Huch, ein Perfektionist! Gibt's das noch?

Eine Wasserwaage würde übrigens auch nichts nützen, wenn das Moped vielleicht nicht völlig senkrecht steht. ;-)

Das Tankpad erst mal mit einem langen Streifen Tesafilm (Schleichwerbung) quer drüber festpappen. Die Enden vom Tesafilmstreifen natürlich umklappen, damit er sich leicht wieder abziehen/anpacken lässt. Jetzt ausmessen. Ein Zollstock ist zu steif. Hat die Oma vom Nähen nicht noch so ein flexibles Maßband (wie hießen die Dinger)? Wenn nicht, dann halt irgendetwas Nichtdehnbares, aber Flexibles benutzen (langer Kabelbinder...). Irgendwo hat der Tank doch links und rechts weiter vorne sicher einen Falz oder symmetrisch angeordnete Aufkleber oder zumindest eine Vorderkante. Von dort aus links und rechts ausmessen bzw. ausgleichen oder mitteln. Mit dem Tesastreifen korrigieren, bis alles passt.

Wenn dann alles stimmt, Moped auf den Hauptständer und dahinter stellen und von da aus nochmals begutachten. Dabei den wichigen Gesichtsausdruck, die zusammengekniffenen Augen, die Runzeln auf der Stirn und das Festhalten des Kinns mit der linken Hand nicht vergessen. Halbperfektionisten reicht das sowieso, optisch in der Mitte ist evtl. besser als geometrisch auf ein Mü in der Mitte. Aber egal.

Anschließend die genaue Lage des Tankpads mit Tesa (besser farbiges Klebeband) genau festlegen (Unterkante, Oberkante, Seiten). Tankpad mit dem Tesastreifen lösen, Tesa abziehen, Schutzfolie abziehen und das Ding genau zwischen die aufgeklebten Markierungen tackern. Dabei an den oberen Ecken anfangen und langsam und vorsichtig nach unten vorarbeiten.

So, das war der VHS-Kurs über das Anbringen eines Tankpads. Nächstes Mal besprechen wir, wie wir uns das Halstuch umlegen, damit es nicht zieht.

Sorry für den Quatsch zwischendrin, aber es hat sich zu aufdringlich angeboten... ;-))

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Zu den super Antworten von disabler und my666 als Ergänzung, dann wird es vielleicht noch klarer:

Bei der Saugrohreinspritzung wird ein (nahezu) fertiges Gemisch aus Luft und Kraftstoff in den Zylinder angesaugt, da ja schon vor den Zylinder in den Ansaugweg eingespritzt wird. Dieses Gemisch muss zündfähig sein.

Bei der Direkteinspritzung wird nur reine Luft in den Zylinder gesaugt und erst dort der Kraftstoff eingespritzt. Man könnte es dann, wenn man wollte, so hinbekommen, dass sich nur an der Zündkerze ein zündfähiges Gemisch bildet und ansonsten im Brennraum ein Luftüberschuss da ist (für die Spezis: Lambda größer 1). Bei Luftüberschuss (z. B. 1,4) geht der Verbrauch nach unten, die Schdstoffe (bis auf einen) auch. Nur funktioniert dann ein herkömmlicher Kat nicht mehr richtig.

Jetzt muss ich doch ein bisschen weiter ausholen, es gibt nämlich noch mehr Unterschiede:

bei der Saugrohreinspritzung hast du eine Drosselklappe die du über den Gasgriff auf- und zumachst. Damit regelst du die Menge des angesaugten Gemisches und damit die Leistung.

Bei einer Direkteinspritzung könnte man ohne Drosselklappe auskommen. Es wird immer die volle Menge Luft angesaugt und die Menge des eingespritzen Kraftstoffes regelt die Leistung. Dann ist aber die o. g. Voraussetzung wichtig, dass sich an der Zündkerze ein zündfähiges Gemisch vorhanden ist, sonst läuft er gar nicht. Volle Füllung mit Luft heißt aber volle Verdichtung, also ein Riesenvorteil. Bei der Saugrophreinspritzung hat man ja meist nur eine ganz schlechte Verdichtung, weil der Zylinder nur zum Teil gefüllt ist.

Für Motorräder aber wichtig: bei der Direkteinspritzung sind keine hohen Drehzahlen (über ca. 6000/min) mehr möglich sind. Deshalb gibt es meines Wissens noch kein Mrd mit Direkteinpritzung. Eigentlich war das also eine Autofrage. ;-)

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Die Fertigungstoleranzen sind gering, das stimmt. Aber trotzdem ist es eine Serienherstellung. Nicht jeder Motor ist für sich optimiert.

Aber nur die Einlaßkanäle zu machen, ergibt wenig Sinn. Zumal die gar nicht glatt sein dürfen, sondern für Mikroverwirbelungen eine gewisse rauhe Oberfläche behalten sollten.

Aber insgesamt kann Tuning schon Spaß und auch Sinn machen. Bei mir z. B. von 152 auf 180 PS (Leistunsgdiagramm davor/danach). Und vor allem viel mehr Drehmoment! Die Einlaßkanäle entsprechend geformt und beim Ventil erweitert, die Ventilsitze weiter nach außen gefräst, die Airbox überarbeitet, die Steuerzeiten geändert, an der Motorsteuerung kurz Hand angelegt... Aber kaum Verdichtungserhöhung, nur 0,1 mm am Kopf geplant.

Vorher war ich viel zu oft bei Vollgas, jetzt nicht mehr. Jetzt bestimmt nicht mehr das Moped die Grenzen meiner Fahrerei, sondern immer ich selbst. Genau das wollte ich. ;-)

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Hallo Bonny,

wie ab und zu mal, bin ich anderer Meinung als einige hier. Deshalb auch noch meinen Senf.

Deine Frage in der Überschrift "Wie ist das Verhältnis Beschleunigung - PS - Hubraum zueinander?" lässt sich ganz einfach beantworten und hat mit "Drehmoment" absolut nichts zu tun (gell Nachbrenner ;) ). Vielleicht beantwortet das auch alles andere. Wobei, einige super Antworten gab's ja schon, da kann ich nicht dagegen anstinken. ;-)

Du gibst in einem bestimmten Moment bei einer bestimmten Drehzahl Gas. Bei dieser Drehzahl hat dein Moped bei voll geöffneter Drosselklappe soundsoviel Leistung (PS). Alleine das zählt, zusammen mit der Gesamtuntersetzung und der Masse (Newton hatte Recht, anders als Einstein). Ob die momentan anliegenden 40 PS (als Beispiel) jetzt bei geringer Drehzahl mit viel Drehmoment aus großem Hubraum resultieren oder aus hoher Drehzahl mit geringerem Drehmoment bei kleinem Hubraum, ist völlig wurscht.

