Schützen Handprotektoren?

4 Antworten

Nein, halte ich für wenig wahrscheinlich, Michael. Jeder von aussen verursachte Sturz bzw. Abflug ist ein unwillkürliches Geschehen, bei dem Mensch - genauso wie ein Tier in Millisekundenbruchtellen handelt. Arme und Beine schützen die Körperorgane in ihrer Gesamtheit instinktiv und versuchen gleichzeitig, den Aufprall abzudämpfen und ein Abrollen des Körpers zu ermöglichen.

Dass Handschuhe und Stiefel die Extremitäten ebenso schützen wie der Helm den Kopf und das Gehirn, ist wohl unbestritten. Bitte versuch dir vorzustellen, die Arme würden in abgewinkelter Haltung den Kopf schützen und der Aufprall würde zentral diie beiden Ellenbogen und Schultergelenke betreffen - man mag sich nicht ausdenken, was dann los wäre.

Ist meiner Überzeugung nacb weniger eine Sache der Handprotektoren als des Handschutzes generell. Dass bei der besonderen Situation auf einem Zweirad dennoch dein Kopf verletzt wurde, ist schlimm, aber fast unumgänglich. Ich wünsche dir alles Gute für deine Genesung! Gruss Jayjay

Dein Handpretektor hat mit der Geschichte IMHO nichts zu tun.

Ein Highsider kann so schnell gehen, da ist es hinterher schwer, die Sache zu rekonstruieren. Eines kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen : man schützt den Kopf eigentlich nicht direkt mit den Händen sondern stützt sich eher instinktiv von der Strasse ab, was natürlich mit gebrochenem Handgelenk einhergehen kann. Möglich ist aber auch, dass du dich beim absteigen versucht hast festzuhalten... dann ist die Geschichte in sich schon stimmig: du bist in einer Rechtskurve und gibst zu ruckartig Gas, verlierst das Hinterrad, nimmst das Gas zu schnell raus, dann fängt sich das Hinterrad wieder und wirst von rechts nach links über das Bike katapultiert (beim Festhalten rechts bricht dann (ebenfalls, wie beim Aufprall auf die Strasse) leicht mal das Handgelenk).

Gute Besserung :-)

Ja, so wirds gewesen sein. Habe auch von anderen gehört, dass man sich wohl instinktiv festhält, anstatt loszulassen und zu springen.

Danke, Michael

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Naja - da hat dir ggf. dein Mopped einen mitgegeben - das kommt dir da ja hinterher...

Warst du aber .. äh.. Sportlich im Kreisverkehr unterwegs?

Nein, ich fahre eher vorsichtig, zudem ist das ein Kreisel mit einer engen Fahrspur. Es hat wohl auch stark geregnet.

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@emmwie

Ich wollte dir da nix unterstellen - man stellt sich so'n Kreisel ja so oder so vor - und bei regen ist halt ggf. schneller die Haftung weg - uns sonst wie fritzdacat schreibt... Ich hab's noch nicht "ausprobiert"... aber shit happens...

Und auf jeden fall erstmal gute Besserung.....

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Zum Nachdenken, nach meinem Unfall am Samstag?

Am Samstag war ich mit einigen Freunden auf einer Tour. Vor Potsdam mussten wir an einer Baustellenampel halten. Ein Bekannter stand neben mir bei Rot an der Ampel. Die Anderen konnten noch durchfahren. Wir beide schafften es nicht weil wir von einem "dicken BMW" massiv attackiert wurden. Ich standen schon mit beiden Beinen auf dem Boden und wollte mich umdrehen um zu sehen wo der BMW abgeblieben ist. Ich drehte mich um und schlug dabei den Lenker voll ein. Leider war die Fahrbahn etwas schräg und das Motorrad kam ins kippen. 270 kg plus mein "Übergewicht" konnte ich nicht mehr halten. Also kippte ich um und schlug mit dem Kopf auf das Pflaster.

Direkt ein Auto vor mir standen zwei Harley- Fahrer. Die hatten es voll mitbekommen (sahen es im Rückspiegel, habe ich gesehen). Drehten sich nicht mal um. Das waren keine "Rocker", sondern Sonntags-Harley-Fahrer (beziehe ich auf die Kleidung und dem gepflegten Zustand der Harleys). Dummerweise hat sich die Sonnenbrille in die Nase gedrückt und es kam zu einem tiefen Riss. Ich blutet "wie Sau" im Gesicht". Mein Kumpel und ich stellten mit viel Anstrengung das Motorrad wieder auf die Reifen. Kein Autofahrer (mindestens 20 Autos) stieg aus und half uns. Als erster hinter mir der BMW mit dem Idioten. Das ich im Gesicht stark blutete war nicht zu übersehen.

Natürlich ist das "unterlassene Hilfeleistung" aber in dem Moment denkt man nicht darüber nach um sich die Kennzeichen zu merken. Meine Sorge bezog sich ausnahmslos um mein Motorrad. Mein Bekannter sorgte sich um mich. Die Nase notdürftig "verpflastert", Motorrad fahrbereit gemacht (sprang nicht an. Defekter Schalter überbrückt und den def. Kupplungshebel "angewackelt") dann den Anderen hinterher. Die warteten schon und wollten zurückfahren um zu sehen wo wir bleiben.

Alles kein Problem. Ersatzteil ist bestellt. Der Arzt (war am Montag zum Arzt gefahren) hat festgestellt, dass ich entgegen vieler Meinungen doch noch ein Gehirn habe, das aber "erschüttert" ist (Grins). Die Narbe an der Nase behalte ich als "Kampfspuren" (falls jemand fragt) und die geprellten Rippen verheilen auch bald.

Was mich aufregt sind nicht die rücksichtlosen Autofahrer, sondern die Motorradfahrer, die nicht mal nachgefragt haben ob man helfen könnte. Die düsteren Zukunftsvisionen einiger Autoren kommen immer näher. Gruß Bonny

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Darf man in der Stadt rechts überholen?

Komme gerade von einem Kurztripp zurück. War in einer anderen Stadt und ich fuhr auf einer zweispurigen Straße, wo 50 km/h erlaubt ist. Ich fuhr auf der linken Straßenseite und vor mir schlich eine junge Frau mit ca. 40 km/h. Ich kam ihr immer näher und entschloß mich sie rechts zu überholen. Ich machte schon einen Schlenker und fuhr rechts ran. Plötzlich fuhr sie auch auf die rechten Straßenseite. Das ging plötzlich so schnell, daß ich glaube ich fahre ihr drauf. Ein Reflex brachte mich dazu sofort in die Bremse zu gehen und mein Vorderrad blockierte für einen Moment, da ich mit der Bonneville mein ABS habe. Rechtzeitig blieb ich hinter ihr ohne sie zu berühren. Ich dachte schon ich falle, habe aber die Maschine noch fangen können. Ich fuhr dann an ihr links vorbei und sah wie sie die Scheibe runter machte und sich entschuldigte. Da zum Glück nichts passiert ist fuhr ich einfach weiter. Wer wäre Schuld gewesen, wenn ich ihr drauf gefahren wäre? Gelernt habe ich, wer drauffährt ist Schuld. Aber in dem Fall hätte sie doch ein überholendes Fahrzeug behindert, oder? Vor Schreck hab ich mir jetzt drei Kugeln Eis gegönnt und meiner Frau auch eins mitgebracht. Die Kugel kostet im Vergleich zum Vorjahr nun 10% mehr. Er hat von 1€ auf 1,10€ die Preise angehoben. Dafür sind die Kugeln rießig und das Eis lecker, so daß die Nachfrage groß ist.

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