Wie bekomme ich ein schweres Motorrad auf einen Anhänger?

3 Antworten

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Gehr ganz einfach. 2 Schienen, auf der einen Du auf der anderen das Moped im ersten Gang. So verlae ich immer meine beiden auf den Pick Up. Dann die Schienen zusammenklappen und hinten drauf, fertig.

Das ist natürlich eine Idee, auf der einen Schiene laufen... da muss man nicht eine Riesenstufe hochklettern, denn das ist wahrscheinlich der kritischste Punkt, an dem die Fuhre umzukippen droht. Danke!

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@fritzdacat

Naja die Ladefäche vom Pick-Up ist auch viel höher als jeder Motorrad-Trailer, da macht eine Schiene zum laufen wohl Sinn. Gruß T.J.

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Wenn die Schiene lang genug ist, ist die Steigung gering und du kriegst das Teil mit Schwung hoch. Ein längeres dickes Brett kann sonst helfen, und natürlich ein zweiter Mann, zumindest bei hochschieben.

Wenn du ein ernsthaftes Problem mit der Schulter hast, verlade eine schwere Maschine nicht alleine! Ich selbst führe schwere Maschinen mit laufendem Motor im ersten Gang und schleifender Kupplung auf den Anhänger. Hilfreich ist, wenn der mit einer Radwippe zur Vorderradaufnahme ausgestattet ist, dann fällt das verzurren alleine leichter. Hochfahren würde ich bleiben lassen, denn mit zu wenig Schwung machst du einen heftigen Abflug wenn du auf halber Strecke verreckst. Und beim hochführen mit Motorunterstützung unbedingt darauf achten, das die Rampe am Hänger verankert ist, sonst schiebt das Hinterrad die stumpf nach hinten weg (so habe ich meinem Chef mal die VW-Bus Stoßstange versaut ;-) ).

Mein Tipp für Dich: kauf dir einen absenkbaren Anhänger. Die gibt es von verschiedenen Herstellern - z.B. den hier: http://www.heimann-fahrzeugbau.de/universal-heimann.php?bid=0&uid=128&uebID=117&eid=6-117-128&cF=0

Uih da haben wir fast zeitgleich ganz ähnlich geantwortet Marcus! ;-) Gruß T.J.

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@Endurist

Na, da bleibt auch nicht hin zu zu fügen....... Bin gerade einen Trailer für mehrere Tourenmotorräder am konstruieren, da ist die abklappbare Deichsel schon Pflicht, damit das tägliche auf und abladen nicht zur Qual wird. Jetzt muß nur der TÜV noch mit spielen :-)

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Letztes Jahr hatte ich den Tiger das Einzige mal so, d.h. alleine zu verladen.

Im 1. Gang die Rampe hoch. Vorderrad in den Bügel und kurzfristig, bzw. zur Vorsicht Seitenständer raus. Leicht auf diese Seite kippen (zur Vorsicht).

Beidseits vorne die Spanngurte einhängen, damit das Motorrad nicht auf eine Seite umfallen kann. Sehr gut die untere Gabelbrücke, wenn erreichbar, sonst ggf. der Lenker (mit Vorsicht) z.B. http://www.polo-motorrad.de/de/bar-harness-lenkerhalterung.html

Seitenständer hoch!!

Nun die vorderen Spanngurte nach und nach (links a bisserl, rechts a bisserl ...) spannen, bis mindestens die Hälfte des Federwegs eingetaucht ist. Besser a bisserl mehr, als zu wenig.

Zuletzt hinten abspannen. Da habe ich die Beifahrerfußrasten- Ausleger genutzt. Hier muss nicht soo fest abgespannt werden, darf nur nicht springen können und aus der Schiene hüpfen.

Wenn unterschiedlich stabile Spanngurte, dann vorne die stabileren, hinten die einfacheren.

Bitte um Ergänzung / Berichtigung, wenn was fehlt / falsch, danke.

Achso, ja: "Tiger" ist eine 250kg schwere Reiseenduro mit recht hohem Schwerpunkt. Somit kein "Spielzeug", das man g'schwind mal wo rauf bugsiert.

Ich habe da schon gehörigen Respekt vor dem Fahrzeuggewicht. Daher auch die Sicherungsmaßnahmen.

Der Transportanhänger war aber nicht so hoch, die Platform knapp über der Achse.

Schwierig war, dass der Seitenständer natürlich erst ausgeklappt werden kann, wenn das Töff schon auf dem Anhänger steht (weil ja sonst der Motor bei Einlegen des Gangs ausgeht ...).

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