Beispiel: zwei gleichschwere Mopeds mit identischer Untersetzung fahren nebeneinander. Die eine 250er mit 8000/min, die 600er mit 3000/min. Beide haben in dem Moment 40 PS zur Verfügung und geben Vollgas. Beide beschleunigen zunächst gleich schnell.

Wie es dann allerdings weitergeht, hängt alleine vom Verlauf der Leistungskurve ab, wann geschaltet werden muss, vom steigenden unterschiedlichen Luftwiderstand, ... siehe michlm.

Da eure Mopeds aber sicher nicht gleich untersetzt sind, eine unterschiedliche Masse haben und unterschiedliche Leistungskurven, bräuchte man genauere Daten.

Manchmal ist es aber schon verblüffend, wenn man nicht intensiver drüber nachdenkt. Das kleine Auto meiner Frau ist mit 60 PS im ersten Gang beim Beschleunigen schneller als mein 6-Zylinder mit genau dreifacher Nennleistung (180 PS). Grund: Leistungskurve, Masse und Untersetzung.

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Da dürfte es von Bodystyle evtl. etwas geben. Rufe doch mal Dario von www.rhein-main-moto.de an.

Der ist XX-Spezialist und kennt sich auch mit der X-11 aus. Und er hat i. d. R. anständige Preise.

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Der Motor kann ganz schnell Schaden nehmen, wenn er auf hohe Drehzahl geht. Bei dir war es wohl eher Standgas.

Aber dann kann auch etwas passieren. Das Öl befindet sich nicht mehr in der Ölwanne (Kurbelgehäuse) ganz unten und die Ölpumpe saugt eventuell Luft. Also kein Öldruck mehr. Da sich aber noch Öl in den Lagern befindet und Spritzöl unterwegs ist, sollte er das für einige Zeit aushalten. Zumal keine Leistung abgerufen wird und keine hohe Drehzahl mit besonderer thermischer Lagerbelastung anliegt. Die Pleuel haben seitlich etwas Luft. Oben am Kolbenbolzen im Kolben mehr als unten am Pleuelfuß an der Kurbelwelle. Aber da ist so wenig, dass sich da auch in der kurzen Zeit nichts tut. Dass die Kolben mit 1 g seitlich an die Zylinderwand gedrückt werden, ist zu vernachlässigen. U. s. w.

Kurzum, da er noch einwandfrei und ohne mechanische Geräusche läuft, kannst du alle diesbezüglichen Bedenken meiner Meinung nach vergessen.

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Wie es triplwolf schon beschrieben hat. Nur durch Feinwuchten sind aber eher keine 5% drin. Da ist mehr notwendig, wie es triplewolf auch schon geschrieben hat. Z. B. die Überarbeitung von Kanten im Einlaßkanal, Ausbau der Ausgleichswellen, kleinere Optimierungen an Einspritz- und Zündzeitpunkt, ...

Aber was meinst du mit Hohnen? Den Zylinder? Dann bräuchte man entweder Übermaßkolben = mehr Hubraum, also ein echtes (Minimal-)Tuning, oder, wenn Hohnen nur "glatt machen" heißen soll, hätte man sofort einen Kolbenfresser.

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Hallo Bonny, cobix hat es schon (lustig) angedeutet: versuche mal einen anderen, offeneren Luftfilter. Z. B. K&N. Der hat bei mir "freies Atmen" bei hohen Drehzahlen gebracht und ein recht dumpfes Ansauggeräusch. Eventuell gibt dann bei dir der Auspuff auch etwas bessere Töne von sich.

Was sonst noch bleibt : 800 ccm beim V2 sind gut, aber pro Zylinder. ;-))

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Ein Bekannter hat seine Maschine im Flugzeug mitgenommen. Sie kommt in eine Transportbox und kostet etwa so viel, wie eine weitere Person.

USA habe ich übrigens auch schon lange mal vor. Kommendes Jahr dürfte es endlich soweit sein. Leihen soll aber sehr teuer sein. Neufahrzeuge kosten in den USA aber viel weniger. Das ist genau die Frage: ich denke daran, mir 'drüben' eine zu kaufen, sie dann mit nach Hause zu nehmen und hier wieder zu verkaufen. Bei Mopeds kenne ich aber noch keine Preise. Einen Jeep Wrangler, der hier 35.000 EUR kostet, kostet drüben mit identischer Ausstattung aber 'nur' 16.000 EUR.

Über Tante Gockel findest du aber zig Seiten, bei denen das alles erklärt wird (Miete, Versicherungen, Transporte, was ist besonders zu beachten, ...). Oder den ADAC mal fragen, die machen ja auch solche Touren und sollten sich auskennen. Im MOTORRAD sind bei den Kleinanzeigen auch viele, die das anbieten.

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Das hängt von der Masse des Gewichts und vom Tempo ab, das du fährst. Wenn 10 oder 20 Gramm wegfliegen, merkt man das kaum, nicht mal vorne. Wenn dir aber 60 Gramm abfallen und du über 200 fährst, ist das wahrscheinlich spürbar.

Ich gebe mir beim (statischen) Auswuchten schon gar keine so große Mühe mehr wie am Anfang. Manchmal fehlen sicher 10 Gramm. Aber bis Vmax (immerhin 305) ist nichts zu spüren.

Apropos Klebeband: wenn das Gewicht an der Felge seitlich angebracht ist (beim Moped wohl eher nicht), dann würde das Klebeband sowieso nichts nützen. Wenn das Gewicht weg will, dann fliegt es auch unter dem Klebeband raus. Ist das Gewicht innen auf der Felge angeklebt, wird es durch die Fliehkraft sowieso nach außen auf die Felge gedrückt, hat also überhaupt keine Tendenz, wegzufliegen. Da wäre Klebeband so was von unnötig.

Klebeband könnte ich mir höchstens bei jemanden vorstellen, der sein Moped ab und zu dampfstrahlt und Angst hat, dass er ein Gewicht wegputzt. Aber das wäre wohl eher ein Newbie oder ein Grobmotoriker.

Es soll sogar Leute geben, die nicht mal zu ihrer eigenen Hose Vertrauen haben und die mit Hosenträgern festzurren. Sachen gibt's tsetsetse...

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Der 1 mm ist o. k.

Was ergab der zweite Versuch? Waren wirklich keine Stecker vertauscht bzw. saßen alle Kerzenstecker richtig drauf ("fest" muss nicht gleichzeitig "richtig" sein, hängt vom Stecker ab)?

"Traktorlauf" deutet schon auf solch ein Problem hin. Das kann auch jedem passieren, obwohl man eigentlich sicher ist... ;-)

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Hallo PeterLustig, Kevlar, das sind Aramidfasern. Und die sind mehr oder weniger mit Kohlenstofffasern vergleichbar. Haben also eine extrem hohe Zugfestigkeit und lassen sich leicht verbiegen. Gegen Abrieb nützt das aber nichts, die Matrix (Harz) hat sowieso "keinerlei" Festigkeit.

