig übel die Kurve schneiden. Sind hier südlich des Schwarzwaldes und die Strecken sind sehr kurvig und schlecht einsehbar. Ich möchte aber nicht auf Risiko gehen, damit der FL zufrieden mit der Linie ist. Was kann man da machen? Wieviele Fahrstunden sind eigentlich normal? Ich habe jetzt 7 Doppelstunden + Autobahn.

LG, Lulah

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Erst mal: Hallo!

Uff... mit 33 das erste motorisierte Gefährt unterm Hintern (egal ob 2 oder 4 Räder.... ).... also... grundsätzlich kannst du so ein "Fuffzgerl" (den Roller) nicht mit einem Motorrad vergleichen, das einzige was sie gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass beide nur zwei Räder haben.

Das Fahrverhalten eines Rollers mit kleinen Rädern ist ein ganz anderes als das Fahrverhalten eines Motorrads. Da deine Erfahrungen in dem Bereich ja nun wirklich mehr als gering sind, tendiere ich eher dazu, dir zu Übungen mit dem Roller abzuraten. Nicht, dass du dich selbst, durch das unterschiedliche Fahrverhalten verwirrst/durcheinander bringst.

Nun ja, a) hast du noch Zeit, b) fällt man wegen einem umgefahrenen Hütchen (wenn das der einzige Fehler ist) bestimmt nicht durch, aber es kann sein, dass du die Übung nochmal fahren musst. Du wirst das aber bis zur Prüfung noch so manches mal üben ;-) das wird schon!

Du hast die wichtigsten Tipps schon bekommen, grundsätzlich sollst du locker auf dem Motorrad sitzen, also nicht angespannt und verspannt, ist ein nicht zu unterschätzender Faktor! Übe das einfach immer wieder mit deinem Fahrlehrer.

Das mit der Kurvenlinie und dem schneidenen Gegenverkehrt... das kann man aus der Ferne nicht beurteilen, das entscheidet wirklich die jeweilige Kurve und die aktuelle Situation. Grundsätzlich solltest du aber auf deinen Fahrlehrer hören ;-) es ist sehr wichtig, dass du Kurven richtig anfährst, lernst eine saubere Linie zu fahren, das dient letztlich deiner Sicherheit (und der der anderen).

Fahrstunden... kann man wirklich nicht pauschal sagen, liegt immer am Fahrschüler und dem, wie schnell er eben lernt. Manche brauchen nur 18 Stunden, andere 30... im Schnitt würde ich schätzen 20 - 25 Fahrstunden.

Viel Erfolg für deinen Schein!

Gruß - Mankalita

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Definitiv JA!

Ein unbeschreibliches Gefühl hatte ich mit meiner SV 650 S, sie war meine erste!

Mega geil und emotional unerreicht war die Moto Morini Corsaro 1200 Avio... an sie kommt so schnell nix, absolut NIX ran! Sie wird mir nichst ersetzten können... leider :'((((

Sau gut fand ich noch (Probefahrten): RnineT, Benelli TNT 1130, R1200 R... meine bessere Hälfte wettet, dass die Aprilia Tuono auch dazu zählen wird, Probefahrt steht noch aus....

Absolut so gar nix rüber kam bei (bis zur totalen Ablehnung): 1200 Monster (aber die "alte"), Street Triple, Speed Triple, 1290 Super Duke GT.

LG - Mankalita

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Wie du schon selbst festgestellt hast, unterliegen Verschleißteile nicht der Gewährleistung. "Fordern" wäre also meiner Meinung nach der falsche Ansatz.

Ich bin mir nicht sicher, aber...  denke, du hättest damit früher beim Händler vorstellig werden müssen/sollen.

Warum fällt dir erst jetzt, nach 4 Monaten ein, was gegen das Verlieren der Gummiringe (habe ich übrigens noch nie gehört/gelesen, dass man die Teile verlieren kann) zu tun, wenn es doch von Anfang an so war? Warum bist du nicht gleich, postwendend wieder zum Händler und hast ihm das gesagt, mit ihm darüber gesprochen? Weil, wenn du schreibst, dass es "von Anfang" an so war, wundert es mch doch sehr, dass du 4 Monate so gefahren bist.

Versuche dein Glück, geh hin und rede mit dem Händler.

Ach so ja: du liegst richtig mit deiner Annahme, dass das "nicht allzu gut" ist, es ist sogar sehr schlecht und egal ob es der Händler übernimmt oder nicht, mach da schleunigst ne andere Kette drauf! So, so würde ich garantiert nicht mehr fahren, maximal bis zum Händler, wenn man selbst nicht wechseln kann, aber garantiert keine 4 Monate.


