Wie fahre ich enge Abwärts-Kurven richtig und (noch) nicht zu schnell?

1 Antwort

Wichtig ist, dass du in(!) der Kurve nicht bremst, nimm also lieber einen höheren Gang, ein gebremstes Motorrad fährt sich in der Kurve wie eine Blei-Ente. Der Rest ist eigentlich Gewohnheitssache, Kopf (Blick) hoch, nicht auf das Vorderrad starren. Ich gebe nach dem Erreichen der gewünschten Schräglage immer noch etwas Gas, das stabilisiert das Bike, man muss es aber gut dosieren damit sich der Kurvenradius nicht vergrössert. Es kostet beim Abwärtsfahren mehr Überwindung, das Bike in Schräglage zu bringen, daran muss man sich gewöhnen.

P.S.: ich halte einen höheren Gang für besser, weil ich es gefährlicher finde, wenn sich das Motorrad beim Gaswegnehmen (aus Angst) eventuell aufstellt als sich auf eine (aus meiner Sicht eher unbegründete) Angst, den Motor abzuwürgen, einzustellen.
Später, wenn man sich das Gaswegnehmen bei Problemen einmal abtrainiert hat, ist es wahrscheinlich besser, mit einem niedrigeren Gang zu fahren.

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@fritzdacat

IcH finde bei Anfängern einen niedrigeren Gang besser, da wenn sie zu langsam wird, sie sicher dazu neigen wird, die Kupplung zu ziehen, damit der Motor nicht abstirbt und dies in der Kurve weniger ratsam ist.

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@Dante

und ich finde die Gefahr beim (unwillkürlichen) Gaswegnehmen in einem kleinem Gang grösser, das Gaswegnehmen wird ungefährlicher, je grösser der Gang ist.

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Hy ihr ALLE!

Das ging ja flott mit den Antworten! :) Vielen Dank!

Hat mir, denke ich, einiges shcon sehr geholfen. Wie z.Bsp. der Rat mit der Tourenzahl! - Irgendwie (wahrschienlich auch vom Autofahren her) bin ich es mich einfach noch nicht so gewohnt, dass der Motor unter meinem Pop "grummelt" und frage mich dann jeweils immer, ob ich etwas flasch mache. - Vielleicht sollte auch einfach mal wieder als sozius mit meinem freund mitfahren. Jetzt wo ich selber Motorrad fahre, kann ich davon eventuell profitieren - wobei mein Freund halt schon ein kleiner "Rowdie" ist zum Teil... Klar, er hat ja auch schon mehr Erfahrung.

Ach ja, und ich meinte Kurven UND Kehren - die liegen bei uns im Toggenburg, in der Schweiz, nicht weit auseinander und - in meinem Fall - ist da auch schon mal plötzlich (aber bergauf) eine total unübersichtliche Spitzkehre aufgetaucht... ;)

Dafür leben wir, es sei denn, man fährt ein zweirädriges Einfamilienhaus, ja jaaaa, geht auch, irgendwie ;-)

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Hallo PearlJam

Die meine hat korrekt eingestellt, für mich etwas viel Spiel (4mm) im Gaszug, außerdem verschluckt sie sich ab und an, um anschließend beim Gasaufziehen, mächtig anzuschieben. Darum halte ich den Motor, besonders vor Spitzkehren etwas auf „Zug“ und regle den Rest über die Fußbremse.

Gruß Nachbrenner

Hallo PearlJam -- Erstmal herzlich willkommen hier. Dein "Feedback" finde ich Klasse.

Es wurden Dir hier sehr gute Tipps gegeben (besonders von Mankalita), aber mit einer Sache bin ich nicht ganz einverstanden.

Der Blick muss immer dahin gehen, wo Du hinfährst. Ist zwar grundsätzlich richtig, aber auch das was vor Dir auf der Straße ist, muss unbedingt beachtet werden (Öl, Rollsplitt, Sand usw.). Keine Angst, es geht sehr schnell in Fleisch und Blut über und Du machst es automatisch. Hilft aber nicht immer. Als ich die Ölspur nach dem Einbiegen auf der Autobahneinfahrt erkannt hatte, war es schon zu spät. Ich war schon mitten drauf und hatte keine Chance. Gruß Bonny

Hai Bonny,

und jetzt mal die dumme Frage: Wie hast du das mit der Ölspur dann geregelt bekommen? Hat dich der Asphalt angesprungen oder konntest Du noch auf dem Möp drauf bleiben? Frage deshalb, weil mein Männe (jetzt 7 Wochen Führerschein, das auch schon erlebt hat, jedoch nicht absteigen mußte). Viele Grüße

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Runterschalten, ab und zu mit der Fussbremse arbeiten. Von "unten" (also von langsam nach schnell) herantasten.

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