Wenn eine ganze Jeans mit diesen Fasern durchzogen wäre, würde die Zugfestigkeit (mangelnde Dehnbarkeit) aber dafür sorgen, dass sie sich an keiner Stelle auch nur 1 mm dehnen kann. Das wäre schön unbequem. Es sind also nur bestimmte Stellen kevlarverstärkt. Die "wichtigste" Stelle aber nicht, jede schöne Frau am Wegesrand würde sonst unerträgliche Schmerzen verursachen... ;-))

Manches kann man sich auch herleiten...

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Und irgenwo in Berlin fuhr Obama auf Staatsbesuch mit seiner Harley ganz alleine und wunderte sich, dass er keine Eskorte bekam.

Bonny, die haben dich nur verwechselt... ;-))

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@ demosthenes

War das Leck seitlich noch im Profil oder außerhalb des Profils? Außerhalb wäre das ja fast unerklärlich. Zumindest, da du nichts bemerkt hast. Hat vielleicht einer nachts mal zugestochen und das Loch tat sich dann erst unterwegs auf?

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Bei mir waren es bisher zwei Fälle, der erste mit Mrd SC21 ca. 1990. BAB, deutlich über 200. Das Auto vor mir blinkt schon rechts, also Gas fast komplett stehen lassen. Als er rüberfährt, gibt er den Blick frei auf einen etwa faustgroßen, kantigen Stein mitten auf der Spur. Spät erkannt und noch versucht, irgendwie auszuweichen. Aber die blöde Massenträgheit! Das Vorderrad kommt gerade noch vorbei, das breitere Hinterrad erwischt ihn an der Flanke. Schlagartig extreme Unruhe im Fahrwerk. Mit Vollbremsung schräg rüber auf den Standstreifen. Das Hinterrad hatte an der Flanke ein Loch, so groß, dass ich den kompletten Daumen durchstecken konnte --> ADAC gerufen. Das hätte auch böse enden können. Irgendwo hab ich noch ein Foto davon.

Zweiter Fall mit dem A6 Quattro. Im Urlaub einen Platten vorne rechts, auch an der Flanke. Keine Ahnung, wie das passiert ist. Noch nicht einmal halb abgefahrene Reifen 235/40-18. Wie schön, dass man beim Quattro gleich alle 4 Reifen wechseln muss und dass die im Urlaub besonders günstig waren. Die Profiltiefe (Reifenumfang) darf nicht zu unterschiedlich sein, auch nicht zwischen vorne und hinten (Torsen-Diff.). Also schnell mal zusätzlich 1.400 EUR in der schönen Schweiz gelassen. Hätte etwas Besseres mit dem Geld tun können...

Seitdem war aber Ruhe mit platten Füßen. Holzklopf...

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E-Nummer: nichts mitführen

ABE: muss mitgeführt werden, kann aber auch eingetragen werden

Freigabe (z. B. Reifen): muss mitgeführt werden

Unbedenklichkeitsbescheinigung (z. B. Lenker): mitführen reicht nicht aus, muss eingetragen werden.

Und wenn man wegen einer Unbedenklichkeitsbescheinigung zum TÜV/Zulassungsstelle muss, kann man dann auch gleich alles, was eine ABE hat, auch eintragen lassen. Kostet nur einmal.

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Auto- und Motorradmotoren werden unterschiedlich schnell warm. Mopedmotoren viel schneller.

Bei meiner Dose rührt sich die Tempanzeige der Kühlflüssigkeit erst nach ca. 8 km. Dann sind es etwa 60°C. Bis 90°C erreicht sind, vergehen locker 15 km. Bis das Öl 90°C hat, vergehen gut 20 km (Öltemperaturanzeige ist auch vorhanden). Bis dahin max. 2500/min (V6 TDI).

Mein Moped schiebe ich aus der Garage, sage ihr "Guten Morgen" und lege alles bereit. Dann lasse ich sie an. Jacke zu, Helm auf, Handschuhe an, aufsatteln. Bis dahin (ca. 1 min.) ist die Wassertemp schon bei mind. 70°C. Nach den ersten 3 km aus dem Ort bis zur ersten Ampel auf der Landstraße hat sie schon knapp 100°C.

Das Öl ist dann aber noch nicht warm, die Motorinnereien (Kolben, Brennräume, Lager,…) aber schon. Nach weiteren 5 km (das sind dann zusammen 8 km) hat sicher auch das Öl mind. 80°C. Bis dahin fahre ich meist mit nur 4000/min, das sind schon gut 100 km/h. Nach spätestens 8 km ist dann alles möglich.

Deine 7-8 km sind also nicht so besonders schädlich. Allerdings solltest du ihr schon, wenn möglich, einmal pro Woche eine längere Strecke gönnen.

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Mal unabhängig vom Wild: es gibt schon "Todeskurven". Für mich sind das Kurven, die sich im Kurvenverlauf zuziehen ("Hundskurven") und bei denen das vorher nicht zu sehen ist. Und bei denen es zu zahlreichen Todesfällen kommt. Ca. 9 km hinter BAD ist so eine auf der Schwarzwaldhochstraße. Man sieht sie, sie sieht übersichtlich aus, man schätzt sie ein, fährt rein und dann zieht sie sich zu und wird enger und enger. Da gab es schon manche tote Mopedfahrer durch Abflüge und vor einigen Jahren auch ein Jaguar mit 4 Toten an einem Baum.

Ich habe mit der zuständigen Behörde gesprochen. Die sehen keine Notwendigkeit für eine Leitplanke mit Unterfahrschtz und auch keine für ein (recht günstiges) Schild "Gefährliche Kurve" oder ein Tempolimit an dieser Stelle. Da sind 100 km/h erlaubt, an anderen, völlig ungefährlichen Stellen auf dieser Strecke nur 70. In dieser Kurve wären 60 sinnvoll, mit 90 fliegt man ab. Ansonsten bin ich eher für das "freie" Fahren ohne Limit und Schilder. Die "natürliche Auslese" regelt das unter den Straßen-Usern, aber an so einer Stelle mit so vielen Toten über Jahre... Warum nehmen Beamte alles an, nur keine Vernunft? ;-))

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Mit unruhiger Sozia bekomme ich keine richtige Kurvenlinie mehr hin. Bei langsamer Fahrt stört das sicher nicht großartig, fährt man aber zügig und konzentriert seine Linie, ist das echt unangenehm.

Wenn sich die Sozia aufrichtet, wird die Maschine in (noch) größere Schräglage gedrückt. Fährt man schon "auf der Raste", dann wird's echt eng. Siehst du das andersrum?

