Motorrad lag nach Unfall mit dem Heck sehr hoch?

 - (Öl, Unfall, Motorradunfall)

1 Antwort

Das mit dem Öl ist Quatsch und auch deine kleinste Sorge, falls der Rahmen auch was abgekriegt hat ist das sowieso ein Totalschaden.

Was mich ärgert ist dass anscheinend niemand auf den Gedanken gekommen ist, dem Autofahrer hinterherzufahren, wenigstens um sich das Kennzeichen zu merken. Kann das gar nicht mehr zählen wie oft mir jemand im Schwarzwald auf meiner Spur entgegengekommen ist, Sonntags ist es besonders schlimm.

..ist für mich auch unerklärlich. Zumindest einer hätte doch drauf kommen müssen.

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@RoadRacer

Wurde Anzeige wegen unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle erstattet ? Ich gehe mal davon aus, dass Marke und Farbe des unfallverursachenden Pkw bekannt sind ( evtl. Fahrerbeschreibung ) ???

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@19ht47

Polizei habe ich angerufen, die haben den Unfall aufgenommen aber warum auch immer keine Anzeige erstattet. Mir wird jetzt ein Formular zugeschickt damit ich Anzeige erstatten kann. Letzten Beiden Ziffern, und das Modell kenne ich.

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Der Händler sagt mir sehr großer Wahrscheinlichkeit hat der Rahmen nichts, der Lenkeranschlag hats so grade eben überlebt.

Ist halt leider keiner drauf gekommen, jetzt kann mans auch nicht mehr ändern.

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Ist Motorradfahren nur ein Suizidversuch bei dem man versucht die Schuld auf andere zu lenken?

Mir kommt die Galle hoch wenn ich immer wieder lese oder höre wie gefährlich Motorrad fahren ist. Fast immer nur von Leuten, die davon keine Ahnung haben. Mit solchen Äußerungen, besonders von "Moped- und Motorrad-Fahrern" schaden wir uns nur selber. Kein Wunder, dass wir solch ein "Ansehen" in der Allgemeinheit der "nicht motorisierten Zweiradfahren" haben.

Daher stimme ich zu, auch dass Motorradfahren verboten werden sollte und Motorräder unter das Waffengesetz fallen sollen.

Natürlich brauchen alle Motorradfahrer ärztlichen Hilfe, weil sie Suizid gefährdete und somit kranke Menschen sind. Es gibt auch keine älteren Motorradfahrer. Die werden nicht alt. Die sehen nur alt aus weil die Gesichter von dem Winddruck schneller altern. In der Liste der 10 gefährlichsten Sportarten (für Normalbürger) ist Motorrad fahren noch nicht mal aufgeführt.

Natürlich hat man keinen Schutz wie im Auto, aber trotzdem ist die Sterberate bei Autofahren und Radfahrern höher. Zu über 90% sind die Motorradfahrer an dem Unfall selber mit schuld. Zu schnell, zu riskant oder es wird nicht mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer gerechnet. Oft ist man in einem "Rauschzustand der Emotion", dass man die menschlichen Warnhinweise des Geistes einfach nicht wahrnimmt, die man sonst immer beachtet. In der Zeitung wird immer ausführlich von den Folgen eines Motorradunfalls berichtet. Von den Autounfällen nimmt kaum noch einer Notiz.

Ich habe öfter solche Diskussionen (Organspender, Selbstmörder u.s.w) im Bekanntenkreis. Alles von Leuten, die noch nie Motorrad über längere Zeit gefahren haben. Diejenige, die große schwere Maschinen fahren, fahren die so vorausschauend, dass Motorrad fahren eigentlich die sicherste Methode ist sich im Straßenverkehr zu bewegen. Man kann sich schneller aus der Gefahrenzone bringen, meist ist man wendiger und mit der geringeren Breite findet man öfter ein "Schlupfloch". Natürlich haben viele auch die Erfahrung gemacht, das man am falschen Ort zur falschen Zeit ist, aber das kann immer passieren, sogar im Bastelkeller im eigenen Haus.

Wir stellen uns ein Armutszeugnis aus, wenn wir selber erklären, dass Motorrad fahren extrem gefährlich ist, wir es aber trotzdem machen weil uns unser Leben und der Rest der Umwelt egal ist. --- Ich fahre seit 50 Jahren Motorrad, meist in der Großstadt Berlin, fuhr bis vor einiger Zeit einen sehr riskanten und oft unüberlegten Stil. Bis vor einiger Zeit fast täglich etliche Kilometer (jetzt weniger). Trotzdem halte ich Motorradfahren für sicher und keinesfalls "selbstmörderisch". Liegt an jedem selber. Natürlich sind die Verletzungen wegen der höheren Geschwindigkeit größer. Man fliegt weiter durch die Luft und der Aufprall ist selten ohne Verletzungen, aber wer springt vergleichsweise aus dem Fenster ohne Schutzkleidung? Da sollte mal einige darüber nachdenken wenn die hier auf einer Motorradplattform davon berichten wie gefährlich Motorrad fahren ist. Gruß Bonny

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Freund vom Motorradfahren abringen, oder reagiere ich über?