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Ich kenne die nicht. Habe jetzt mal gegoogelt und mir einen angesehen. Ok, reduziert sind sie wirklich sehr günstig zu bekommen. Den, den ich mir gerade angeschaut habe, der war - von der Beschreibung her - soweit ok, 1,2 - 1,3 mm starkel Rindsleder. Einzig die Sicherheitsnähte vemisse ich in den Beschreibung (was aber nicht gezwungener Maßen heißen muss, dass er die nicht hat).

Probier ihn an, schau dir das Leder an, kauf dir noch nen Rückenprotektor dazu und schlag zu, wenn er dir passt und die Qualität gut ist.

Gruß

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Bring das Teil (sofern noch möglich) wieder in den Originalzustand, tausch die Zündkerze, sofern vorhanden den Luftfilter und freu dich an geringem Spritverbrauch.

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Hallo Red,

ich will mal versuchen, dir das Thema "Motorradstiefel" etwas anders näher zu bringen.

Für die Motorradprüfung sind Motorradstiefel vorgeschrieben welche die Kriterien X, Y und Z erfüllen müssen.

Du versuchst, verständlicher Weise, möglichst günstig weg zu kommen und willst gerade mal das Mindestmaß der Anforderung erfüllen.

Du willst aber doch auch nach deiner bestandenen Führerscheinprüfung fahren, oder? Also vergiss bitte das "für die Prüfung brauche ich". Du brauchst die Motorradstiefel nicht in erster Linie für die Prüfung, du brauchst sie in erster Linie dafür, dass deine Füße im Fall der Fälle geschützt sind!

Die "Stiefelchen", die du dir ausgesucht hast, sind nicht mehr als bessere Wanderstiefel. Einen Schutz für deine Füße kann ich bei ihnen nicht erkennen.

Sicher, gute Stiefel kosten! ABER: du musst bedenken, dass du sie auch lange hast, deine Markenturnschuhe für rund 80,- € sind nach nem Jahr kaputt, Motorradstiefel kannst du 5, 7, oder auch 10 Jahre haben! Das ist eine sehr sehr langfristige Investition und wenn du dir das auf's Jahr umrechnest (Vergleich: deine Markenturnschuhe), dann kosten sie fast nix.

Vielleicht bekommst du noch nen Zuschuss von deinen Eltern oder Großeltern. Wenn du ihnen sagst, dass dir dein Eigenschutz sehr wichtig ist, du ja noch so jung bist (ich schätze mal so ungefähr 16 Jahre jung) und noch lange gesunde Füße brauchst!

Ab nem gewissen Grad an kaputten Knochen (und dem damit leider Verbundenen, nicht zu vernachlässigen "Drumrum" wie ausgerissene Wadenmuskulatur, Nervenschäden und und und) dauert die Heilung sehr lange und wie vorher wird's dann nicht mehr! Auch wenn Tattoos, Branding usw. gerade sehr modern sind, so ein paar lange OP-Narben, machen auch Männerbeine nicht schöner.

Denk bitte nochmal über deine "Stiefelchen" nach und versuche es mal nicht aus der Perspektive "für die Prüfung" zu sehen, sondern aus der Perspektive, dass du danach fahren magst, ein aktiver Teil des Verkehrsgeschehens sein wirst und egal wie vorsichtig du vielleicht fahren magst, du vor Fehlern anderer nicht gefeit bist. NIE!

Viel Erfolg für deine Prüfung!

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Motorradhose maßschneidern lassen?

Hatte heute mal wieder meine Motorradhose an und hätte beinahe ein Unfall gehabt. So ein Zufall auch, denn normalerweise fahre ich mit Jeans ohne Protektoren. Die Motorradhose bekomme ich kaum noch an, bzw. muss sie am Bund mit einem Gürtel überbrücken. Die Hose hat die Größe 52 und brauchen tue ich gute 56. Sonst sitzt die Hose gut. Nur der Bauch hindert die Hose daran zu schließen. Ich war noch nicht im Laden, um eine andere Hose anzuprobieren. Das werde ich aber nächste Woche nachholen, denn mit der Hose kann ich auf Dauer nicht fahren. Habe gerade mit meiner Frau gesprochen. Sie ist Hobbyschneiderin und kann so einiges, auch wenn ich es ihr nicht zutraue, da sie es ja nie gelernt hat, aber sie überrascht mich immer wieder mit ihrem Einfallsreichtum. Vielleicht schafft sie es die Hose am Bund um 8cm zu erweitern. Das Material liefert die Hose selbst, denn da wo mein bestes Teil sitzt, ist die Hose auch verkleidet, so daß man das keilförmige Teil herausschneiden kann und es an den Seiten annähen kann. Nur so mal als Leihe gesagt. Mir fällt gerade ein, daß man sich ja Anzüge maßschneidern lassen kann. Warum dann nicht auch eine Motorradhose mit Protektoren? Gibt es solche Läden die das machen oder kauft ihr euch im Laden eine Hose und läßt sie dann abändern, wenn sie nicht genau sitzt? Wenn man nicht gerade eine Modelfigur hat, dann ist es doch schwierig eine passende Motorradjeans zu finden, oder? Was machen denn die, die eine Lederhose tragen? Ist die dann maßgeschneidert? Denn Lederhosen in jeder Größe herzustellen wäre ja unrentabel, oder?