Wenn sich die Sozia wie Rossi und Co. tiefer hängt, richtet sich die Maschine wieder etwas auf. Das sähe aber komisch aus: Fahrer normal und Sozia im Hangoff. Wäre aber sicher besser als "Sozia mit weniger Schräglage als der Rest".

An dieser Stelle mal ein dickes Lob für meine "Rucksäckin", die hier oft mitliest. Ob 290 auf der BAB, auf der Raste mit 80 oder 160, sie macht alles perfekt mit und beschwert sich nie. Ich merke sie überhapt nicht. Dafür fahre ich ihr zuliebe hin und wieder auch mal langsam, damit sie die Natur etwas genießen kann. Wir "drei" sind eine geniale Symbiose! Danke an meine "Große" und meine "Kleine". :-)

Sag mal, bin ich dir jetzt auf dem Leim gegangen? Du schreibst aber "ist ehrlich gemeint." :~)

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Au Backe, ich habe heute eine lange und anstrengende Tour durch den Schwarzwald hinter mir. 90% meiner grauen Zellen sind schon im Bett. Mal schauen, was die tapferen Zurückgebliebenen sagen:

Nach unten wirkt die Gewichtskraft, nach außen die Fliehkraft. Wenn man beide aufmalt und ein Rechteck darum zeichnet, ergibt die Diagonale die Kraft, die du meinst.

Nach dem Satz des Pythagoras (echt jetzt) ergibt sich bei einem Moped, das 200 kg Masse hat und mit 45° Schräglage durch eine Kurve fährt und auf dem ein 75 kg Fahrer sitzt:

388,91 kg (bei senkrechter Fahrt wären es 200+75=275 kg).

Hurra, das ist genau das 1,41 fache, also Wurzel aus 2. Dabei ist es wurscht, wieviel das Moped wiegt, wie schwer der Fahrer ist, wie groß die Schräglage ist. Es ist immer Wurzel aus 2 (sagt mir eben mein Excel).

Haut mich, wenn's nicht stimmt, aber denkt an meine grauen Zellen... ;-))

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Also ein Sheriff hat mir mal gesagt, dass man in solche einem Fall, wenn lange kein Auto kommt (und hilft), sich langsam vortasten und bei Rot fahren darf. Ich denke aber, 20 min. müsste man schon warten, um es "offiziell" zu machen. Das gilt ja auch, wenn eine Ampel offensichtlich defekt ist und nicht mehr grün wird. Das hatte ich schon mal letztes Jahr. Nach knapp 15 min. sind dann alle gefahren, incl. einem Auto der Bepos.

Frage aber lieber noch mal nach.

Grundsätzlich gilt aber, dass niemand erwarten kann, dass du auf deinem kleinen "Oldtimer" sitzend an Altersschwäche stirbst...

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Hallo Freddy2, du schreibst es ja schon. Das hängt extrem (alleinig) vom Ladedruck ab. Und von dem schon vorher vorhandenen Verdichtungsverhältnis. Über die durchschnittliche Mehrbelastung kann man def. keine Aussage treffen. Nicht mal ungefähr. Wer da einen Wert angibt, der liest auch in der Kristallkugel.

Es gibt Motoren, die bei leichtestem Ladedruck schon die Waffen strecken. Z. B. mit einem gebrochenen Pleuel, Schäden am Kopf, abgerissenen Stehbolzen,... An Schäden ist da ohne weitere Überarbeitung alles drin.

Und selbst wenn jetzt jemand schreibt, pro 0,x bar Ladedruck steigt die Belastung um soundsoviel Prozent, was würde das nützen? Wer weiß, wieviel % Sicherheit die Ingenieure in genau den relevanten Motortyp reingerechnet haben?

Versuche und Erfahrungswerte anderer, die das mit genau dem Moped schon mal gemacht haben, das wird hier besser sein. Oder einfach das Risiko mit einem (zweiten) gebrauchten Motor einzugehen.

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So klein wie möglich

Gute Auswahl an Antworten. Kuchen mag ich übrigens auch...

Und das Nr-Schild sollte so klein sein, wie in Frankreich. Die sind dort teils kleiner als unsere Mofaschilder quer.

22cm ist aber auch noch o. k. Ich habe nur ne 1 als Zahl, die Buchstaben davor konnte ich mir frei raussuchen. Das geht aber nur mit Vitamin "B" zur Zulassungsstelle.

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Selbst bei geringen Drehzahlen ist der Luftdurchsatz im Motor recht groß (bitte mal selbst ausrechnen mit Drehzahl und Hubraum).

Um da Druck zu machen, mit noch mehr Luft als sowieso schon angesaugt wird, braucht man entweder ein Riesending von langsamdrehendem Kompressor oder einen kleinen, schnell drehenden. Für Riesendinger ist kein Platz, sind zu schwer...

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Hat, wie der Name sagt, zwei Kupplungen.

Das Getriebe ist sozusagen auch zweigeteilt. Gang 1 + 3 + 5 ist die eine "Hälfte" mit einer Kupplung, Gang 2 + 4 + 6 die andere "Hälfte" mit der anderen Kupplung.

Es ist nicht nur der eine Gang eingelegt, mit dem man gerade fährt, sondern immer auch schon der nächste. Beim "Schalten" geht dann einfach die eine Kupplung auf, die andere zu. Vorteil: schnell und nahezu ohne Zugkraftunterbrechnung.

Ich fahre die neue Honda VFR 1200 mit dem Getriebe auf jeden Fall mal Probe. Bin gespannt.

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Mopedreifen sind nicht teurer geworden, pro km sogar deutlich günstiger. Betrachten wir mal die letzten 20 Jahre.

1989 zahlte ich für einen 140er H-Reifen Bridgestone 140,- DM. Er hielt bei 135 PS nur 1.500 - 2.000 km.

2009 zahle ich für einen 180er H-Reifen Michelin Pilot Power "nur" 135,- EUR. Er hält mit sportlich gefahrenen >150 PS gut 4.000 km. Und ist zudem noch viel besser. Von solch einem Reifen haben früher die Rennfahrer geträumt.

Wer hier nur den Preis sieht, den man bezahlen muss und nicht die bessere Qualität und vor allem die höhere Haltbarkeit, macht irgendetwas falsch.

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Der Grund ist ganz einfach. Um den Hubraum auszurechnen braucht man den Hub, die Bohrung und die Zahl Pi (3,14159...).

Die Ingenieure rechnen mit der Zahl Pi recht genau (mit einigen Stellen hinter dem Komma).

Und beim Staat wird nicht die Hubraumangabe des Herstellers genommen, sondern mit Hub und Bohrung nachgerechnet. Allerdings wird Pi von den Beamten dabei stark abgerundet (ich glaube auf 3,1). Und dann kommen in den Papieren eben etwas weniger ccm heraus. Das stimmt wirklich und war schon immer so.

