Unfall wegen stark verschmutzter Fahrbahn

5 Antworten

Niemand von uns kann Dir eine verbindliche Rechtsauskunft geben. Es gibt nur Vermutungen aus Gesprächen von ähnlichen Vorfällen. Wenn derjenige, der die Ladung verloren hatte ermittelt werden kann, muss seine Versicherung für den Schaden aufkommen. Mit der Polizei wird es schwieriger. Die können sich immer rausreden, dass sie erstmal dabei waren die Gefahrenstelle abzusichern.

Das die Polizisten solche unmöglichen Äußerungen gemacht haben zeugt davon, dass die die Lage nicht einschätzen können und kein Feingefühl haben. Grade kurz nach einem Sturz hat man nicht grade die Lust auf Witze zum Nachteil der eigenen Person. In meinen Augen wollten die "lustig" sein, merkten aber nicht, dass die sich nur selber lachhaft machten. Vergiss es einfach und denke Dir Dein Teil. ---

Ich würde so reagieren: Anzeige wegen Körperverletzung stellen. Das setzt aber einen Arztbesuch voraus. Dann wird die Sache nicht so schnell eingestellt. Man versucht den Verursacher zu ermitteln. Die Ermittlung leitet der Staatsanwalt. Bist Du im Rechtschutz, sofort einen Anwalt einschalten. Bist Du nicht in einem Rechtschutz, erst den Rechtsanwalt wenn der Verursacher ermittelt werden konnte. --- Verläuft die Sache im Sande weil niemand ermittelt werden konnte, kommst Du für die Anwaltkosten aus. Da lass Dich aber noch beraten. Gruß und viel Glück, Bonny

Nein Flo0815, da teile ich die Meinung meiner Kollegen: hast du meiner Ansicht nicht selbst zu schultern: der Bauer ist in erster Hinsicht der Verursacher, und die Polizei hätte dich bzw. sämtliche Verkehrsteilnehmer warnen müssen, was sie nicht getan hat, so'n Mist!

Es geht per Anwalt / falls du eine Rechtsschutzversicherung (Verkehrsrechtsschutz) wäre es zu deinem Vorteil, klar. Du erstattest Anzeige...dann kriegst auch ein Aktenzeicher...das ist sehr wichtig. Geht auch um Schmerzensgeld und natürlich die Reparaturkosten beim Motorrad. Die Polizeibeamten hätten den Fall an sich zu Protokoll nehmen müssen - so sehe ich das!

Mache trotzdem paar Fotos vom Unfallort...evtl. sind auch noch Reste des Viehfutters und der Schmierseife erkennbar? Na, ich wünsche dir auf alle Fälle, dass du eine gute an- waltliche Hilfe bekommst...denn die brauchst du dabei: Viel Glück, Flo! Gruss JJ

Ich kann nur sagen, wenn z. B. ein LKW aus einer Baustelle raus fährt, die Reifen schmutzig hat und das verliert, ist mit ziemlicher Sicherheit bald die Polizei da. Passiert noch was, dann werden die Spuren verfolgt, wer da raus gefahren ist. Bei den Herrn " Allesdürfern "( Bauern) ist das scheinbar nicht so. Ich würde mir das nicht gefallen lassen. Man kann jetzt durchaus sehen, ob auf einem Feld gearbeitet wurde, dann kann man aufgrund der Flurnummer des Feldes den Landwirt ausfindig machen. Sollte es wie Du schreibst, Kuhfutter gewesen sein, müsste es ja noch leichter sein. Der muss ja jeden Tag das Futter holen. Wird ja zu dieser Jahreszeit wohl Silofutter gewesen sein. Da muss dann ja das Futterlager wo sein. Wegen der Versicherung bräuchte der Bauer ja wohl keine Angst zu haben. Ich habe selber in der Verwandtschaft einen Landwirt. Bei einem Schaden werden diese nicht mal hoch gestuft.

Habt ihr euch schon mal so richtig geschämt?

Also heute war ich wieder einmal mit meinem Scooter auf Achse, da ich ihn gestern ein wenig "repariert" hatte. Bei einer wunderschönen 160° Links-Kurve abwärts fuhr ich, wie gewohnt, mit etwa 50 km/h rein. Dummerweise vergass ich, dass ich auf meinem Scooter sass. Es endete damit, dass ich am Strassenrand praktisch zum Stillstand kam, weil ich ziemlich bremsen musste, da das Vorderrad die Strasse nicht mehr so gerne hatte. Nun, peinlich war, dass ich den Motorradfahrer hinter mir damit ausgebremst hatte und er seinen Spass an dieser (einzigen genialen) Kurve in Zürich nicht ausleben konnte. Mann, habe ich mich geschämt...

