Warum bricht bei einem Sturz so oft das Schlüsselbein?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Moin Hansjörg,

hast ja untern 3 richtige Antworten schon erhalten. Die genannten sind nämlich die drei Hauptgründe wieso die Clavicula knackt. Gibt sicher noch andere Unfallmechanismen aber das sich (auch nach eigener Statistik) die Top 3.

Ist in der menschlichen Konstruktion bei diesem Fall eine 'Sollbruchstelle' ;-) Die meisten Knochen reagieren auf Scherkräfte deutlich empfindlicher als auf Längsbelastung, womit die Frage wieso nicht Handgelenk halb beantwortet wäre. Nur halb, weil 'Handgelenk' da zu unpräzise ist. Wens richtig knallt is irgendwie im Handgelenk (vorrausgesetzt es gab eine Abstütz- oder Abwehrbewegung) meist auch irgendwas kapott. Kann oft auch nur eine kleine Luxation oderso.

Zur Verletzung selber is nur zu sagen, dass es deutlich schlimmer kommen kann. Wenn die Bruchkanten keine Arterie zerfetzen oder die Pleura punktieren is das ganze glimpflich abgelaufen. Wird nur selten operiert, is meist konservativ mit ruhigstellen zu Behandeln.

Gruß, Boris

PS: Die Gefahr mit den Helmunterkanten kann man ja mit diesen 'race collar's minimieren. Gleichzeitig gut für die HWS ;-P

Es ist meist die Kante des Integralhelms, die genau dort endet und einen unwiderstehlichen Druck ausübt, wenn man auf den Kopf stürzt und der etwas abknickt.

Je nachdem wie Du vom Moped absteigst und dann aufkommst kannst Du Dir alles brechen.Außerdem kommt es noch darauf an,was so alles in Deiner Flugbahn im wege rumsteht.Leitplanken,Bäume oder ganz einfach ein Auto.Wie jeder,oder fast jeder Mopedfahrer bin ich auch schon unfreiwillig abgestiegen,gebrochen habe ich mir zum Glück nichts,die Prellungen haben mich aber noch eine lange Zeit begleitet und die können ganz schön nerven.

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Ist Motorradfahren nur ein Suizidversuch bei dem man versucht die Schuld auf andere zu lenken?

Mir kommt die Galle hoch wenn ich immer wieder lese oder höre wie gefährlich Motorrad fahren ist. Fast immer nur von Leuten, die davon keine Ahnung haben. Mit solchen Äußerungen, besonders von "Moped- und Motorrad-Fahrern" schaden wir uns nur selber. Kein Wunder, dass wir solch ein "Ansehen" in der Allgemeinheit der "nicht motorisierten Zweiradfahren" haben.

Daher stimme ich zu, auch dass Motorradfahren verboten werden sollte und Motorräder unter das Waffengesetz fallen sollen.

Natürlich brauchen alle Motorradfahrer ärztlichen Hilfe, weil sie Suizid gefährdete und somit kranke Menschen sind. Es gibt auch keine älteren Motorradfahrer. Die werden nicht alt. Die sehen nur alt aus weil die Gesichter von dem Winddruck schneller altern. In der Liste der 10 gefährlichsten Sportarten (für Normalbürger) ist Motorrad fahren noch nicht mal aufgeführt.

Natürlich hat man keinen Schutz wie im Auto, aber trotzdem ist die Sterberate bei Autofahren und Radfahrern höher. Zu über 90% sind die Motorradfahrer an dem Unfall selber mit schuld. Zu schnell, zu riskant oder es wird nicht mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer gerechnet. Oft ist man in einem "Rauschzustand der Emotion", dass man die menschlichen Warnhinweise des Geistes einfach nicht wahrnimmt, die man sonst immer beachtet. In der Zeitung wird immer ausführlich von den Folgen eines Motorradunfalls berichtet. Von den Autounfällen nimmt kaum noch einer Notiz.

Ich habe öfter solche Diskussionen (Organspender, Selbstmörder u.s.w) im Bekanntenkreis. Alles von Leuten, die noch nie Motorrad über längere Zeit gefahren haben. Diejenige, die große schwere Maschinen fahren, fahren die so vorausschauend, dass Motorrad fahren eigentlich die sicherste Methode ist sich im Straßenverkehr zu bewegen. Man kann sich schneller aus der Gefahrenzone bringen, meist ist man wendiger und mit der geringeren Breite findet man öfter ein "Schlupfloch". Natürlich haben viele auch die Erfahrung gemacht, das man am falschen Ort zur falschen Zeit ist, aber das kann immer passieren, sogar im Bastelkeller im eigenen Haus.

Wir stellen uns ein Armutszeugnis aus, wenn wir selber erklären, dass Motorrad fahren extrem gefährlich ist, wir es aber trotzdem machen weil uns unser Leben und der Rest der Umwelt egal ist. --- Ich fahre seit 50 Jahren Motorrad, meist in der Großstadt Berlin, fuhr bis vor einiger Zeit einen sehr riskanten und oft unüberlegten Stil. Bis vor einiger Zeit fast täglich etliche Kilometer (jetzt weniger). Trotzdem halte ich Motorradfahren für sicher und keinesfalls "selbstmörderisch". Liegt an jedem selber. Natürlich sind die Verletzungen wegen der höheren Geschwindigkeit größer. Man fliegt weiter durch die Luft und der Aufprall ist selten ohne Verletzungen, aber wer springt vergleichsweise aus dem Fenster ohne Schutzkleidung? Da sollte mal einige darüber nachdenken wenn die hier auf einer Motorradplattform davon berichten wie gefährlich Motorrad fahren ist. Gruß Bonny

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