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Fahrbar ist es sicher kaum. Zu viel Drehmoment und zu wenig handlich. Aber faszinierend!!

Hat der Eiffelturm einen Sinn? Ne, nicht wirklich. Aber die Welt wäre ärmer ohne ihn, jeder kennt ihn.

Und ein 10-Zylinder im Moped hätte sogar noch den Sinn, dass es demjenigen Spaß macht, ihn zu bauen. Vielleicht ist es sein Hobby. Und wenn es eine Firma macht und ein paar Kunden findet, hat es zumindest den Sinn, dass ein paar Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Lasst allen ihre Indivudualität und ihre persönlichen Verrücktheiten.

Meine Meinung : sicherlich kaum fahrbar. Und schon ein bisschen verrückt. Aber gerade deshalb interessant, spaßig und sehenswert.

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Ein Moped mit geregeltem Kat hat eine Lambdasonde im Auspuff, die die Gemischzusammensetzung misst (über einen Spannungssprung den Restsauerstoffanteil im Abgas). Diese Info wird von der Motorsteuerung verarbeitet und das Gemisch immer genau bei Lambda = 1 gehalten. Nur damit arbeitet ein Kat optimal.

Aber die Begriffe "geregelter" bzw. "ungeregelter" Kat sind absoluter Blödsinn, haben sich aber leider eingebürgert. Der Kat ist nicht geregelt, das gibt es gar nicht. Über die Lambdasonde vor dem Kat regelt die Motorsteuerung die Gemischzusammensetzung auf der "anderen Seite" des Motors. Der Kat ist und bleibt einfach ein ungeregeltes "Ding" im Auspuff.

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In der Stadt darf man natürlich überholen. Allerdings nur links !! Da haben einige eine falsche Auffassung. Aber die STVO ist eindeutig. Es darf innerorts der Fahrstreifen frei gewählt werden, also darf auch links gefahren werden. Und wenn links einer langsam fährt, darf man rechts schneller fahren als links, also vorbei - mit max. erlaubtem Tempo auf der Straße. Aber nicht rechts überholen!

Der Unterschied ist: fahre ich selbst links und laufe auf einen Langsameren auf, wechsle dann die Spur nach rechts, fahre vorbei und dann wieder nach links, bekomme ich zu recht einen Strafzettel. Komme ich aber schon auf der rechten Spur oder bleibe nach dem Vorbeifahren rechts, ist das o. k.

Der Wortlaut ist eindeutig. § 7 StVO spricht nur vom Vorbeifahren. § 5 StVO hingegen eindeutig vom „Überholen“. Und das ist nach diesem Paragrafen eben nur links erlaubt. Auch innerorts.

So habe ich das vor zig Jahren schon in der Fahrschule gelernt und so lernt man es sicher auch heute noch. Eigentlich sollte das jeder wissen... ;)

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Höher und breiter ist besser. Deswegen gibt es sogar ne Menge Supersportler, an die Superbikelenker geschraubt wurden. Wie hoch und wie breit und alles andere (Winkel...) ist aber eher vom individuellen Wohlfühlfaktor abhängig. Dafür gibt es auch voll einstellbare Lenker, wie die Variobar von Gilles. Ist zwar teuer, aber genial und extrem präzise gefertigt.

Ich bekomme aber auch mit der Variobar Handgelenkschmerzen, zumindest rechts. Ein bisschen hilft eine Handgelenkbandage. Noch mehr hilft öfter mal eine Pause machen. Und noch mehr, nicht unter 180 km/h zu fahren, der Fahrtwind entlastet (= SCHERZ). Was nächstes Jahr hoffentlich hilft: ich habe begonnen, Liegestütze auf den Fingern zu machen. Momentan bin ich bei 20, täglich nachdem ich morgens aus dem Bett gefallen bin. Macht einen schlanken Fuß und einen wachen Kopf. Wird über Winter gesteigert auf täglich mindestens 100. Dann kann ich auch nächstes Jahr den Lenker einstellen, ohne die Verschraubung zu lösen... :-)

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Viertakter fahren rein mit Benzin, haben oft einen Kat und sind zukunftsfähig. Und eher unproblematisch in der Handhabung.

Zweitakter (sorry) stinken, weil sie Benzin und Öl (ganz kleinen Anteil Zweitaktöl) verbrennen. Abgase und Umwelt - reden wir lieber nicht davon...

Zweitakter haben aber bei identischem Hubraum (hier 125 ccm) i. d. R. mehr Leistung. Dafür "schreien" sie. Man hört bei den 50er-Rollern der Jugendlichen sofort, ob einer auf einem kreischenden Zweitakter sitzt oder auf einem dunkler klingenden Viertakter.

Ein Zweitakter ohne Kat stösst 600 bis 900 mal soviel Schadstoffe (HC, CO, NOx) aus wie ein Viertakter mit Kat. Meiner Meinung nach wird der Verkauf von Zweitaktern in ein paar Jahren bei uns auch verboten sein. Weniger wegen dem Lärm, eher wegen der Abgase. Das sagt eigentlich alles...

So, und jetzt die Zweitaktfans... ;-)

P.S. Mein erstes motorisiertes Fahrzeug war schon ein Viertakter. Eine Honda Dax, Baujahr 1976. So lange gibt es schon kleine (50er) Viertakter. 76.400 km, steht noch in der Garage. :-)

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Hallo grenzenlos, silverbullet hat's ja schon perfekt beantwortet.

Als kleine Ergänzung: sagt dir der Begriff "Thermostat" etwas? Solange das Wasser noch nicht heiß ist, durchläuft es nur einen "kleinen" Kühlkreislauf innerhalb des Motors. Bis der Motor etwa seine Betriebstemperatur erreicht hat. Erst wenn dann es heiß ist, öffnet dieses Thermostat und schickt das Wasser auch durch den großen Kühler ("großer" Kreislauf).

Wenn dieser Kühler jetzt total überdimensioniert wäre, könnte es passieren, dass sich das Kühlwasser so abkühlt, dass das Thermonstat wieder zumacht. Das wäre aber Blödsinn. Wie silverbullet schreibt, sollte alles aufeinander abgestimmt sein.

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Ich nehme immer zwei Finger. Dann reicht die Kraft für Kuppeln und Vollbremsung aus. Der eine Meter Bremsweg, den man spart, weil man nicht umgreifen muss (Finger hoch, ausstrecken und zugreifen), kann entscheidend sein.

Aber du hast Recht, man sieht das recht selten. Verstehen kann ich das auch nicht.