...zur Frage

Zum Nachdenken, nach meinem Unfall am Samstag?

Am Samstag war ich mit einigen Freunden auf einer Tour. Vor Potsdam mussten wir an einer Baustellenampel halten. Ein Bekannter stand neben mir bei Rot an der Ampel. Die Anderen konnten noch durchfahren. Wir beide schafften es nicht weil wir von einem "dicken BMW" massiv attackiert wurden. Ich standen schon mit beiden Beinen auf dem Boden und wollte mich umdrehen um zu sehen wo der BMW abgeblieben ist. Ich drehte mich um und schlug dabei den Lenker voll ein. Leider war die Fahrbahn etwas schräg und das Motorrad kam ins kippen. 270 kg plus mein "Übergewicht" konnte ich nicht mehr halten. Also kippte ich um und schlug mit dem Kopf auf das Pflaster.

Direkt ein Auto vor mir standen zwei Harley- Fahrer. Die hatten es voll mitbekommen (sahen es im Rückspiegel, habe ich gesehen). Drehten sich nicht mal um. Das waren keine "Rocker", sondern Sonntags-Harley-Fahrer (beziehe ich auf die Kleidung und dem gepflegten Zustand der Harleys). Dummerweise hat sich die Sonnenbrille in die Nase gedrückt und es kam zu einem tiefen Riss. Ich blutet "wie Sau" im Gesicht". Mein Kumpel und ich stellten mit viel Anstrengung das Motorrad wieder auf die Reifen. Kein Autofahrer (mindestens 20 Autos) stieg aus und half uns. Als erster hinter mir der BMW mit dem Idioten. Das ich im Gesicht stark blutete war nicht zu übersehen.

Natürlich ist das "unterlassene Hilfeleistung" aber in dem Moment denkt man nicht darüber nach um sich die Kennzeichen zu merken. Meine Sorge bezog sich ausnahmslos um mein Motorrad. Mein Bekannter sorgte sich um mich. Die Nase notdürftig "verpflastert", Motorrad fahrbereit gemacht (sprang nicht an. Defekter Schalter überbrückt und den def. Kupplungshebel "angewackelt") dann den Anderen hinterher. Die warteten schon und wollten zurückfahren um zu sehen wo wir bleiben.

Alles kein Problem. Ersatzteil ist bestellt. Der Arzt (war am Montag zum Arzt gefahren) hat festgestellt, dass ich entgegen vieler Meinungen doch noch ein Gehirn habe, das aber "erschüttert" ist (Grins). Die Narbe an der Nase behalte ich als "Kampfspuren" (falls jemand fragt) und die geprellten Rippen verheilen auch bald.

Was mich aufregt sind nicht die rücksichtlosen Autofahrer, sondern die Motorradfahrer, die nicht mal nachgefragt haben ob man helfen könnte. Die düsteren Zukunftsvisionen einiger Autoren kommen immer näher. Gruß Bonny

...zur Frage

Darf man in der Stadt rechts überholen?

Komme gerade von einem Kurztripp zurück. War in einer anderen Stadt und ich fuhr auf einer zweispurigen Straße, wo 50 km/h erlaubt ist. Ich fuhr auf der linken Straßenseite und vor mir schlich eine junge Frau mit ca. 40 km/h. Ich kam ihr immer näher und entschloß mich sie rechts zu überholen. Ich machte schon einen Schlenker und fuhr rechts ran. Plötzlich fuhr sie auch auf die rechten Straßenseite. Das ging plötzlich so schnell, daß ich glaube ich fahre ihr drauf. Ein Reflex brachte mich dazu sofort in die Bremse zu gehen und mein Vorderrad blockierte für einen Moment, da ich mit der Bonneville mein ABS habe. Rechtzeitig blieb ich hinter ihr ohne sie zu berühren. Ich dachte schon ich falle, habe aber die Maschine noch fangen können. Ich fuhr dann an ihr links vorbei und sah wie sie die Scheibe runter machte und sich entschuldigte. Da zum Glück nichts passiert ist fuhr ich einfach weiter. Wer wäre Schuld gewesen, wenn ich ihr drauf gefahren wäre? Gelernt habe ich, wer drauffährt ist Schuld. Aber in dem Fall hätte sie doch ein überholendes Fahrzeug behindert, oder? Vor Schreck hab ich mir jetzt drei Kugeln Eis gegönnt und meiner Frau auch eins mitgebracht. Die Kugel kostet im Vergleich zum Vorjahr nun 10% mehr. Er hat von 1€ auf 1,10€ die Preise angehoben. Dafür sind die Kugeln rießig und das Eis lecker, so daß die Nachfrage groß ist.