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Liborio,

manchmal versteh ich dich echt nicht. Wo hast du denn deine aktuelle Motorradhose her? Hat die ein Vöglelchen (oder auch Seeadler, wegen dem Gewicht, ein Vögelchen hätte wohl Probleme damit) durch's Fenster gebracht?

Wie oft hatten wir hier schon das Thema "Maßgeschneidert", aber... nur weil du aus deiner Hose "rausgewachsen" bist, heißt das doch noch lange nicht, dass du eine maßgeschneiderte brauchst, eine größere täte es vielleicht auch.

Ich bin so ein Mensch, dem die Motorradhosen von der Stange schlecht passen, nun ja, dann fülle ich sie halt am Hintern nicht aus, ok, gut, zieht dann nicht die Blicke der Männer auf sich, wenn die Lederhose "leer" daher kommt, aber, bin ja nicht mehr auf "Männer-Fang", also: egal.

Habe gelesen, dass deine Frau dein Hose wieder passend gemacht hat. Super! Ist jetzt ganz ehrlich gemeint und in keinster Weise böse, aber, kauf dir trotzdem eine passende und spare nicht am falschen Platz. Dass deine Frau gut nähen kann, mag ich wirklich nicht anzweifeln, bloß ob die Naht mit normalem Faden im Ernstfall halten würde, würde ich nicht ausprobieren wollen.

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Also... wenn die wirklich Müll sind und deine Tonne zu klein, dann frage mal bei dir in der Stadtverwaltung nach, ob ihr auch "graue Müllbeutel" habt, die man kaufen kann, die würden dann nämlich, am Leerungs-Tag neben die Mülltonne gestellt, die Müllabfuhr mitnehmen.

Die normalen großen Müllbeutel (Supermarkt....) nehmen sie bei uns nicht mehr mit. Die, die man bei der Stadverwaltung kaufen kann (wirklich groß, Stück 2,- oder 2,50) haben einen Aufdruck der Stadt drauf und werden mit entsorgt.

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Reinigung nur mit Herstellerset

Hallo Rolf,

meine MoMo hatte nen K&N-Luftfilter. Den habe ich auch mit dem Reinigungsset gereinigt. Ich war sehr überrascht über die dreckige "Suppe". Ob natürlich deine Methode ebenso effektiv wäre, kann ich nicht beurteilen da ich sie nie probiert habe.

Die Filter haben ein Reinigungsintervall von 80.000 km. Ich habe meinen Luftfilter 1x im Jahr gemacht, also weit vor dem angegebenen Intervall. Das Reinigungsset kostet nen 10er, mit dabei ist das Luftfilteröl (welches du ja eh wieder brauchst). Ich persönlich finde das jetzt nicht exorbitant teuer, gemessen daran, wie viel man sonst so für's Motorrad fahren ausgibt, und... eigentlich ist's ja nicht mal 1x/Jahr fällig, man kann ihn also durchaus auch seltener reinigen.

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Hallo HondaSamus,

hier was für dich zu lesen: http://www.helpster.de/der-unterschied-von-2-takt-und-4-takt-motor\_193987

Wenn du's genauer magst, auch mit "bewegten Bildchen", dann gib bei Wikipedia "Zweitaktmotor" ein und dann "Viertaktmotor".

Daten wie "Tankvolumen", "Verbrauch" und "Laufleistung", kannst du auch selbst googeln. Das müssten wir hier auch, denn wir haben a) nicht die Daten aller motorisierten Zweiräder im Kopf und b) fahren wir hier überwiegend keine Leichtkrafträder mehr sondern Motorräder.

Ach und... es heißt nicht "Passagier", es heißt "Sozius" (m) oder "Sozia" (w).

Viel Spaß beim googeln.

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