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Einfach ausgedrückt: je höher die Verdichtung, desto höher ist Leistung/Wirkungsgrad. Je höher die Verdichtung, desto höher muss die Oktanzahl des Kraftstoffs sein (weil auch die Klopfneigung ansteigt). Und ab einem gewissen Punkt geht dann nichts mehr, weil sich das Benzin durch die hohen Temperaturen der hoch verdichteten Luft von alleine entzündet, er beginnt, wie ein Diesel zu laufen.

Das Verdichtungsverhältnis bezieht sich auf das Verhältnis Hubraum + Verdichtungsraum geteilt durch den Verdichtungsraum. Also z. B. 10:1.

Es spielt aber nur eine Rolle, wenn die Drosselklappe voll geöffnet ist (also Vollgas). Bei Teillast strömt sowieso nur eine geringere Menge angesaugter Luft in den Zylinder und damit ist die Verdichtung sowieo viel geringer. Die Spritmenge wird der Menge der angesaugten Luft angepasst.

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Zitat aus der Frage: Beim Verkauf kann der neue Besitzer dieses Kennzeichen mit der Ummeldung doch übernehmen, oder?

Wenn er im Landkreis wohnt ja. Möchte der alte Besitzer das Kennzeichen aber wieder für sein neues Moped, dann nicht. Der alte Besitzer kann das gleich machen (alte Nummer behalten), ohne einen Tag Wartezeit. Das Moped bekommt dann einfach einen neuen Haltereintrag mit einer neuen Nummer. Das habe ich schon mehrmals so gemacht.

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Wenn es einen Motor beispielsweise mit 150 PS gibt und er wurde durch Verengung des Ansaugweges oder in der Motorsteuerung auf 98 PS gedrosselt, hält er vielleicht ein bisschen länger. Man kann ja die 150 PS gar nicht benutzen. Ist er über die Drehzahl gedrosselt (80er), sollte er deutlich länger halten. Damit sind Drücke, Lagerbelastungen... grundsätzlich geringer.

Die Belastung ist am größten bei Vollast und max. Drehzahl. Und in diese Belastungsregionen kann man ja gar nicht mehr vorstoßen, auch nicht beim Beschleunigen. Wer dann allerdings immer mit extremer Drehzahl fährt und das gedrosselte Ding durch Drehzahlen richtig ausquetscht, macht einen Teil des Vorteils wieder zunichte.

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Du meinst einen Drall der angesaugten Luftmenge?

Richtig, der sorgt für eine Verwirbelung und damit bessere Vermischung von Kraftstoff+Luft und eine entsprechende Verteilung im Brennraum. Und damit dann für eine bessere (sauberere) Verbrennung. Die Zündkerze steckt ja nur an einer Stelle an und von dort verteilt sich die Flammfront.

Einfach ausgedrückt, zum besseren Verständnis: würde die eingespritzte Kraftstoffmenge in Form eines dicken Tropfens im Brennraum vorliegen, würde der Tropfen in der kurzen, zur Verfügung stehenden Zeit nur an der Oberfläche brennen. Der innere Teil des Tropfens wäre unverbrannt, würde nutzlos im Auspuff weiter brennen und für noch mehr Schadstoffe sorgen. Eine möglichst gute Durchmischung mit möglichst kleinen Tropfen schafft Abhilfe.

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Wenn hier aber bald nur noch Links stehen und keine echte Antworten mehr, müsste man die Plattform von motorradfrage.net umbenennen in motorradlinks.net :-) Ne, Späßchen gemacht.

Aus meiner Erinnerung:

ROZ Research-Oktanzahl und MOZ Motor-Oktanzahl.

ROZ = mehr oder weniger Theorie

MOZ = im Versuch herausgefunden

Wer jetzt am schnellsten noch einen Link liefert zur Cetanzahl, bekommt einen Daumen ;-)

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Besser die Finger weg! Backofenreiniger hat man früher mal für total verdreckte Alufelgen am Auto genommen. Wobei dann auch die Schutzschicht ab war und die Korrosion begonnen hat. Kam ein Spritzer auf den Lack, war ein nicht mehr zu entfernender Fleck drauf.

Heute gibt es so gute spezielle Reiniger...

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Sag doch bitte erst einmal, um welches Motorrad es geht. Eine 50er Einzylinder oder einer 1000er Vierzylinder oder was anderes? Ganz generelle Aussagen fallen schwer und dauern lang.

  • Prinzipiell ist es möglich
  • Vorteil: schnelleres Hochdrehen, aber im Alltagsbetrieb kaum spürbar)
  • Vosicht: die Schwungmasse darf nicht zu niedrig sein, das sorgt für:
  • Nachteil1: unrunder Motorlauf und
  • Nachteil 2: die Ungleichförmigkeit des Motors killt evtl. das Getriebe

Zu den Hinweisen von turboklaus:

  • Hast recht: absoluter Nonsens. Aber
  • ...hattest du schon mal ein verzogenes Polrad? Es fliegt dann eher durch die hohen Drehzahlen auseinander
  • Kolben erleichter geht bei modernen Mrds kaum noch, da ist ja extrem wenig Material dran (die sind optimiert)
  • Pleuel erleichern: dann muss man sie neu berechnen und kennt das Material nicht (fast ausgeschlossen). Pleuelbruch = Motor im Einer
  • Schwungmassen an der KW abdrehen: ich kenne keine KW mit Schwungmassen. Nur Ausgleichsgewichte. Und die sind notwendig und müssten bei einer Erleichterung von Pleuel/Kolben auch aufs Gramm genau angepasst werden.

triplewolf ja es ja geschrieben. Es gibt spezielle Renn-Polräder. Aber dann ist das Wort "Dauerhaltbarkeit" Nonsens.


Kleiner Hinweis: wem die Aufzählung auf dem Bildschirm zu klein geschrieben ist: Rädchen der Maus drehen mit gleichzeitig gedrückter Strg-Taste. :-)

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Hallo Alex007, wieso soll man da nicht erkennen können, ob er einen Schlag abbekommen hat?

Wenn vorne oben etwas abgebrochen ist und an der Visiermechanik ebenso, ist die Frage doch wohl beantwortet. Dann hat er den Schlag eben genau auf die etwas herausstehenden Teile bekommen. Fragt sich nur, wie stark?

Um die Luftzuführung aber abzubrechen, wird schon ein bisschen Kraft benötigt. Vielleicht ist da ein 1 mm langer Riss in der Innenschale entstanden, der sich beim nächsten Aufprall in einer Millisekunde über den ganzen Helm zieht. Muss nicht sein, kann aber sein. Willst du einen unbezahlten Versuchsdummy spielen?

Aber ganz ehrlich: genau sagen kann man das nur, wenn man den Helm in der Hand hat. Geh doch damit mal zu einem Fachmann... Jeder Rat hier könnte falsch sein. Aus Sicherheitsgründen werden dir hier alle aber eher raten (ich auch), einen neuen zu kaufen. Aus wohl verständlichen Gründen.

