Was tun gegen einen beschlagende Brille unter dem Helm?

3 Antworten

Zunächst fielen mir auch die Belüftungsschlitze ein, Netzbiker. Mit denen lässt sich der Luft- strom auch bei Kälte etwas regulieren. Meistens fahr' ich bei geöffnetem Visier, nur jetzt, wenn es wirklich knacke-kalt draussen ist, da kommst du gar nicht drumrum, als das Visier zuzuklappen. Lasse dann jeweils noch einen Spalt geöffnet, damit genügend Frischluift zirkulieren kann. Beides kombiniert bringt das was ;-) . Ansonsten halte ich mich an LittleSamson's Anleitung, die den Sachverhalt so kompetent schildert, dass ich bloss staunen kann...Respekt! VG jayjay ;-) ..ps: und hoffentlich freie Sicht für alle **

ist zwar teuer, aber ich habe mir einen Helm von Schuberth geholt, da ich dieses Problem nicht nur bei Kälte sondern auch bei Nässe hatte, der C3 hat ein pinlock Visier drauf und da beschlägt kaum noch etwas, außerdem strömt immer genug Frischluft vorbei sodass sich keine Atemabluft auf der Brille niederschlägt, da hat die Qualität dann aber wieder ihren preis.

Hatte ich auch schon immer Probleme mit. Bin deshalb schon so manchen km halb blind gefahren :D

Im Fachhandel gibt es Anti-Fog-Mittel für Brille/Visier die gegen Beschlagen helfen sollen. Helfen meiner Erfahrung nach aber nur sehr mäßig. Wenn es wirklich kalt ist und du gegen die Brille atmest, beschlägt sie immer.

Wenn du nur gelegentlich Mopped fährst könntest du dir auch Eintages-Kontaklinsen holen. Habe ich auch, sind nicht teuer und wenn Bedarf ist kannst du sie immer mal rein tun und gleich wieder weg schmeißen wenn du sie nicht mehr brauchst.

Fahrt Ihr manchmal mit offenem Visier, oder ohne Augenschutz (besonders Nachts)?

Das sieht man leider immer öfter. Für mich unvorstellbar. Eher fahre ich ohne Helm und in Badehose, als ohne Augenschutz. --- Bis Gestern: Auf der Rücktour von Dobbrikow sind wir das letzte Stück auf der Autobahn gefahren. Bei ca. 170 km/h kam ich auf die "glorreiche Idee" mal nach unten auf das Ölthermometer zu sehen. Meine Schutzbrille wurde sofort aus dem Jethelm gerissen und flog über die Autobahn. Da diese stark und schnell befahren war, wollte ich natürlich nicht anhalten und auf der Fahrbahn die Brille suchen. --- Also ohne Augenschutz weiter. Da ich "etwas" langsamer wurde, haben die Anderen es bemerkt und wurden auch langsamer. Aber so um die 130-140 km/h waren es noch. ---- Das ging bis zur Spinnerbrücke.

Da es aber wieder mal etwas später wurde (1:00 Uhr) war es schon dunkel. Also mit Sonnenbrille fahren ging nicht. Ich habe auch immer eine Reservesonnen- und eine Reserveklarsichtschutzbrille dabei. Nur gestern nicht. Ich hatte die Packtaschen von allem "überflüssigen" befreit und die Schutzbrille in der Garage vergessen. --- Nun wollten wir noch etwas essen gehen und nach Hause musste ich dann natürlich auch noch. Über die Avus und Stadtautobahn zum "Restaurant" und das ohne Augenschutz. Zwischen 3:00 und 4:00 Uhr war ich dann zu Hause.

Ich hatte Glück, dass mir nichts ins Auge geflogen war. Aber Heute habe ich mich im Spiegel nicht mehr erkannt. Ich gehe locker als "Alien" durch. Die Augenfarbe passend zu meiner Chopper, -- leuchtend rot --- und Tränensäcke, die denen meiner Packtaschen gleichen. Im Gesicht mehr Falten als meine "Trude" (bin ja auch älter, grins) und Tränen, dass den "Kreuzberger Wasserfall" als Rinnsal erscheinen lässt. --- Mein Fazit aus dieser "Erfahrung": Lasst die Visiere unten beim Fahren. Beim Jethelm gehört nachts eine Schutzbrille vor den Augen. Nicht nur wegen den "Einschlägen", die sogar das Augenlicht kosten können. Gruß Bonny

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