Helm für die 125 und Protektorenjacke?

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Servus!

Eine Protektorenjacke macht nur offroad wirklich Sinn, wo es in erster Linie um den Aufprallschutz geht und bei sommerlichen Temperaturen gegen das Überhitzen des Körpers. Dort gibt es auch keinen abrasiven Asphalt.

Was gedenkst du darüber zu tragen, wenn schon extra für das Motorrad entwickelte Textiljacken einem Sturz auf Asphalt wenig entgegen wirken können? Dein Sweatshirt oder Jäckchen wird beim ersten Bodenkontakt zerreißen und durch die Reibungswärme arbeitet sich das Netz der Protektorenjacke sehr schnell und erfolgreich in deine Haut und das darunter liegende Gewebe - die äußerst schmerzhafte und langwierige Behandlung ist vorprogrammiert.

Beim Helm solltest du auf die perfekte Passform achten, außer das unter dem Helm ist nicht sonderlich schützenswert.

Wie an anderer Stelle schon erwähnt (Leute, welche die Suchfunktion nutzen, finden es auch), kommen mehrere Faktoren zusammen, was Geräusche am Helm auf dem Motorrad betrifft (Motorradmodell, Fahrergröße, Helm und irgendwelche Anbauten an diesem). Und Gehörschutzstöpsel für ein paar Cent machen im Nu einen lauten zu einem leisen Helm - gibt man noch ein paar Euros mehr aus, dann gibt's welche mit wechselbaren Frequenzfiltern oder die Top-Ausführung als Orthoplastik.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es noch nicht (leise, langstreckentauglich, leicht und luftig und mit Kommunikationssystem, und günstig). Dem am nächsten kommt noch ein modularer Helm, den du vom Jet- zum Integralhelm umbauen kannst oder ein Klapphelm.

Man könnte sich aber auch einfach zwei Helme zulegen, die dann die jeweilige Aufgabe besser erfüllen, als eine Kompromisslösung.

Bei Langstrecken sollte der Helm entweder ein integriertes Sonnenvisier aufweisen oder du führst ein Wechselvisier mit (klar für Nacht und Regen, sowie getönt für Sonne). Bei tief stehender Sonne wirst du das Sonnenvisier zu schätzen lernen.

Bei kälteren Temperaturen und Regen bist du für ein Pinlock-Visier dankbar, denn auch der teuerste Helm hilft dir wenig, wenn dir der Durchblick fehlt.

Beim Helmkauf hilft nur viel testen und ausprobieren (Visierbedienung, Visierwechsel, Passform, Verschlussart, Ersatzteile erhältlich).

https://www.drivenews.at/motorradfahren-mit-sweatshirt-und-jeans-keine-gute-idee/

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Moin, ich wollte eigentlich unter der Protektorenjacke dann noch etwas abriebfestes tragen, aber wirklich gefunden habe ich da nichts. Jedenfalls danke für die ausführliche Antwort, ich werde dann wohl einfach mal zu Louis gehen und mehrere Helme anschauen.

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Mit einem Scorpion Helm machst du grundsätzlich nix falsch das sind Sichere Helme zu meist recht fairen Preisen.

Eine Protektorjacke würde ich allerdings nicht kaufen klar es schützt vor dem Einschlag selber und würde offene gesplitterte Brüche vermeiden allerdings zieht es dir bei 100km/h auf Asphalt zwischen den Protektoren die Haut ab deshalb sind Motorradjacken ja auch aus Massiven Cordura Obergewebe und / oder Aramid Untergewerbe gefertigt.

Normale Kleidung hat keine Sicherheitsnähnte also reißen diese beim Sturz auf da der Faden durch scheuert^^

Ich habe auch einen Scorpion (R1) und bin absolut zufrieden. Ab 130km habe ich bisher in jedem Helm, mit jedem Intercom, kaum was gehört.

Wozu brauchst du eine Protektorenjacke? Eine Motorradjacke mit Protektoren und Abriebschutz ist wesentlich sinnvoller.

Stimmt eine Motorradjacke ist wohl um einiges sinnvoller, wenn man keine Hauttransplantation will. Bei der Geschwindigkeit von 130km/h ging es nicht um das Kommunikationssystem sondern um den Helm bei dem Geschwindigkeiten ab 130 km/h Ohrenbetäubend sein soll.

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@deraltealte

Darf ich fragen, inwiefern das mit meiner Frage zusammenhängt? Ich besitze bereits Stiefel und eine Motorradhose, somit muss ich mir auch keine mehr kaufen.

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@JKMate

...ich bitte um Entschuldigung, dass ich kein Hellseher bin.

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