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Danke für den Hinweis. Wir sind zwar gerade aus Ö/CH/I zurück, aber ich merke mir das für nächstes Jahr.

Zusatzinfo: in Ö gibt es zahlreiche zivile Polizei-Mopeds, die bei 80 km/h auf <1 m auffahren und drängeln (fast nötigen) und wenn man dann Gas gibt, ist man dran. Also, ganz wichtig, fremde Mopeds immer vorbeilassen!

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Beim oberen Pleuellager reicht eine Schmierung durch Spritzöl aus (größere Bohrungen radial im Pleuelauge). Das Lager dreht sich ja nicht, macht nur eine schwingende Bewegung durch das Pleuel. Und durch die positive bzw. negative Beschleunigung des Kolbens am oberen bzw. unteren Totpunkt, wird ja jeweils der gegenüberliegende Lagerspalt (2 oder 3 Hunderstel) freigegeben und mit Öl "gefüllt".

Am unteren (drehenden) Pleuelauge auf dem Hubzapfen gibt es auch oft eine Versorgung mit Drucköl durch Bohrungen in der Kurbelwelle.

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Auch Benzin verbrennt nicht rußfrei. Auch nicht, wenn das Gemisch perfekt stimmt. Und angereichert wird schon beim kleinsten Gasgeben, nicht nur bei Volllast. Das ist ja die ganze Augenwischerei mit den Kats, auch bei den Pkw. Die funktionieren nur halbwegs, wenn man konstant im Teillastbereich fährt.

Ich habe fast noch nie einen Benziner-Auspuff gesehen (Mrd und Pkw), der innen nicht schwarz ist. Nur wenn der Ruß Überhand nimmt, wird wohl etwas nicht stimmen.

Wenn du uns noch verraten würdest, um welches Moped sich handelt oder zumindest, ob es einen Kat und eine Lambdasonde hat, könnte man mehr evtl. sagen.

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Das kann an den Reifen liegen, evtl. sogar nur am Grad der Abnutzung. War bei mir so. Mit Bridgestone BT57 immer Ruhe im Fahrwerk, mit Pilot Power (halb abgefahren) Unruhe ab ca. 270 aufwärts. Dafür sind mit dem PiPo die Kurven geschmeidiger und das zählt doch... :-)

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Steht das Drehmoment nicht bei Gilles in der Anleitung für die Achsmutter dabei? Die Firma ist doch sonst gut.

Titan selbst ist zwar leicht aber sonst sh*t. Es handelt sich garantiert um eine entsprechende Legierung, die sich halbwegs bearbeiten lässt und die notwendigen Festigkeitswerte aufweist.

Ach, noch nen Nachtrag: die Achse selbst nimmt die Kräfte an der Hinterradführung auf. Die Mutter hat mehr oder weniger "bloß" die Aufgabe, die Achse an Ort und Stelle zu behalten. Eigentlich hat die Achse ja keine Tendenz, herauszurutschen.

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Abmagern kann man schon. Aber nur, solange der Motor noch gut läuft. Die Grenzen für zündfähiges Gemisch gehen etwa von Lambda 0,8 bis 1,2. Motoren mit Ladungsschichtung laufen auch noch bis Lambda 1,7. Das "1,7" aber nur auf den gesamten Verdichtungsraum bezogen, an der Zündkerze muss sich weiterhin ein zündfähiges Gemisch in den o. g. Grenzen befinden, daneben oder darunter dann mehr oder weniger reine Luft. Die Temperatur steigt beim Abmagern auch nicht wesentlich an.

Mit einem Kat müssen aber für dessen Funktion der Abgasreinigung (HC, CO, NOx) sehr enge Grenzen eingehalten werden. Nur im sog. "Katalysatorfenster" (Lambda = 1 plus/minus 0,005) funktioniert ein Kat perfekt.

Ohne Kat hat Abmagern den Vorteil des geringeren spezifischen Verbrauchs (minimal bei etwa Lambda 1,2) und des geringeren CO- und HC-Ausstosses als bei Lambda=1 (stöchiometrisches Gemisch). Nur NOx steigt an.

Weißt du eigentlich überhaupt, was "Lamdba" bedeutet? Und HC, CO und NOx? ;)

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Hier fehlen wieder wichtige Angaben in der Frage. Zum Beispiel, wieviel km die Maschine schon gelaufen ist und ob vor einiger Zeit eine Inspektion mit neuen Kerzen oder etwas anderes gemacht wurde.

Falls ja, wäre zu vermuten, was der Gast geschrieben hat.

Aber Dnepr ist ja russisch, oder? Da würde mich auch eine andere Ursache nicht wundern. Vor einiger Zeit habe ich mal 10 Kolben in Russland machen lassen. In D 800,- EUR/Stück, in Russland 50,- EUR/Stück für Guß, Bearbeitung und incl. Transport. Ich habe sie aber gleich wieder entsorgt. Der Guß war dermaßen miserabel, kaum auszuhalten. Die gießen "frei Schnauze". Einen Mikrometer kennen die auch nicht, nicht einmal eine Schieblehre, höchstens einen Zollstock. Es kann also ohne weiteres sein, dass bei einem Kolben der Kolbenboden an einer Stelle einfach zu viele Lunker hatte oder schlichtweg zu dünn war.

Also Kolben tauschen (vor dem Einbau genau kontrollieren), dann das Gemisch richtig einstellen und Kerzen mit dem korrekten Wärmewert rein (falls das nicht so ist). Und weiterhin hoffen und beten...

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Ich denke, die Kawa ist auf jeden Fall langstreckentauglich. Aber, ob du es mit den Stummeln auf langen Strecken auch bist, ist fraglich. ;) Ich habe ein Moped mit ähnlicher Sitzposition und wünsche mir manchmal einen Superbikelenker. Falsch machst du aber mit dem Moped sicher nichts und Lenker kann man ggf. nachrüsten.

Ach, eines noch. Wenn es wirklich lange Pendelstrecken sind (BAB?), denke vllt. noch daran, dass du dir recht schnell den H-Reifen mittig abschrubbst und der ist bei der ZX12R nicht billig.

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Ich finde den Unterschied zwischen Sporttourer und Reisenduro größer als zwischen Sporttourer und Supersportler. Schau dir mal die werkseitig aufgezogenen Reifen an, die Federwege und die Höchstgeschwindigkeit. Dann dürfte alles klar sein. Zwischen Sporttourer und Supersportler ist es eigentlich eher nur eine Gewichtsfrage.

Wir waren gerade in 14 Tage Ö/CH/I unterwegs. Auf nicht geteerten Pässen hätte ich mir eine Reiseendure gewünscht, dann hätte ich besser zwischen den rumlaufenden Kühen kurven können. Aber auf den schnelleren Etappen und geteerten Pässen war ich über meine XX wieder heil froh und bin der teilweise mitgefahrenen 1100er V-Strom um die Ohren gefahren.