Hallo liebe Motorradfahrer,

mich beschäftigt da seit einigen Wochen das Thema Motorrad sehr und ich kann teilweise die Nacht nicht schlafen. Mein Freund ist 28 und ich 25.

Und zwar fährt er Motorrad, seit er 16 ist und hatte auch noch keinen Unfall, soweit ich weiß. Wir sind seit 3 Jahren ein Paar und leben seit 2 Jahren auch zusammen. In nicht allzu ferner Zukunft wollen wir heiraten und auch mal Kinder bekommen. Aber mich macht sein Hobby total fertig. Ich habe jedes Mal richtige Angst, wenn er aufs Motorrad steigt und bete, dass er an einem Stück zurückkommt. Ich habe schon mehrere Albträume gehabt, dass ich alleine mit Kind stehe, weil er durch einen Unfall gestorben ist. Er ist auch niemand, der nur am Wochenede mal fährt, er fährt ständig, selbst zur Arbeit. Letztes Jahr hat er über 20.000km auf dem Ding verbracht.

Richtig gestiegen ist meine Angst aber erst letztes Jahr. Er hatte bis dahin eine er kleine Maschine, er erzählt da immer viel von, aber ich weiß die Bezeichnung nicht mehr. Irgendwas um die 100PS hatte das Motorrad. Ich bin das ein oder andere Mal mitgefahren und mir war das bereits viel zu schnell. Jetzt sponn er letztes Jahr rum, dass er unbedingt im Leben mal BMW fahren möchte und das sein großer Traum wäre. Ich konnte es ihm auch nicht ausreden, er hat sich gefreut wie ein kleines Kind, als ich ihm meinen Segen gegeben habe.

Aber als er mir nach dem Kauf das erste Mal das Motorrad beim Abholen gezeigt hatte, wurde mir richtig schlecht. Der Verkäufer hatte auch noch stolz erzählt, wie viel Spaß er damit haben wird und den hat er ja auch. Ich weiß die Bezeichnung nicht, aber ich werde niemals den Kloß im Hals vergessen, als der Verkäufer sagte, dass die 199PS zum Dauergrinsen verleiten. Das ist doppelt so viel wie er bisher hatte und ich hatte dort schon Angst beim Mitfahren. Er will mir die Angst auch nehmen und mich mitnehmen, aber mich bekommen da keine 10 Pferde auf dieses Mist Ding.

Er ist zwar jedes Mal super glücklich, wenn er fahren kann und mich freut das ja auch, dass er so gut gelaunt ist, aber ich will es einfach nicht mehr. Seitdem er dieses Motorrad hat kann ich an nichts anderes mehr denken, wenn er weg ist. Manchmal sitze ich einfach da und weine, weil ich einfach unendlich viel Angst habe. Ich habe im Internet Videos von Unfällen gesehen, ich will nicht, dass er früher oder später so endet. Mein Vater ist vor 14 Jahren durch einen Motorradunfall gestorben und er fuhr nur was ganz Kleines.

Ich traue mich aber auch nicht ihm das alles so zu sagen, weil ich ihm auch nicht die Freude nehmen will. Er strahlt wirklich jedes Mal aufs Neue, als wäre es seine erste Fahrt.

Entschuldigt den langen Text, aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben. Gibt es hier Frauen oder Männer mit ähnlichen Erfahrungen, die mir helfen können damit umzugehen? Ist meine Angst berechtigt oder reagiere ich über? Er sagt immer, dass er vorausschauend fährt, aber ein Fehler reicht doch schon, oder nicht?

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Darf ich mein Motorrad noch weiter benutzen?

Guten Tag,

ich hatte vor 2 Wochen einen Unfall, in dem mir jemand hinten rein gefahren ist.

Daraufhin bin ich dann direkt weiter zu meinem Händler gefahren, um ihn einen 1. Blick drauf zu werfen. Seine Meinung war, das er ohne Gutachter dort nichts vermuten will. So weit so gut. Gutachter kam von der Gegnerversicherung und hat das Gutachten binnen 3 Tagen erstellt...

wirtschaftlicher Totalschaden... Rahmen verzogen, Auspuff nach außen gegen Verkleidung gedrückt (die auch z.T. geschmolzen ist), nicht mehr verkehrssicher, usw..

Reparatur würde ca. 2000€ kosten (Mit Vermessungen, etc), was sich nicht mehr lohnen würde, da es sich um eine A1 Maschine handelt und ich nächste Saison eh A2 machen könnte...

Also habe ich sie mir nachhause geholt und dort das Heck "offen" gemacht und tatsächlich ist der hintere Teil vom Rahmen direkt hinter einer schweißnaht nach oben gebogen. Jedoch nicht so dramatisch, das keine Verkleidungsteile mehr ran passen. Fahrbereit und spurtreu ist sie noch und sonst ist auch noch alles so wie vorher, außer das dass Heck ein paar wenige Zentimeter höher ist.

Jetzt zu meiner Frage: Dürfte ich die Maschine trotzdem noch weiterfahren (nur um die letzte Zeit bis zum Aufstieg zu überbrücken)? Und kann man beim TÜV irgendetwas bewirken (HU ist im Dezember dran), das sie das trotzdem durchgehen lassen? Oder ist mit diesem Schaden das Motorrad "schrott"?

Bitte um ernst gemeinte Antworten

MfG Julian :)

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