Wie im Lenkeinschlag Maschine legen?

2 Antworten

Zur Fahrphysik: Ein Zweirad ist erst bei einer Geschwindigkeit ab ca. 15 - 18 km/h stabil (da streiten sich die Götter, grins). Das hat etwas mit den Kreiselkräften zu tun (darauf möchte ich aber jetzt nicht eingehen). Danach stabilisiert sich das Fahrzeug und möchte geradeaus fahren (wenn alles in Ordnung ist). Mit dem Lenkimpuls bringt man das Fahrzeug aus der Gradeauslaufstabilität. Dann ist es besser lenkbar. Bei langen Kurven legt man sich in die Kurve um mit dem Schwerpunkt und den Fliehkräften "zu Lenken".

Beim Abbiegen oder in kurzen Kehren erreicht man meist nicht die Geschwindigkeit für die Gradeauslaufstabilität. Man "kippt" sich in die Kurve. Dadurch ist der Lenkimpuls meist nicht so wichtig. Mit der Zeit macht man aber bewusst kurz vor der Kurve einen Lenkimpuls und lässt dann das Motorrad mit Schwung in die Kurve "kippen". Allerdings nur wenn man noch in dem Kurvenausgang beschleunigen will. Da nutzt man den Aufstelleffekt mit den Fliehkräften. Da macht richtig Spaß (mach ich fast immer so). Sollte aber erst richtig "mit zoooommm" gemacht werden, wenn man sein gut Motorrad beherrscht. Mit gezogener Kupplung um die Kurve "rollern" lassen und dann mit starkem Lenkimpuls, so sind schon einige "auf die Fresse" gefallen.

Das "Hüttchenfahren" in der Fahrschule dient dazu das Motorrad in kleinen Kurven "zu drücken. Dann mit leichtem Gasgeben aus der Kurve zu beschleunigen. Hat man genug Schwung, kann man auch um die Hüttchen "rollern". Das hat dann aber eher mit "Spielerei" zu tun. Gruß Bonny

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Du lenkst das Motorrad nicht, du lenkst ausschließlich mit dem Oberkörper.

Also du fährst auf eine Kurve zu (stark) dann lehnst du dich mit dem Oberkörper nach Rechts und die Karre lenkt nach Rechts.

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