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Ich hatte schon 1987 ein Keramtiventil auf meinem Schreibtsich stehen. Nur als Deko und weil es schön aussah, als Briefbeschwerer war es zu leicht. In Serie hergestellt wären die auch nicht mehr so teuer. Wenn nur die Ventile aus Keramik wären, würde das aber nicht viel bringen. Die alleine würde man nur einsetzen, damit noch viel höhere Drehzahlen möglich sind. Erst in Verbindung mit anderen Maßnahmen hätte das Sinn (Keramikkolben oder Kolben mit Keramikbeschichtung, Brennraum aus Keramik). Dann wäre die Wärmeabfuhr an den Zlinderkopf/Kolben durch Strahlung nicht mehr so hoch. Wärme, die im System bleibt, erhöht den Wirkungsgrad. Das kommt irgendwann noch, da bin ich sicher.

@ Weinberg: die Gewichtsersparnis durch Keramikventile hat mit dem dadurch verminderten Gesamtfahrzeuggewicht sicher überhaupt nichts zu tun. Auch nicht im Rennsport. Es geht um die verminderte Masse der bewegten Ventile (die werden immens stark beschleunigt beim Öffnen und Schließen). Mit leichteren Keramikventilen könnte man noch schneller Öffnen (steilerer Nockenanstieg) und Schließen (sogar mit schwächeren Ventilfedern). Sie wären also dafür geeignet, oder um den Wirkungsgrad zu steigern.

Aber zur eigentlichen Frage: welcher Hersteller damit experimentiert - keine Ahnung. Wüsste ich auch gerne. Vielleicht Honda, weil sie auch in der F1 tätig sind? Oder Yamaha (bauen die Ferrari F1-Motoren)?

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Bei mir hat der K&N-Filter deutlich etwas gebracht. Aber nur in Verbindung mit einem anderen Auspuff und nur bei sehr hohen Drehzahlen. Früher hat sie bis 10.000/min immer schön zugelegt um darüber dann bis 11.500 fast etwas träge zu werden. Jetzt "explodiert" sie fast ein bisschen ab ca. 9.000 und dreht irre schnell in den Begrenzer. Ist früher nie passiert. Aber das alles ist sicher auch modellabhängig und lässt sich kaum 1:1 auf andere Mopeds übertragen.

Wegen Wartungsfreundlichkeit oder finanzieller Ersparnis würde ich ihn mir nicht kaufen. Das Rauspopeln der Kleintiere mit einem Zahnstocher, das Putzen mit Reinigungsmittel + Bürste und das Einsprayen mit Öl ist lästig. Da wäre mir ein jeweils neuer Einwegfilter lieber. Und die Finger würden sauberer bleiben.

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Hallo kesha, das ist nicht empfehlenswert, wenn du von weniger als sechs Zylindern ausgehst. Die Schwungmasse hat auch die Aufgabe, das Getriebe zu schonen. Und selbst ein Vierzylinder hat eine zu große Ungleichförmigkeit (nur alle 180° eine Zündung). Das sieht man gut an Flugmotoren. Lycoming, der große amerikanische Hersteller, baut hpts. Vierzylinder. Da sitzt der Propeller direkt auf der Kurbelwelle und dient als Schwungmasse. So klappt es. Andere Hersteller sind Limbach und Rotax. Und zumindest Rotax möchten bei ihren Motoren mit kleineren Hubräumen aus Perfomancegründen (mehr Leistung) höhere Drehzahlen haben. Propeller sollten aber nicht über ca. 2.700/min drehen. Sonst kommen die Blattspitzen in den Überschallbereich und verursachen großen Lärm. Also bauen die ein Untersetzungsgetriebe ein. Anschließend hatten sie gemerkt (weil vorher nicht überlegt), dass das Getriebe das nicht aushält. Es sitzt ja direkt am Motor ohne Schwungmasse dazwischen, der Prop ist ja nach dem Getriebe.

Vielleicht würde es mit deiner Idee der fliehkraftabhängigen Schwungmassenan-/-abkopplung bei Fahrzeugen klappen. Wäre ein Versuch, eine Berechnung oder weitere Überlegungen wert. Ist auf jeden Fall mal wieder eine gute Idee! (Nachtrag: ...die wohl schon jemand hatte - siehe my666)

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Möglichst so feste bremsen, dass gerade noch nichts wegrutscht. Und zusätzlich geht hinsichtlich Schräglage meist noch ein bisschen mehr als man denkt. Wenn das alles nichts nützt, schauen, ob Gegenverkehr kommt und irgendwie versuchen, da weg zu bleiben. Aus diesem Grund fahren die meisten aber Rechtskurven sowieso etwas langsamer als Linkskurven. Aus reinem Selbsterhaltungstrieb. In Linkskurven hat man zumindest keinen Gegenverkehr zu befürchten, eventuell auch keinen Baum, sondern freie Fläche. So knapp war es bei mir in Rechtskurven jedenfalls noch nie. Ach, etwas ganz Wichtiges vergessen: immer mit den möglichst besten Reifen fahren und da kein Geld sparen. Ein einziger Hinfaller ist teurer als mehrere Satz der teuersten Reifen.

Ich bin mit Absicht öfters mal an der absoluten Grenze unterwegs. Damit ich für solche Fälle grüstet bin. Ein Sicherheitstrainig hilft aber auch.

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Erstens wird bei Autos ein erheblich höherer Entwicklungsaufwand betreiben und zweitens, noch wichtiger, sind die Automotoren niemals so ausgereizt wie Motorradmotoren. Wenn der 335i 3,5 Liter Hubraum hat, wären das 630 PS im Vergleich zu einer Blade. Die Automotoren sind also weit weg von der maximalen Leistung, auch wegen der geringeren Drehzahl. Man hat also noch ein bisschen "Luft", um die Kurven schön zu glätten und verzichtet halt auf 10 oder 20 mögliche "PS". Bei einer Aufladung mittels Kompressor oder Turbolader, wie im Autobau neuerdings öfter der Fall, ist es sowieso einfacher.

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Vielleicht, weil du keine Autobahn fährst? Bzw., weil du schöne Kurven vor deiner Tür hast?

Beim 2CT ist das Profil ja in der Mitte abriebsfester als an den Flanken. Also hat Michelin das wohl gut hinbekommen.

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Wenn das Bike gut geairbrusht ist, würde ich es mit der Flex ausschneiden, plattklopfen und in der Garage aufhängen. Der weiße "Bilderrahmen" würde mich nicht trösten, eher bei jedem Anblick erschrecken/anwidern/pfuideibel. ;-)

Gruß, Iceman

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