...zur Frage

Auto nahm mir Vorfahrt, ein anderes "verfolgte" mich über zig km. Kennt ihr auch so was?

Bin heute mal wieder mutig mit Männe durch die Gegend gedüst. Auf einer wunderschönen geraden Landstaße mit ca. 90 - 100km gefahren. Von weitem sah ich, dass sich rechts eine Stichstraße befindet. Je näher ich mich dieser Straße näherte, sah ich, dass sich zwei Autos der Kreuzung näherten. Beide blieben stehen, da meine Straße ja die Vorfahrtstraße ist. Plötzlich gibt das erste Auto Gas und schießt vor mir über die Straße. Völlig geschockt konnte ich aprubt bremsen und noch runterschalten. Nächste Situation: auf dem Rückweg fuhr mir ein Smart ganz dicht auf und folgte mir ca. 15 min. Ich fühlte mich so verunsichert, dass ich immer langsamer wurde und ganz rechts fuhr. Er sollte dran vorbei. Wollte er aber nicht. Zwischendurch tippte ich immer wieder auf die Bremse, damit er Abstand hält. Pustekuchen! Dann würgte ich meine Maschine vor nem Kreisverkehr ab. Er geduldig hinter mir. Ich war mit den Nerven fertig. Irgendwann bin ich in eine kleine Einfahrt reingefahren, da fuhr er dann dran vorbei. Kennt ihr auch so miese Zeitgenossen oder brenzlige Situationen. Habe dieses Wochenende noch mehrere selber verursacht. catwoman

...zur Frage

Polizeikontrolle, bekommt man keine unterlagen?

Ich wurde grade von der polizei aus dem fliessenden verkehr gezogen, innerorts, auf abschüssiger straße, mit meinem 50ccm roller. Der roller hat schon 10 jahre runter, ist nicht getuned, und rostet langsam vor sich hin... ja, ich bin kein moped-fan, das ist für mich nur ein gebrauchsgegenstand.

Die kontrolle lief wie folgt ab: ich fuhr rechts ran, polizei hinter mir ebenfalls, der polizist meinte kurz 'guten tag, verkehrskontrolle, ausweis und fahrzeigpapierer bitte', und fragte mich zunächst mal wie schnell mein moped fährt, ich sagte '45, denke ich, der tacho ist leider kaputt'. Der polizist meinte darauf hin, er hätte mich mit 60km/h gemessen (beweise?) Er meinte noch, ich darf nichtmehr weiter fahren, solange der tacho defekt ist.

Als nächstes kam die frage nach alk und drogen. Ehrlich wie ich nunmal bin, sagte ich, dass ich zuletzt vor ca. einer woche cannabis konsumiert habe. Zack schnelltest... eine benachbarte firma lies uns dazu ihre toilette benutzen. Ich ging ALLEIN in die herrentoilette und schloss die tür (allerdings habe ich nicht abgeschlossen) und drückte etwas urin raus. Der polizist machte anschliessend in meinem beisein den schnelltest... erwartungsgemäß positiv auf thc.

Ich durfte mein moped noch beiseite schieben und sichern, und dann mit zur wache, blutentnahme... pauschal erstmal verweigert, obwohl ich ja weiß, dass das nichts bringt, kennt man ja aus film und fernsehn.... Die üblichen sinnfreien tests folgten... finger auf die nase, 30 sek. Abschätzen, etc... alles anstandslos und ohne ausfallerscheinungen 'bestanden'.

Danach bekam ich meine papiere zurück und durfte gehen.

Hätte ich nicht noch mehr bekommen müssen? Eine mängelkarte, wegen des tachos? Ein schriftstück, dass mir die weiterfahrt untersagt? Ein protokoll? Irgendetwas? Irgendwie kommt mir das komisch vor.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?