Wie läuft ein Kurventraining eigentlich ab?

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5 Antworten

Bei einem Kurventraining geht es nicht darum den Grenzbereich zu finden, sondern Kurven zu lesen,  zu lernen  eine Linie zu finde, richtig in die Schräglage rein und wieder raus zu kommen. 

Das machst du alles mit deinem eigenen Mopped.

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Es gibt auch Trainings um zu sehen was an den Grenze passiert. Da erlebst du z.b. daß man ein  Mopped das absolut an der Schräglagengrenze fährt nicht mehr aufrichten kann. Das sind aber Spezialtrainings für Fortgeschrittene wo dann auch auf Spezialmaschinen gefahren wird.

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Als Einstieg solltest du erst mal ein ganz normales Kurventraining (kein Fahrsicherheitstraining) machen, dann den Spiegel lesen. In einem Kurventraining wird auch etwas Theorie gemacht, Grundlagen erklärt. Der Spiegel vertieft das dann sehr gut.

Und wenn du mal richtig in der Materie bist und schon gut Übung in allen Arten von Kurven hast, dann kann man mal über so ein Spezialtraining nachdenken. Als Einsteiger wäre das zwar sehr beeindruckend, würde aber keinen so effektiven Lernerfolg bringen. Alternativ oder ergänzend könntest du dann auch zur Vertiefung deiner Brems- und Einlenktechnik mal nen Instruktorentag auf ner Rennstrecke buchen.

Aber wie gesagt, erstmal "normal" anfangen . Dann üben und lesen und dann erkennst du schon wo dich die Reise hin führt.

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Kommentar von geoka
11.10.2016, 06:57

https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/image/title/SP/2016/10/300" border="0"/> "Der Spiegel" ist nicht gemeint ;-)

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Das Bike bzw. Dein Bike ist versichert, mache so ein Training und lass es einfach mal auf Dich zukommen. Der Trainer wird Dir schon sagen, was Sache ist.

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Mache Dir nicht zu viele negative Gedanken.

Auf allen Fahrsicherheitstrainings, die ich mitgemacht habe, gingen die Instruktoren sehr bedacht vor und steigerten allmählich die Ansprüche.

Und IMMER hatte man am Ende der Übung ein aufbauendes Erfolgserlebnis! Mit dieser Erfahrung "Mensch - das hab' ich ja locker gepackt" ging es weniger ängstlich weiter.

Ein Motorrad "kann" mehr als sein Fahrer ihm zutraut. (Mir geht es bei Regen so und da kann ich immer noch nicht gegen an - da bin ich sehr... vorsichtig.)

Als Lesestoff gibt es für Regentage (und darüber hinaus) die Bücher von Bernt Spiegel

  1. Die obere Hälfte des Motorrads und
  2. Motorradtraining alle Tage - das Übungsbuch zu 1.

Mach ein Training. Ist sehr lehrreich. Ich habe damals sogar meine "Dicke" ganz toll beherrschen gelernt. Das Endresultat muss aber nicht jeder nachmachen ;-)


 - (Geschwindigkeit, Schräglage, Kurven)  - (Geschwindigkeit, Schräglage, Kurven)
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Kommentar von gaskutscher
10.10.2016, 21:49

Das mit den Büchern kann ich unterschreiben. War für mich abwechslungsreiche Lektüre im Krankenhaus (lag nicht wegen dem Motorrad dort).

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Die Entscheidung zum Training ist schon mal gut.

Ws für eine Maschine fährst du denn? Das könnte evtl. auch schon für ein paar Tipps sorgen welche dir vor, während und nach dem Training helfen können.

Wenn es z.B. ein älteres Maschinchen mit verstecktem Wartungsstau an der Federung ist -> da könnte dir ein Gabelölwechsel unter Umständen gleich ein neues Fahrgefühl bescheren.

Wenn deine Maschine neu ist, ist davon natürlich nicht auszugehen. :)

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Natürlich kommst du mit deinem eigenen Bike, da es wichtig ist, dass du mit dem umgehen lernst. Ein Training auf einen fremden Bike bringt meines Erachtens nicht so viel, wie mit der eigenen Maschine.

Du wirst bei einem Training langsam an deine und die Grenzen des Vikes herangeführt. Dadurch kommt es nur in wenigen Fällen zu Stürzen. Was dich vor dem Umfallen schützt ist bedachtes Handeln. Gute Instruktoren lassen dich nicht von Anfang an direkt auf volles Risiko gehen.

Es beginnt meist mit dem allgemeinen Aufwärmen (lockeres Einfahren mit ein paar "Turnübungen" auf dem Bike), ein paar Grundfahrübungen,der richtigen Blickführung und langsamer und bedächtiger Steigerung der Geschwindigkeit und Schräglage. Bremsen in Schräglage kommt auch vor.

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